19.01.2022

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Folge 37-21 vom 17. September 2021 / Aufgefallen / Die Katastrophe blieb aus

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-21 vom 17. September 2021

Aufgefallen
Die Katastrophe blieb aus

„Die nächste Regierung ist die letzte, die noch aktiv Einfluss auf die Klimakrise nehmen kann.“ Mit diesem Satz versuchte die Kanzlerkandidatin der „Grün:innen“, Annalena Baerbock, in den letzten Tagen des Wahlkampfs wiederholt, für ihre Partei zu werben.

Unter Markentingaspekten ist diese Behauptung durchaus clever gesetzt, spielt sie doch mit der Angst der Bürger vor einem meteorologischen Inferno. Und Angst ist – wie die Gier oder der Neid – seit alters her eine der stärksten Triebkräfte menschlichen Handelns. Gleichwohl ist es, wo mit dem Weltuntergang gespielt wird, durchaus angebracht, die Untergangsszenarien zu hinterfragen.

Dies umso mehr, weil Warnungen vor dem Ende der Welt zur Grundausstattung der grünen Partei gehören wie die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zur Geschichte der SPD – oder Bekenntnisse zur bayerischen Lebensfreude zum Wesen der CSU. So hätte nach den Aussagen der grünen Altvorderen der 1980er Jahre der deutsche Wald längst tot sein (gestorben am „Sauren Regen“) und auch das Erdöl längst versiegt sein müssen. Und in den frühen 1990ern bereits wurde ein dramatischer Anstieg der Weltmeere schon für die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts prognostiziert, falls der Klimawandel nicht gestoppt würde – illustriert mit angsteinflößenden Karten, auf denen halb Europa unter Wasser stand.
Fakt ist: Die Katastrophen sind bislang alle ausgeblieben. Insofern besteht gute Hoffnung, dass die Welt auch diese Krise überstehen wird. neh