25.01.2022

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Folge 18-21 vom 07. Mai 2021 / Gastbeitrag / Mangelnde Risikoabwägung

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 18-21 vom 07. Mai 2021

Gastbeitrag
Mangelnde Risikoabwägung
Heinrich Prinz von Hannover

In Deutschland haben sich noch nicht genügend Impflinge über die Gefahren des Impfens gegen das Coronavirus Gedanken gemacht. Noch zu viele Ärzte sitzen heute in einem Elfenbeinturm und glauben ernsthaft, sich nicht weiter über die Impfwirkstoffe, die Vakzine, informieren zu müssen, obwohl sie dazu verpflichtet wären, uns Bürger über die allgemeinen Impfgefahren aufzuklären. Viele Virologen im deutschsprachigen Raum wollen aber die Bevölkerung wachrütteln. Sie haben erkannt, dass man die Menschen ansprechen muss. Doch eine öffentliche Diskussion findet in den tradierten Medien schon lange nicht mehr statt und die Politik wünscht diese auch nicht! 

Wenn man sich über die Pandemiebekämfung wirklich informieren will, so hat man aber als selbstdenkender Mensch heute dazu die Möglichkeit! Die folgenden Daten, die uns alle zugänglich sind, beweisen eindrucksvoll, dass das Durchimpfen einer gesamten Nation von 80 Millionen Menschen ohne wirklichen Nutzen ist. 

In Deutschland sind bis heute über 80.000 Menschen „mit oder an“ Corona gestorben. In der Tat gab es dabei immer wieder tragische Einzelschicksale oder Patienten mit Langzeitfolgen, die in keine Statistik passen. Jedes Opfer und jeder Verstorbene stimmt uns sehr traurig. Doch die Sterbequote der Infizierten, die sogenannte Infektionssterblichkeit, liegt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei zirka 0,23 Prozent. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass es laut dem Statistischem Bundesamt in Deutschland kaum eine Übersterblichkeit seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt. 

Zur Risikogruppe, die wirklich gefährdet ist, an Corona zu sterben oder daran sehr schwer zu erkranken, gehören Menschen, die in der Regel weit älter als 

70 Jahre sind und erhebliche Vorerkrankungen mitbringen. Das Robert-Koch-Institut unter seinem Präsidenten Lothar H. Wieler sowie die Politik fordern aber eine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung in Deutschland. 

Umgekehrt betrachtet überleben folglich zirka 99,77 Prozent der Infizierten eine Corona-Infektion. Eine derart hohe Überlebensrate durch einen Impfstoff noch weiter zu verbessern, ist äußerst schwierig. Hier muss eine sorgfältige Risikoabwägung stattfinden – gerade mit Hinblick auf den noch experimentellen Status der Impfstoffe, die lediglich über eine bedingte Zulassung verfügen. 

Zu den bekannt gewordenen kurzzeitigen Schäden können noch mittel- und langfristige Folgen hinzukommen. Dies führt eventuell zu einer hohen Anzahl an Geschädigten, gerade wenn unsere Bevölkerung von 80 Millionen Menschen irgendwann komplett durchgeimpft sein soll. So können in Deutschland viele Menschen aufgrund der Impfung erhebliche Gesundheitsprobleme bekommen, die neben den unkalkulierbaren Langzeitfolgen zum Tod führen können. 

Dieser gesundheitliche Schaden kann den Schaden des Virus selbst schnell übersteigen. Wir sollten dabei die Auswirkungen des Lockdowns und die daraus entstanden Kollateralschäden in keinem Fall unberücksichtigt lassen. Welchen Nutzen das Robert-Koch-Institut und die Politik von einer Durchimpfung der deutschen Bevölkerung erwartet, ist fraglich und nicht nachvollziehbar!

Heinrich Prinz von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Königlicher Prinz von Großbritannien und Irland, ist ein Urenkel Kaiser Wilhelms II. und arbeitet als Verleger in Göttingen.