24.01.2022

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Folge 28-21 vom 16. Juli 2021 / Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Hans-Georg Maaßen hat dem ÖRR fehlende Neutralität vorgeworfen. Andere Kritiker wie Matthias Schwarzer vom RND kritisieren ein „übertriebenes Neutralitätsverständnis“ / Wie radikal sind NDR & Co.? / Hans-Georg Maaßen hat mit seiner Kritik am „klaren Linksdrall“ in ein Wespennest gestochen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 28-21 vom 16. Juli 2021

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Hans-Georg Maaßen hat dem ÖRR fehlende Neutralität vorgeworfen. Andere Kritiker wie Matthias Schwarzer vom RND kritisieren ein „übertriebenes Neutralitätsverständnis“
Wie radikal sind NDR & Co.?
Hans-Georg Maaßen hat mit seiner Kritik am „klaren Linksdrall“ in ein Wespennest gestochen
Wolfgang Kaufmann

Am 1. Juli gab der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen dem privaten Fernsehsender TV Berlin ein Interview. Darin beklagte er unter anderem den „klaren Linksdrall“ bei den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosendern, der sich durch eine „Manipulation der veröffentlichten Meinung“ oder gar „dreiste Lügen“ äußere, und fügte dann hinzu: „Ich halte es für ausgesprochen verwerflich und ich halte es für eine Schande, dass die Aufsichtsbehörden diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfindet.“ Anschließend forderte Maaßen, „dass auch die Biographie von einigen Redakteuren auf den Prüfstand gestellt wird, ob diese Leute die charakterliche Eigenschaft haben, … die ,Tagesschau‘ durch Redaktion zu begleiten“. 

Interview bei TV Berlin 

Darüber hinaus äußerte der frühere Verfassungsschützer am 5. Juli gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) unter Verweis auf „allgemein zugängliche Informationen“: „Es ist seit Jahren bekannt, dass es Journalisten gibt, die Bezüge zur Antifa hatten und möglicherweise noch haben.“ Und dem sei endlich einmal nachzugehen, denn „Verfassungstreue muss ich auch von allen Journalisten erwarten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“

Daraufhin erhob sich ein vielstimmiger Sturm der Entrüstung. In diesen stimmte auch Frank Überall ein. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes behauptete, Maaßen rufe zur „Gesinnungsschnüffelei“ auf und bleibe im Übrigen jedwede „Belege für seine steile These schuldig“, dass Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit dem Linksextremismus sympathisiert hätten oder noch immer sympathisierten. 

Dabei existieren diese Beweise zuhauf und sind tatsächlich auch ohne geheimdienstliche Expertise zu finden. So sagte der oberste ARD-„Faktenfinder“ Patrick Gensing 2015 in einem Interview mit dem Medienmagazin „Vocer“, er sei als Jugendlicher „Antifa mäßig unterwegs“ gewesen. Und der Leiter beziehungsweise Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“ Georg Restle sammelte seine journalistischen Erfahrungen auch beim Antifa-nahen Radio Dreyeckland. Gleichermaßen bestehen erhebliche Zweifel an der politischen Neutralität oder Verfassungstreue mancher Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender. Beispielsweise äußerte die NDR-Autorin Jenny Kallenbrunnen nach dem guten Abschneiden der AfD bei der letzten Landtagswahl in Thüringen, sie würde „bedenkenlos jedem fünften Menschen“ dort „eine reinhauen“. Und der WDR-Journalist und „Tagesthemen“-Kommentator Lorenz Beckhardt twitterte: „Lieber Gott, mach die ollen Philosemiten tot!“ Ähnlich menschenverachtend ist der Herzenswunsch von Malcolm Ohanwe vom Bayerischen Rundfunk, einmal einen Film zu sehen, in dem Schwarze Weiße massakrierten. Nicht zu vergessen auch das Statement von Danny Hollek, einem WDR-Mitarbeiter mit Verbindungen zur Antifa, von Ende 2019: „Eure Oma war keine Umweltsau. Stimmt. Sondern eine Nazisau.“

Äußerungen gegenüber dpa

Ansonsten deutet auch der Inhalt vieler Kreationen der selbsternannten „Qualitätsmedien“ auf eine linksradikale Gesinnung ihrer Schöpfer hin. Unter anderem produzierte der Norddeutsche Rundfunk regelmäßig Beiträge des Online-Jugendprogramms STRG_F, die anschließend auf der Internetplattform YouTube zu sehen waren. 2018 wurde in diesem Rahmen der Kanon eines Studentenchors präsentiert, dessen einzige Textzeile lautete: „Fick die Cops, sie sind Bullenschweine.“ Symptomatisch war des Weiteren die WDR-Sendung „Markt“ vom 26. Mai dieses Jahres, in der die Moderatorin Anna Planken die sogenannte Mao-Bibel schwenkte und jubilierte: „Mao hatte echten Weitblick.“ Oder nehmen wir manche „Tatort“-Krimis, die zeigten, wo die Sympathien der Fernsehleute lagen. Mal diente ein linksradikales Szenelokal als Kulisse, wofür die Betreiber eine hübsche Finanzspritze erhielten, mal wurde der Arbeitsplatz der Kriminalisten aus angeblich künstlerischen Gründen mit beleidigenden Anti-AfD-Aufklebern drapiert. Im Gedächtnis blieb des Weiteren der ZDF-Mitarbeiter, der während eines Fernsehinterviews mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble seine Jacke vor der Kamera präsentierte, die eine deutliche Hommage an die linksextreme Musikgruppe „Slime“ darstellte. Gleichzeitig gab es auch Auftritte von Gästen in Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen, die sich durch ihre Kleidung offensiv mit der Antifa identifizierten.