17.01.2022

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Folge 35-21 vom 03. September 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35-21 vom 03. September 2021

Meldungen

Schleusungen nach MV

Potsdam/Schwerin  – Die Bundespolizei registriert immer mehr Schleusungen von Immigranten nach Mecklenburg-Vorpommern. Am 18. August griffen Bundespolizisten bei Löcknitz, Kreis Vorpommern-Greifswald, eine Gruppe von 14 Personen auf, die aus einem Transporter mit polnischen Kennzeichen ausgestiegen war. Laut Befragungen soll es sich bei den eingeschleusten Personen um Iraker handeln. Bereits am 7. August hatten Bundespolizisten nahe Löcknitz eine Menschengruppe entdeckt, die auf der B 104 zu Fuß in Richtung Pasewalk war. Die Aufgegriffenen waren ohne Identitätspapiere und gaben an, aus Somalia, dem Irak und dem Iran zu stammen. Laut ersten Ermittlungen sollen die Personen an der weißrussisch-polnischen Grenze illegal in die EU eingereist sein. N.H.





Wahlumfrage unter Sachsen

Dresden  – Laut einer Umfrage von Infratest dimap würde die AfD in Sachsen die meisten Zweitstimmen bekommen, wenn die Bundestagswahl derzeit stattfände. Bei der im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks durchgeführten Umfrage gaben 23 Prozent an, mit ihrer Zweitstimme die AfD wählen zu wollen. Die CDU landete mit 21 Prozent lediglich auf dem zweiten Platz. Die Grünen könnten mit zehn Prozent der Zweitstimmen rechnen, die Sozialdemokraten mit 15 Prozent und die FDP mit zwölf Prozent. Deutlich besser würde die Union bei Landtagswahlen abschneiden. Hier würde die CDU mit 35 Prozent deutlich vor der AfD mit 21 Prozent liegen. Bei der Frage „Direktwahl des Kanzlers/der Kanzlerin“ sprachen sich 35 Prozent der Anhänger der CDU für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz aus. Armin Laschet landete bei den sächsischen CDU-Anhängern nur bei 25 Prozent. Als Themen, welche die Wähler im Freistaat am meisten bewegen, ermittelte Infratest dimap Zuwanderung mit 27 Prozent und Corona mit 23 Prozent.N.H.





Stromausfall durch Einbruch

Fürstenberg/Havel – Bislang unbekannte Täter haben durch einen Einbruch in ein Umspannwerk im Norden Brandenburgs für Stromausfälle im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Die Täter waren am Wochenende des 21. und 22. August auf das Gelände eines Umspannwerkes nördlich von Fürstenberg an der Havel eingedrungen. Dort stahlen sie von drei Kabeltrommeln 700 Meter Stromkabel. Beim Abwickeln der Kabel beschädigten die Täter einen Transformator. Als Folge waren in der Region Wesenberg, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, tausende Einwohner und auch Touristen von Stromausfällen betroffen. Das Energieunternehmen bemerkte den Einbruch in das Umspannwerk offenbar erst am darauffolgenden Montag. Den Schaden schätzt der Energieversorger auf 90.000 Euro. Bei den gestohlenen Kabeln handelt es sich um Material, das für 110-Kilovolt-Übertragungsnetze und auch für Bahnstrom verwendet wird. N.H.