24.01.2022

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Folge 32-21 vom 13. August 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 32-21 vom 13. August 2021

Meldungen

Synagoge geht an die Stadt 

Wartenburg – Der Kreis Allenstein wurde Eigentümer der früheren Synagoge in Wartenburg. 40 Jahre lange hatte die gemeinnützige Gesellschaft „Kulturelle Seenlandschaft“ das Haus verwaltet, die dort eine Kunstgalerie unterhielt. Der Kreis Allenstein möchte mit der Gesellschaft einen Überlassungsvertrag abschließen, um die satzungsmäßige Tätigkeit weiterzuführen. Für die Renovierung des Gebäudes benötigt der Kreis finanzielle Unterstützung. Als Mitglied des internationalen Netzwerkes „Citta-slow“ könnte er sie von dort erhalten. Die Synagoge soll sich zu einem Ort für Konzerte und Ausstellungen sowie zur Begegnung von Künstlern entwickeln. Ab 1825 gab es in Wartenburg Juden, die zur jüdischen Gemeinde in Allenstein gehörten. Ab August 1939 diente die 1847 errichtete Synagoge nicht mehr religiösen Zwecken. In der „Reichskristallnacht“ hatte sie den Davidstern verloren. In dem Gebäude befand sich in den 1970er Jahren das Museum für Ermland und Masuren. PAZ





Einlass nur für Geimpfte

Königsberg – In  Ostpreußens Hauptstadt gibt es derzeit 14 Bars und Cafés, die auch nachts in der Zeit von Mitternacht bis 6 Uhr früh öffnen dürfen. Die Öffnungsgenehmigungen erteilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, Industrie und Handel. Allerdings dürfen die Gastronomen nur Gäste einlassen, die eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen können. Damit schafft die Stadt einen Anreiz für die Impfbereitschaft der Bevölkerung. Ansonsten gilt im Königsberger Gebiet ein nächtliches Schankverbot mit Ausnahme von Abholungen und Bestellungen auf Distanz. MRK