17.01.2022

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Folge 25-21 vom 25. Juni 2021 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 25-21 vom 25. Juni 2021

Stimmen zur Zeit

Michael Klonovsky verkündet in seinem Blog „Acta diurna“ (20. Juni) eine persönliche Grundsatzentscheidung hinsichtlich des „Klimawandels“:

„Mit dem Klimawandel wird man sich, allein schon aufgrund seiner Allmählichkeit, arrangieren können – mit seinen sogenannten Bekämpfern niemals. Lieber in einem tropischen Europa leben als in einer Welt, die von den Schwabs, Baerbocks und Neubauers kontrolliert wird (und in der es, by the way, genau so heiß wäre).“





In der Schweizer „Weltwoche“ (16. Juni) äußert CDU-Bundestagskandidat und Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen eine weitreichende Befürchtung:

„Was in diesem Land passiert, macht mir Sorge – dass wir in einen autoritären Staat abgleiten, in ein staatlich gefördertes Duckmäusertum. Ich möchte, dass die Menschen merken, wohin wir treiben und zu Bürgern werden, nicht zu Untertanen, die an der Nadel des Staates hängen, der sie mit allem versorgt, was sie zum Leben brauchen. Viele haben es verlernt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, Risiken einzugehen. Immer mehr Menschen werden von Transferzahlungen abhängig.“





Voll Bitterkeit betrachtet Hans-Hermann Tiedje die weitgehende Untätigkeit, mit der die EU der Drangsalierung des weißrussischen Oppositionellen Roman Protassewitsch durch das Regime von Alexander Lukaschenko zusieht. Im „Euro am Sonntag (20. Juni) schreibt er:

„Europa aber redet viel, ist empört, tut leider wenig. In der Zwischenzeit wird Protassewitsch vermutlich jeden Tag weiter verprügelt. Jeder Schlag in sein Gesicht ist ein Schlag ins Gesicht Europas. Das Gesicht Europas aber ist Frau von der Leyen. Was die tut, weiß ich nicht. Hoffentlich stimmt wenigstens die Sitzordnung.“





Andreas Rosenfelder ist der Meinung, Deutschland habe sich bei der Corona-Politik „in besonderer Weise verrannt“. In der „Welt“ (22. Juni) prangert er das Versagen schonungslos an:

„Wenn nun dieselben Leute, die schon die ,Bundesnotbremse‘ herbeigeredet haben, wieder (wie die Virologin Melanie Brinkmann) vor Lockerungen warnen oder (wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn) die Gefährlichkeit offener Schulen betonen, hoffen sie vielleicht, sie können ihre Mitverantwortung für das Desaster überspielen ... Sie setzen dabei auf einen Faktor, der von keiner Modellierung erfasst wird: die Bereitschaft der Menschen, kritiklos hinzunehmen, was ihnen seit anderthalb Jahren als alternativlose Politik verkauft wird.“





Wort der Woche

„Ich gehe nicht selbst tanken.“

Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, auf die Frage der „Bild“-Zeitung (21. Juni), was er zu den stark steigenden Preisen für Benzin, Brot und Butter sagt