18.01.2022

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Folge 24-21 vom 18. Juni 2021 / Konsequenzen / Für Doktor Fauci wird es nun eng / Nach den jüngsten Enthüllungen fordern zahlreiche US-Kommentatoren die Absetzung von Joe Bidens „Chief Medical Advisor“

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 24-21 vom 18. Juni 2021

Konsequenzen
Für Doktor Fauci wird es nun eng
Nach den jüngsten Enthüllungen fordern zahlreiche US-Kommentatoren die Absetzung von Joe Bidens „Chief Medical Advisor“

Am 2. Juni dieses Jahres publizierten das US-Nachrichtenportal „BuzzFeed“ und die „Washington Post“ Auszüge aus der E-Mail-Korrespondenz von Präsident Joe Bidens medizinischem Chef-Berater Anthony Fauci aus der Zeit zwischen Februar und April 2020. Die 3200 Seiten waren den Medien aufgrund des Freedom of Information Act (FOIA) übergeben worden. Dieses Gesetz zur Informationsfreiheit verleiht jedem US-Bürger das Recht, Zugang zu Dokumenten von staatlichen Behörden der USA zu verlangen.

Der elektronische Schriftwechsel enthüllte nicht nur, wie Fauci die Vertreter der These, dass das SARS-CoV-2-Virus aus dem Labor des Institutes für Virologie Wuhan stamme, zu diskreditieren versuchte, sondern zeigte auch die Rolle des Direktors des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) bei der Finanzierung der chinesischen Forschungseinrichtung mit amerikanischen Steuergeldern. Wobei Fauci noch am 12. Mai vor dem US-Senat behauptet hatte, er wisse nichts über dieses Sponsoring. Darum konstatiert der republikanische Senator Randal Paul aus Kentucky jetzt vollkommen zu Recht, der NIAID-Chef und Biden-Günstling sei „ein Betrüger. Ein Riesenbetrüger“.

Zudem zeigen die E-Mails auch, dass Fauci den Sinn von Schulschließungen und des Tragens von Mund-Nase-Masken bezweifelte, aber dennoch als Verfechter beider Maßnahmen „zum Schutz vor Corona“ auftrat. Deshalb wird er von manchen Medienvertretern in den USA nun als „zutiefst politischer und … unehrlicher, schäbiger Bundesbürokrat“ betituliert. Außerdem leidet Faucis Ruf noch unter dem Bekanntwerden seiner vertraulichen Absprachen mit dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Diese ermutigten das soziale Netzwerk, sämtliche Äußerungen zu zensieren, die nicht Faucis Version von der Herkunft des Corona-Virus entsprachen.

Angesichts all dieser Machenschaften des NIAID-Direktors mehren sich inzwischen die Stimmen, welche seine Entlassung fordern. Senator Paul hat hierzu beispielsweise die Kampagne „firefauci“ gestartet. Und die republikanische Abgeordnete für Georgia im Repräsentantenhaus, Marjorie Taylor Greene, wiederum brachte einen Gesetzesentwurf ein, der vorsieht, dass Faucis Gehalt von derzeit 434.312 US-Dollar pro Jahr – mehr übrigens als der US-Präsident verdient – auf Null reduziert werden solle. Einige Kommentatoren verlangen sogar die Inhaftierung des Biden-Beraters wegen Meineid. 

Dabei dürften Faucis Tage im Amt oder in Freiheit vor allem dann gezählt sein, wenn die US-Geheimdienste demnächst Anhaltspunkte für die Herkunft des Corona-Virus aus dem Labor in Wuhan finden sollten.W.K.