24.01.2022

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Folge 23-21 vom 11. Juni 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 23-21 vom 11. Juni 2021

Meldungen

Viele US-Bürger zeigen Skepsis

Washington – Inzwischen wurde jeder zweite Einwohner der USA einmal gegen Corona geimpft, und 41 Prozent haben auch ihre zweite Spritze erhalten. Impfstoff steht genügend zur Verfügung, doch nun mangelt es an Impfbereitschaft – insbesondere viele Afro- und Lateinamerikaner verzichten auf die Vakzingabe. Dagegen helfen nicht einmal solche attraktiven Köder wie die Verlosung von Geldpreisen, Kreuzfahrten, Lottoscheinen und Universitätsstipendien. Ganz offensichtlich fürchten zahlreiche US-Bürger die akuten Nebenwirkungen der Impfungen oder spätere Folgeschäden mehr als das Virus. Das wird nun dadurch „erklärt“, dass der frühere Präsident Donald Trump die Bedrohung durch SARS-CoV-2 heruntergespielt habe. Dabei war Trump ein großer Befürworter der Corona-Impfung gewesen. Die Impfskepsis grassiert zudem auch nicht nur in den USA, sondern ebenso in den bisherigen Impfvorreiterstaaten Israel und Großbritannien.W.K.





Ermittlung gegen Ukrainer

Brooklyn – Wurde bislang Russland direkt beschuldigt, die US-Wahl 2020 zugunsten von Donald Trump manipuliert zu haben, so ermitteln Beamte aus Brooklyn und das FBI laut „New York Times“ („NYT“) zurzeit auch gegen ehemalige und aktuelle Offizielle aus der Ukraine. Die „NYT“ beruft sich auf mit den Untersuchungen vertraute Personen, die allerdings wegen der laufenden Ermittlung nicht genannt werden wollten. Im Visier des FBI steht unter anderem der ukrainische Parlamentsabgeordnete Andrej Derkatsch, ein fraktionsloser und direkt gewählter Politiker. Er soll zu denjenigen Vertretern der Ukraine gehört haben, die Trumps Anwalt Rudolph Guiliani während seiner Europareise 2019 besucht und aufgefordert haben soll, Gerüchte über den damaligen Trump-Herausforderer Joe Biden zu verbreiten, insbesondere über dessen Verwicklung in Korruption. Derkatsch wird vorgeworfen, ein russischer Agent zu sein. Das US-Finanzministerium hat deswegen Sanktionen gegen ihn verhängt. MRK





Angst vor Taliban-Rache

Kabul – Zehntausende Afghanen, die als Übersetzer oder Wachen für ausländische Streitkräfte tätig waren, haben erklärtermaßen Angst, nach dem Abzug der amerikanischen Truppen und der Bundeswehrkräfte vor der Rache der radikalislamischen Taliban. Diese wollen die Betroffenen davon abhalten, das Land zu verlassen. Die sogenannten Ortskräfte sollten zu einem „normalen Leben“ zurückkehren und in Zukunft nicht mehr für Ausländer arbeiten. Dann hätten sie nichts zu befürchten. Die Taliban wollen auf die Fachkenntnisse der Ortskräfte offenbar nicht verzichten. Zehntausende Afghanen, die für NATO-Truppen tätig waren, wollen mit ihren Familien ausreisen. Der US-Botschaft liegen bereits 18.000 Visaanträge vor. 450 für die Bundeswehr tätige Afghanen haben über das „Ortskräfteverfahren“ Schutz in Deutschland beantragt. MRK