27.01.2022

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Folge 27-21 vom 09. Juli 2021 / Datenlage / Umfangreiche Erkenntnisse

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 27-21 vom 09. Juli 2021

Datenlage
Umfangreiche Erkenntnisse

Datenbanken, welche Nebenwirkungen von Corona-Impfungen – egal ob mit Vakzinen auf mRNA- oder anderer Basis – auflisten, gibt es jede Menge. 

So zum Beispiel die Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) oder die VigiAccess Datenbank des Uppsala Monitoring Centre (UMC) in Schweden, das im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sämtliche Impfkomplikationen und auch Impftoten erfasst, die aus allen Ländern der Erde gemeldet werden. 

Dazu kommen die kontinuierlich erscheinenden Sicherheitsberichte des Bundesinstitutes für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut). Der letzte vom 10. Juni 2021 listet 873 Tote hierzulande in unterschiedlichen zeitlichen Abständen zur Corona-Impfung zwischen dem 27. Dezember 2020 und dem 31. Mai des laufenden Jahres auf. Damit verstarben also 0,0024 Prozent der geimpften Personen, wobei die Todesursache aber in der Regel offenbleibt, weil kaum Obduktionen vorgenommen werden. Hierdurch lässt sich auch nur schwer abschätzen, welche Arten von Impfstoffen zu besonders vielen beziehungsweise fatalen Nebenwirkungen führen. Allerdings hatten 674 der 873 Gestorbenen das mRNA-Vakzin von Pfizer/BioNTech erhalten.

Obduktionen finden kaum statt

Angesichts dieser Zahlen wird häufig argumentiert, das Risiko, an einer Corona-Infektion zu sterben, liege deutlich höher als das eines letalen Impfzwischenfalls. Außerdem handelt es sich bei den Datenbanken um Teile von sogenannten Spontanen Meldesystemen, welche zwar die Korrelation zwischen einer Vakzingabe und unerwünschten körperlichen Symptomen erfassen, aber keinerlei Auskunft über Kausalitäten geben. Daher besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass der angebliche Impftote an den Nebenwirkungen eines parallel eingenommenen Medikamentes gestorben ist. Andererseits kann aber auch niemand sagen, wie viele tödliche Nebenwirkungen von Impfungen unter den Tisch fallen, weil sie nicht als solche erkannt werden.W.K.