24.01.2022

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Folge 20-21 vom 21. Mai 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-21 vom 21. Mai 2021

Meldungen

So was kommt von so was

Paris – In Deutschland sind weniger als die Hälfte aller 15-Jährigen in der Lage, in Texten Fakten von Meinungen zu unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 4. Mai veröffentlichte Sonderauswertung ihrer Schulleistungsstudie PISA zum Thema Lesekompetenz. Dazu passt, dass ebenfalls weniger als die Hälfte der in die Studie einbezogenen Schüler angab, im Unterricht sei versucht worden, ihnen die Fähigkeit zu vermitteln, subjektiv gefärbte oder klar voreingenommene Aussagen zu erkennen. Sehr viel bessere Ergebnisse erzielten im Gegensatz dazu die Probanden in den USA, Großbritannien, den Niederlanden und der Türkei.W.K.





Erdil aus CDU ausgetreten

Berlin – Ein Facebook-Eintrag der türkischstämmige CDU-Politikerin Ayten Erdil zum Nahostkonflikt hat zu einer Distanzierung durch den Landesvorstand der Berliner CDU geführt. In ihrem Eintrag hatte Erdil unter anderem geschrieben, sie erlebe „jedes Jahr zur Fastenzeit das Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Israel“. Zudem erklärte sie, es gebe „keine Rechtfertigung für diesen Terror“. Der CDU-Landesverband reagierte darauf umgehend und teilte mit: „Ein Posting eines Landesvorstandsmitglieds zu diesen Angriffen auf Jerusalem gibt nicht die Meinung der CDU Berlin wieder.“ Zudem informierte die Berliner CDU darüber, dass Erdil ihren Sitz im Landesvorstand mit sofortiger Wirkung niederlegt habe. Erdil war bis dahin im CDU-Landesvorstand als Beisitzerin aktiv gewesen. Laut einem Sprecher der Partei hat Erdil inzwischen auch ihren Austritt aus der CDU erklärt.N.H.





Am liebsten mit dem Auto

Berlin – Das Auto bleibt das beliebteste Fortbewegungsmittel der Deutschen. Es hat während der Pandemie sogar noch an Popularität zugelegt, wie das Meinungsforschungsinstitut Yougov herausgefunden hat. Laut der Studie, die Yougov im Auftrag der Versicherungsgesellschaft HUK Coburg durchgeführt hat, bewegen sich 73 Prozent der Befragten am liebsten im Automobil fort. Auf Platz 2 rangieren mit nur noch 38 Prozent die eigenen Füße. Es folgen mit 29 Prozent das Fahrrad, 15 Prozent der Zug, 11 Prozent Straßen-, S- und U-Bahnen sowie schließlich mit 10 Prozent der Zug. Als Gründe für die Beliebtheit des Autos nennen die Befragten niedrige Kosten, Schnelligkeit, Flexibilität und Sicherheit. Die Bezahlbarkeit spielt für 46 Prozent eine weit größere Rolle als der „Klimaschutz“ (29 Prozent). Dies könnte noch zu Kontroversen führen: In der Politik wurden Stimmen laut, die nach Corona eine „neue Normalität“ anmahnen, in welcher dem „Klimaschutz“ eine größere Rolle zukommen und der Autoverkehr weiter eingeschränkt und verteuert werden solle. Dies trifft offenbar nicht auf die Zustimmung einer Mehrheit.H.H.