27.01.2022

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Folge 22-21 vom 04. Juni 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 22-21 vom 04. Juni 2021

Meldungen

CDU uneins über Sternchen

Hamburg – Christoph Ploß, Landesvorsitzender der in der Opposition sitzenden Hamburger CDU, hat sich für ein Verbot von gendergerechter Sprache in Behörden, Schulen und Universitäten ausgesprochen. Gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“ sagte Ploß, er wolle nicht, dass staatliche Einrichtungen eine grammatisch falsche, künstliche und ideologisch motivierte Gendersprache verwendeten, die das Trennende betone. Saarlands CDU-Ministerpräsident Tobias Hans ist im Gegensatz zum Hamburger CDU-Chef gegen ein Verbot der sogenannten Gendersprache. Der saarländische CDU-Politiker sagte, nur weil man ein Gender-Sternchen schreibt, sei dies nicht gleich Ausdruck eines linken Zeitgeistes. Bei einer Umfrage, die Infratest Dimap im Mai im Auftrag der „Welt am Sonntag“ durchgeführt hat, sprachen sich 65 Prozent der Befragten gegen eine stärkere Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter in der Sprache aus.N.H.





Grüne Vorliebe für SUV

Nürnberg – Eine aktuelle Umfrage der Marktforschungsfirma puls aus Schwaig bei Nürnberg galt den Vorlieben der deutschen Wähler hinsichtlich ihrer Kraftfahrzeuge. Dabei ging es auch darum, wer die als Spritfresser und Klimaschädlinge verteufelten „Sports Utility Vehicles“ (SUV) bevorzugt. Das überraschende Ergebnis lautete, dass immerhin 16,6 Prozent der SUV-Fahrer Anhänger der Grünen sind. Und gleich dahinter rangieren mit einem Anteil von 16 Prozent die Wähler der SPD, bevor die der anderen Parteien folgen. Am wenigsten beliebt sind die SUV bei denen, die ihr Kreuzchen bei der Linkspartei zu machen pflegen. Nur 7,7 Prozent dieser Gruppe nennen einen derartigen schweren Wagen ihr Eigen. Ansonsten ermittelten die Befrager von puls auch noch die Markenpräferenzen der deutschen Wählerschaft. CDU-Anhänger haben gerne einen Audi in der Garage stehen, und die Gefolgschaft der FDP fährt am liebsten BMW. Dahingegen setzen diejenigen, deren Herz für die Sozialdemokratie schlägt, in erster Linie auf Fiat, Škoda und Renault. Die letztgenannten französischen Autos sprechen auch viele AfD-Wähler an, während die Jünger der Ökopartei vor allem Wagen aus dem südkoreanischen Hause Hyundai lieben. Und das bietet ja auch SUV mit umweltfreundlichen Elektroantrieben wie den Kona an – allerdings nur zu wenig volkstümlichen Preisen von 35.000 Euro aufwärts.W.K.





Keine Vorrechte

Die Leser der Preußischen Allgemeinen Zeitung haben abgestimmt: Geimpfte sollen nicht mehr Freiheiten genießen als Nicht-Geimpfte. So stimmten auf der Internetseite der PAZ 80,3 Prozent (1400 Stimmen) der Seitenbesucher ab. 17,4 Prozent (304 Stimmen) votierten dafür, dass gegen Corona-Geimpfte mehr Freiheiten erhalten sollen und nur 2,2 Prozent hatten dazu keine Meinung. 

Die Redaktion der PAZ bedankt sich bei allen Teilnehmern der Umfrage und lädt Sie ein, sich auch weiterhin an aktuellen Fragen zu beteiligen.CRS