19.01.2022

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Folge 36-21 vom 10. September 2021 / Aufgefallen / Spahn definiert Endpunkt

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 36-21 vom 10. September 2021

Aufgefallen
Spahn definiert Endpunkt

In der ARD-Sendung „hart aber fair“ sagte Jens Spahn: „Wenn wir jetzt sozusagen geschützte Menschen auch genauso testen wie ungeschützte, dann hört diese Pandemie nie auf.“ Die Stellungnahme markiert einen Lichtblick in der langen Reihe von Versäumnissen, welche sich auch der Bundesgesundheitsminister hat zu Schulden kommen lassen. Denn der CDU-Politiker definiert damit einen Punkt, an dem wenigstens eine der Pandemie-Maßnahmen auszulaufen hat – das massenhafte Testen.

Genau dies wollen die Betonköpfe der „No Covid“-Fraktion verhindern. Um die Restriktionen zu verewigen, legen sie die Bedingungen für ein Ende so aus, dass sie nie zu erreichen sind. Die Testungen von „Geschützten“, also vor allem von Geimpften, sollen die umstrittenen Inzidenzzahlen möglichst hoch halten. Dabei ist klar, dass eine Infektion bei einem Geimpften nur in sehr seltenen Fällen zu einer ernsten Erkrankung führt. Wer also auch sie testen will, dem geht es nicht um Gesundheitsschutz, sondern um einen Vorwand für die Aufrechterhaltung der Pandemie-Maßnahmen – zu welchem Zweck auch immer.

Wohin das führt, zeigen Australien und Neuseeland, wo sich die „No-Covid“-Fraktion bislang durchgesetzt hat. Die Länder sind zur Geisel ihrer eigenen Panik geworden. Steuern die Inselstaaten nicht um, werden sie tatsächlich nie mehr aus der „Pandemie“ herausfinden. Denn Wissenschaftler gehen davon aus, dass SARS-CoV2 bleiben, wenngleich bald kaum noch gefährlich sein wird. H.H.