17.01.2022

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Folge 28-21 vom 16. Juli 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 28-21 vom 16. Juli 2021

Meldungen

Deutlich mehr Millionäre

Paris – Laut dem World Wealth Report der Beratungsgesellschaft Capgemini mit Sitz in Paris wuchs die Gruppe der Dollarmillionäre in Deutschland im Jahre 2020 um 69.100 Personen beziehungsweise 4,7 Prozent und umfasst nun rund 1,5 Millionen Mitglieder. Das Gesamtvermögen dieser Reichen stieg um 6,8 Prozent auf etwa 5,85 Billionen US-Dollar (Capgemini gibt die Summe in Dollar an, um so eine bessere internationale Vergleichbarkeit zu erzielen). Damit setzte sich der Trend von 2019 trotz der Corona-Krise fort: Im Jahr vor der Pandemie zählte man mehr als 100.000 neue Millionäre. Den Angaben von Capgemini zufolge steht die Bundesrepublik an dritter Stelle der Länder mit den meisten Dollarmillionären – nach den USA und Japan, aber noch vor China. Weltweit gibt es inzwischen 20 Millionen Millionäre, die insgesamt fast 80 Billionen Dollar horten. Viele davon profitierten von steigenden Aktienkursen und Immobilienpreisen.W.K.





Inflation bis zu vier Prozent

Wiesbaden – Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise im Juni um 2,3 Prozent über dem Niveau des gleichen Monats des Vorjahres und um 0,4 Prozent über dem vom Mai 2021. Wobei in jenem Monat die Inflationsrate sogar 2,5 Prozent betragen hatte – was der höchste Wert seit September 2011 gewesen war. Damit nahm die Teuerung in Deutschland nun bereits den sechsten Monat in Folge zu. Und bei diesem wird es wohl auch bleiben, wie die Bundesbank meint. Sie hält im zweiten Halbjahr 2021 sogar eine Inflation von bis zu vier Prozent für möglich. Als Preistreiber gelten insbesondere die Kosten für Energie, welche gegenüber dem Juni 2020 um 9,4 Prozent nach oben schossen. Gleichzeitig stiegen aber auch die Nahrungsmittelpreise und die Mieten. Parallel zu dieser Entwicklung erhöhte die Europäische Zentralbank kontinuierlich die Geldmenge: Anfang Juli allein um 140 Milliarden Euro.W.K.





Opel wieder erfolgreich 

Rüsselsheim – Der Autobauer Opel konnte auf seinem deutschen Heimatmarkt im ersten Halbjahr deutliche Zugewinne bei Absatz und Marktanteilen erzielen. Beim Marktanteil war der Juni der neunte Monat in Folge mit einem Wachstum. Opels Pkw-Neuzulassungen stiegen nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent auf 84.700 Einheiten. Damit legte der Autobauer aus Rüsselsheim deutlich stärker als der Markt (+14,9 Prozent) zu. Einen großen Anteil am Erfolg hat der Opel Corsa. Das „Auto des Jahres 2020“ war im ersten Halbjahr mit 26.340 Neuzulassungen Deutschlands beliebtester Kleinwagen. Opel war es sogar gelungen, trotz der Corona-Krise im Jahr 2020 einen Gewinn im dreistelligen Millionenbereich einzufahren. Das Traditionsunternehmen gehört seit Januar 2021 zum Autokonzern Stellantis, der durch die Fusion des französischen Autobauers PSA mit Fiat-Chrysler entstanden ist. N.H.