29.01.2022

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Folge 26-21 vom 02. Juli 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 26-21 vom 02. Juli 2021

Meldungen

Konkurrenz für die BBC 

London – „GB News“ hat im Vereinigten Königreich vergangenen Monat den Betrieb aufgenommen. Laut dem 72-jährigen Geschäftsführer Andrew Neil soll der rechtskonservative Nachrichtensender die Themen aufgreifen, die in den regierungstreuen und linksradikalen anderen nationalen Medien aus politischen Gründen übergangen würden. Neil war früher Chefredakteur der „Sunday Times“. Zuvor hatte er politische Programme der British Broadcasting Corporation (BBC) moderiert. Als Investoren stehen hinter dem Projekt der Milliardär Paul Marshall, die US-Medienfirma Discovery und die in Dubai beheimatete Investmentfirma Legatum des britisch-maltesisch-neuseeländischen Milliardärs Christopher Chandler. Zusätzlich zum Fernsehprogramm will GB News diesen Monat auch einen Nachrichtenkanal im Radio starten.N.H.





Eklatanter Unterschied

Bozen – Im zur Italienischen Republik gehörenden Südtirol starben im bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie deutlich mehr Covid-Patienten als im zur Republik Österreich gehörenden Nord- und Osttirol. Auf drei Tote in Südtirol kam ein Toter in den anderen beiden Regionen, wobei die Zählweise jeweils gleich war. Die Gründe für dieses Mortalitätsgefälle liegen offensichtlich im italienischen Gesundheitssystem. So verfügen die Kliniken in Südtirol über deutlich weniger Intensivbetten. Auf 15.000 Einwohner kommt dort ein Intensivbett, während das Verhältnis auf der österreichischen Seite 5000 zu eins beträgt. Verantwortlich hierfür sind die Sparmaßnahmen der Regierung in Rom. Darüber hinaus gab es in den staatlichen Krankenhäusern auf der italienischen Seite der Grenze zu Beginn der Pandemie überproportional viele Behandlungsfehler. Das ist unter anderem damit zu erklären, dass die kompetenteren Ärzte in der Vergangenheit eher in Privatkliniken gingen.W.K.





Klimaanlagen gedrosselt

Austin – Der „Electric Reliability Council of Texas“ hat angesichts einer Hitzewelle und Ausfällen in der Stromproduktion die Bewohner des US-Bundesstaates dazu aufgerufen, ihren Stromverbrauch einzuschränken. Für einen Teil der Bewohner überraschend, regelten Stromversorger in dem Lone Star State den Stromverbrauch häuslicher Klimaanlagen ungefragt herunter. Als Folge lieferten Klimaanlagen teilweise gar keine Kühlung mehr, zum Teil ließen sich die Thermostate der Anlagen nicht mehr auf unter eine bestimmte Innentemperatur einstellen. Betroffenen Stromkunden war in vielen Fällen gar nicht bewusst, dass sie mit ihren Energielieferanten Vertragsklauseln unterschrieben hatten, die eine derartige Drosselung des Stromverbrauchs erlauben. Mit dem Herunterregeln der Klimaanlagen versuchen die Stromversorger, großflächige Ausfälle des Stromnetzes zu verhindern.N.H.