17.01.2022

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Folge 27-21 vom 09. Juli 2021 / Zulassung / Hersteller schließen Haftung für Impfschäden aus / Die neuen Vakzine kamen ohne Langzeitstudien auf den Markt – Euphorie hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 27-21 vom 09. Juli 2021

Zulassung
Hersteller schließen Haftung für Impfschäden aus
Die neuen Vakzine kamen ohne Langzeitstudien auf den Markt – Euphorie hinsichtlich der Anwendungsmöglichkeiten

Die mRNA-Impfstoffe basieren auf einem Wirkprinzip, das 1961 entdeckt und ab 1993 von dem französischen Immunologen Frédéric Martinon und dessen Kollegen erstmals im Tierversuch erprobt wurde. Damals erhielten Mäuse Liposom-Kugeln mit darin verkapselter mRNA injiziert, was zu einer Immunantwort auf Grippeviren führte. Allerdings blieben sämtliche nachfolgenden Bemühungen erfolglos, auf dieser Basis auch Vakzine für den Einsatz beim Menschen zur Immunisierung gegen Aids, das Dengue-Fieber, Ebola, Tollwut und SARS-CoV(-1) zu entwickeln. Dennoch entschied die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahre 2017, mRNA-Impfstoffe als neue Wirkstoffklasse zuzulassen, wodurch die Entwicklung von Corona-Vakzinen auf mRNA-Basis unmittelbar nach Ausrufung der Pandemie möglich war. Dabei ist zu bedenken, dass seriöse Wissenschaftler 2018 für derartige Projekte noch 13 Jahre veranschlagten.

Und tatsächlich zählen Tozinameran alias Comirnaty von Pfizer/BioNTech und das Moderna COVID-19 Vaccine keineswegs zu den Impfstoffen, bei deren Erprobung und Zulassung alle bisher üblichen Verfahren angewandt wurden. Deshalb gab es meist auch nur nationale Notfallzulassungen oder bedingte sowie zeitlich befristete Zulassungen wie innerhalb der Europäischen Union. 

Notfall- und befristete Zulassungen

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die Impfstoffhersteller selbst die Auslieferung ihrer Produkte von expliziten Verzichtserklärungen der Abnehmer hinsichtlich späterer Regressansprüche abhängig machen. Eine entsprechende Haftungsbefreiung im Falle von Impfschäden musste die EU-Kommission sämtlichen westlichen Produzenten von Corona-Impfstoffen garantieren. Damit sind diese entlastet, was mögliche Langzeitfolgen der Vakzingabe betrifft, über die man logischerweise noch gar nichts weiß.

Angesichts dessen kann es nur erstaunen, wenn ein bundesdeutsches Medium wie der „Spiegel“ jetzt titelt „Wunderwaffe mRNA-Technik“, und seinen Lesern euphorisch von der neuen „Supermedizin“ à la Pfizer/BioNTech und Moderna vorschwärmt. Anschließend folgt noch dieses gewagte Heilsversprechen: „Doch das Impfstoffwunder soll erst der Anfang sein. Die neue Hightechmedizin hat das Potential, viele Menschheitsgeißeln zu besiegen. Ganz gleich ob Aids, Grippe, Tuberkulose, Krebs an Brust, Darm, Haut, Lunge oder Prostata, Multiple Sklerose, Rheuma, Allergien aller Art, entzündliche Darmerkrankungen, Alzheimer, Mukoviszidose, Arthrose im Knie oder kaputte Bandscheiben – gegen all diese Leiden entwickeln mRNA-Forscher bereits therapeutische Ansätze.“W.K.