17.01.2022

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Folge 26-21 vom 02. Juli 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 26-21 vom 02. Juli 2021

Meldungen

Linke Gewalt nicht registriert 

Potsdam – Wie aus einer Antwort der brandenburgischen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage hervorgeht, demonstrierten gegen den Berliner AfD-Landesparteitag im März in Schönwalde-Glien, Landkreis Havelland, neben brandenburgischen Landtagsabgeordneten der Linkspartei und Grünen auch Linksextremisten vor dem Veranstaltungsgelände. Im Rahmen dieser sogenannten Gegendemonstration kam es zu Straftaten. Auf Nachfrage informierte die Landesregierung nun, dass „die Straftaten nicht durch den Kriminalpolizeilichen Meldedienst im Bereich der politisch motivierten Gewalt registriert“ wurden. Begründet wurde dies damit, dass „die Handlungen abseits des Versammlungsgeschehens begangen wurden“.N.H.





Umfrage zu „Geflüchteten“ 

Berlin – Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Civey im Auftrag der Diakonie Deutschland hat das Ergebnis erbracht, dass 62,5 Prozent der Deutschen die weitere Aufnahme von „Geflüchteten“ ablehnen: 47,3 Prozent wollen „auf keinen Fall“ noch mehr „Geflüchtete“ und weitere 15,2 Prozent tendieren „eher“ zu dieser Haltung. Auf die Frage, ob die bisher aufgenommenen „Geflüchteten … gut in der Gesellschaft angekommen“ seien, antwortete eine Mehrheit von 57,8 Prozent mit „eher nein“ oder „nein, auf keinen Fall“. Der Diakonie-Präsident Ulrich Lilie quittierte das Ergebnis der Untersuchung umgehend mit der Forderung, den „furchtbaren rechten Vereinfachern“, welche die Armen hierzulande gegen die „Geflüchteten“ ausspielen, dadurch den Wind aus den Segeln zu nehmen, dass der Staat auch deutlich mehr für deutsche Hartz-IV-Empfänger tue. Nur dann laufe die „Wir-oder-ihr-Logik“ der „fremdenfeindlichen“ „Populisten“ ins Leere.W.K.





Hacker-Bande aus der Ukraine

Kiew – Polizeibehörden der Ukraine, Südkoreas und der Vereinigten Staaten ist ein Schlag gegen eine ukrainische Bande gelungen, die auf Rechnern von ausländischen Firmen und Bildungseinrichtungen Schadprogramme installiert hat. Mit den Programmen wurden Daten von Unternehmen in Südkorea und den USA verschlüsselt. Für die Freischaltung der Rechner forderte die Bande von den Firmen Lösegeld in Kryptowährung. Im Falle der Nichtzahlung drohten die Kriminellen mit der Preisgabe vertraulicher Daten der Opfer. Der Gesamtschaden beläuft sich auf umgerechnet 500 Millionen US-Dollar. Die Strafverfolgungsbehörden führten insgesamt 21 Durchsuchungen in der ukrainischen Hauptstadt und in der Region Kiew durch. Offenbar haben die Ermittler bislang nur Teile der Bande ausgehoben. Wenige Tagen nach den Durchsuchungen und Verhaftungen wurde ein neuer Angriff auf ein Unternehmen bekannt, bei dem im Namen der Bande erneut ein Lösegeld gefordert wurde.N.H.