24.01.2022

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Folge 23-21 vom 11. Juni 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 23-21 vom 11. Juni 2021

Meldungen

Riesenrad eröffnet

Cranz – Das Riesenrad „Auge der Ostsee“ an der Strandpromenade in Cranz wurde planmäßig Anfang Juni in Betrieb genommen. Aus 50 Metern Höhe bietet das mit 18 Gondeln ausgestattete Riesenrad einen weiten Blick auf die Stadt, auf die Kurorte Rauschen und Neukuhren sowie auf einen Teil der Kurischen Nehrung und des Haffs. Die Gondeln sind mit Panoramascheiben, Klimaanlage und bequemen Sitzen ausgestattet. Der Bau der Touristenattraktion hat umgerechnet rund eine Million Euro gekostet. Es können bis zu 100 Menschen auf einer Fahrt mitgenommen werden. Eine Runde dauert etwa zehn bis zwölf Minuten. Die Kosten für eine Fahrt betragen umgerechnet 4,50 Euro für Erwachsene und die Hälfte für Kinder bis zu einer Körpergröße von einem Meter. Das Riesenrad soll ganzjährig betrieben werden, sofern die Wetterverhältnisse dies erlauben. Auf Anfrage kann es auch für Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern gemietet werden.MRK





Strand für Autos gesperrt

Palmnicken – Wie der Gemeindeverwalter der Stadt Palmnicken mitteilte, ist geplant, die Zufahrten zum Strand zu sperren und Überwachungskameras aufzustellen. Als Begründung für diese Maßnahme heißt es, man wolle verhindern, dass der Strand mit Geländewagen befahren wird. Die Strafen für die Regelverletzung seien viel zu niedrig und daher wirkungslos, so der Beamte. Deshalb werde die Stadt Maßnahmen ergreifen, die ein Befahren des Strandes verhindern. In Palmnicken hatte es in den vergangenen Jahren Probleme mit den Fahrzeugen von Fischern und Bernsteinsammlern gegeben, die auf den Strand fuhren. Im Jahr 2018 wurden deshalb ein Parkplatz und eine Slipanlage für Bootsbesitzer eingerichtet. Später erklärte die Staatsanwaltschaft das Parken und die Abfahrt jedoch für illegal. Die Anlagen wurden deshalb im Dezember 2020 wieder demontiert.MRK





Gasversorgung gesichert

Königsberg – Der Gouverneur des Königsberger Gebiets, Anton Alichanow, glaubt nicht, dass die Nachbarrepublik Litauen die Gaspipeline „als Instrument der politischen Erpressung“‘ nutzen wird. Ihm zufolge liegt der Gastransit im Interesse Litauens, da es eine Vergütung erhält und einen Teil des Rohstoffs für den Eigenbedarf übernimmt. Alichanow sagte, dass für die Energiesicherheit der Region vier neue Kraftwerke gebaut wurden sowie ein unterirdischer Gasspeicher. „Wir sind völlig autonom und können autonom existieren, auch wenn etwas passiert“, betonte der Gouverneur. Der litauische Energieminister Dainius Kreivis hatte im Zusammenhang mit den neu verhängten EU-Sanktionen gegen Weißrussland gefordert, auch das Königsberger Gebiet mit einzubeziehen. MRK