19.04.2024

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Folge 32-21 vom 13. August 2021 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 32-21 vom 13. August 2021

Stimmen zur Zeit

Peter Tiede prangert in der „Bild“-Zeitung (7. August) die Einseitigkeit der staatlichen Medien-Anstalten an:

„Knapp 90 Prozent der ARD-Volontäre (Journalisten-Azubis) würden Rot-Grün-Rot wählen (Umfrage) – die meisten ARD-Anstalten senden genau mit dieser Schlagseite. Es wird elitär-arrogant ,gegendert‘, obwohl 71 Prozent der Deutschen dagegen sind! ... ARD und ZDF, ihr habt jedes Maß und das Gefühl für die Verhältnisse im Land verloren.“





Sinkender R-Wert, kaum noch Intensivpatienten, täglich steigender Anteil Geimpfter: Viel Positives lässt sich von der Corona-Front berichten. Doch kaum einer tut es – darüber wundert sich der Rechtswissenschaftler Horst Dreier in der „Welt am Sonntag“ (8. August):

„Aus welchem Grund werden all die ermutigenden Zeichen  nicht stärker gewürdigt, warum wird stattdessen von Long Covid (hier verfügen wir praktisch über keine validen Daten), der Gefährlichkeit der Delta-Variante (sie ist nur ansteckender, nicht tödlicher) und vierter Welle gemenetekelt? ... Man kann nur spekulieren. Möchten sich die Politiker das eindrucksvolle Instrumentarium an Freiheitseinschränkungen, das sie sich in den letzten anderthalb Jahren geschaffen haben, nicht so rasch wieder wegnehmen lassen?“





Dirk Maxeiner fühlt sich von den Klima-Katastrophikern an die Denkweise des Mittelalters erinnert. Auf „achgut.de“ (8. August) schreibt er:

„Heute ist alles schuldhaft vom homo sapiens verursacht, egal ob zuviel Regen oder zuwenig, Hitze oder Kälte, zuviel Schnee oder zuwenig (Frage: Was müssten Eis und Schnee eigentlich tun, um eine Klimaabkühlung zu zeigen?) ... Die Logik erinnert ein wenig an den mittelalterlichen Gottesbeweis: Wenn eine gefesselte Hexe im Wasser unterging, war sie keine Zauberin, aber dennoch tot. Schwamm sie obenauf, dann handelte es sich hingegen eindeutig um eine Hexe, woraufhin sie ebenfalls vom Leben in den Tod befördert wurde.“





Eckhard Kuhla beleuchtet im Netzportal „Freiewelt.net“ (10. August) das Schicksal der Kinder – er nennt sie „Coronakinder“ –, die unter Kita- und Schulschließungen, Isolation und anderen Folgen der Pandemie-Maßnahmen nun schon anderthalb Jahre lang leiden mussten:

„Wir können wahrscheinlich die Nöte der Coronakinder kaum erahnen. Zudem scheint in diesem komplexen Prozess das Wort ,Liebe‘ ein Fremdwort zu sein. Vielleicht sind wir auch deswegen nicht in der Lage, mehr Mitleid mit den Kindern zu empfinden.“





Wort der Woche

„ARD und ZDF schwelgen nun in nie dagewesenem Luxus: Sie können selbst ihren Geldbedarf festlegen. Die Parlamente können dazu nur noch Ja sagen.“

Ulrich Reitz auf „Focus online“ (5. August) zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erhöhung der Rundfunkgebühr