28.01.2022

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Folge 37-21 vom 17. September 2021 / Damenopfer für den Islam / Während die Feministinnen in Deutschland und der westlichen Welt für Gendersternchen kämpfen, wird die Lage für viele Frauen und Mädchen zunehmend bedrohlich. Weil die Bösen keine weißen Männer sind, schweigen die sonst so lauten Aktivisten

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-21 vom 17. September 2021

Damenopfer für den Islam
Während die Feministinnen in Deutschland und der westlichen Welt für Gendersternchen kämpfen, wird die Lage für viele Frauen und Mädchen zunehmend bedrohlich. Weil die Bösen keine weißen Männer sind, schweigen die sonst so lauten Aktivisten
Birgit Kelle

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass an jenem Abend, an dem in Kabul Frauenrechtlerinnen aus Angst vor den einmarschierenden Taliban in Verstecken kauerten, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel im quietschgelben Blazer bei der Premiere des feministischen Films „Die Unbeugsamen“ in Berlin mit aufgeräumter Stimmung in die Kameras strahlte. Während der deutsche Perlenketten-Feminismus sich selbst feierte, tobte in Afghanistan der feministische Ernstfall: Die ersten Mädchen wurden aus den Schulen gezerrt, geschlagen und verschleppt. Die Flieger aus Deutschland waren leider nicht gekommen.

Besser konnte man das dröhnende Schweigen und die Ignoranz des saturierten deutschen Feminismus gegenüber den Nöten von Frauen in islamischen Staaten gar nicht dokumentieren. In Deutschland kämpfen Frauen für Quotenposten und Gendersterne in der Sprache. In Afghanistan kämpfen sie um ihr Leben.

Zwei Tage später sendet der ARD-Journalist Markus Spieker ein selbstgeschossenes Handy-Foto aus dem Hörsaal einer Universität in Kabul. Über 100 Studentinnen wie schwarze Mumien komplettverhüllt in den Sitzreihen. Man sieht nicht einmal mehr ihre Augen. Wie lange werden sie dort überhaupt noch studieren dürfen? Viel wichtiger – und leider noch bitterer für die Integrationspolitik in Deutschland – ist allerdings diese Feststellung: Auch ihre Väter, Brüder und Onkel kämpfen nicht für ihr Recht auf Freiheit, Selbstbestimmung und Emanzipation.

Das Problem ist nicht das unterirdische Frauenbild der einmarschierten, radikalislamischen Taliban, sondern das völlig normale, alltägliche und typische Frauenbild islamisch geprägter Gesellschaften wie in Afghanistan, Syrien und in all jenen Ländern, aus denen bereits in Millionenzahl vornehmlich junge Männer nach Deutschland strömten und ihre Ansichten über Frauen mitbrachten.

Die Probleme, die dort nicht gelöst werden, entladen sich zunehmend seit der Migrationskrise 2015 auf deutschen und anderen europäischen Straßen. Die ersten Opfer sind wenig überraschend die Frauen.
Dramatischer Anstieg von Übergriffen

Die nackten Zahlen deutscher Sexualstraftaten-Statistiken sprechen ihre eigene dramatische Sprache: In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Zahlen verdoppelt, ohne dass das feministische Lager in einen Aufschrei verfallen ist. Die Kölner Silvesternacht, die es mit ihren rund 1000 dokumentierten sexuellen Übergriffen innerhalb weniger Stunden weltweit zu trauriger Berühmtheit brachte, war dabei nur das Vorspiel für einen sich etablierenden Dauerzustand.
Die Ermittlungen wegen Gruppenvergewaltigungen gehören inzwischen zum polizeilichen Tagesgeschäft. Was nach Köln noch als „Antänzer“ verharmlost wurde, wenn eine Gruppe junger Männer sich gezielt einzelne Frauen greifen, einkreisen und gemeinsam sexuell übergriffig werden, passiert nun statistisch belegbar zweimal täglich in Deutschland. Ohne Tanz, dafür mit Gewalt und Vergewaltigung.

Die Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) in Wiesbaden schockierten die Öffentlichkeit einmal kurz im Juli 2021. Demnach wurden im Jahr 2020 genau 704 Gruppenvergewaltigungsverfahren erfasst, im Jahr davor 710, und auch 2018 waren es bereits 659. Von 2013 bis 2015 schwankten die Fallzahlen zwischen 254 und 294.  
Die Zahlen offenbarten zudem auch bei den Täterprofilen eine besorgniserregende Wahrheit: Die Hälfte aller Tatverdächtigen Männer hat keine deutsche Staatsangehörigkeit. Am häufigsten stammen sie aus islamischen Ländern wie Syrien und dem Irak und am allerhäufigsten aus Afghanistan. Gemessen am Bevölkerungsanteil mit nur 0,3 Prozent sind diese mit sechs Prozent die häufigste Tätergruppe bei Sexualdelikten. Viele der Täter haben laufende Asylverfahren. Ihr Anspruch verfällt nicht durch die Straftat, und abgeschoben wird bekanntlich kaum, nach Afghanistan schon gar nicht.
Keine Auskunft bietet die Polizeistatistik übrigens darüber, wie viele der Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit ebenfalls islamisch sozialisiert sind. Die Antwort will wahrscheinlich sowieso niemand wissen, sie würde das offensichtliche Problem potenzieren: Das Frauenbild des Islam ist ein Problem. Der Unterschied ist lediglich, dass die sexuelle Ausbeutung und Entrechtung der Frauen durch radikale Muslime früher nicht auf deutschem Staatsgebiet stattfand und somit geflissentlich ignoriert und schöngeredet werden konnte.

Während also jedes falsche Wort eines alten deutschen weißen Mannes feministisch beklagt, geächtet und geahndet wird, ist die Frauenfeindlichkeit des jungen nicht-deutschen „farbigen“ Mannes gerade im intersektionalen Nachwuchsfeminismus nicht existent. Stattdessen bezichtigt man lieber jene, die das Problem benennen, als Rassisten.
Der Kriminologe Christian Pfeiffer nennt die „immer gleichen Grundmuster“: „Frustrierte junge Männer, die es nicht schaffen.“ Diese kämen aus einer Kultur, in der Männer die klar dominierende Rolle in der Gesellschaft einnehmen, in Deutschland aber in eine Außenseiterrolle fallen: „Sie merken, dass sie an Mädchen schlecht herankommen.“ Aus ihrem Kulturkreis fänden sie hier keine Partnerin, weil nur wenige Frauen geflüchtet seien. Es folgten Frust, Aggression und Gewalt.

Systematisches Ausblenden

Obwohl in nur wenigen Jahren eine Verdoppelung der Zahlen bei Gruppenvergewaltigungen zu verzeichnen ist und ein dokumentiertes Problem vor allem mit zugewanderten muslimischen Männern als wachsende Tätergruppe besteht, wird die Gruppenvergewaltigung seit 2018 gar nicht mehr als solche erfasst. Wie praktisch, wenn ein Problem unter den Tisch soll. Eine Fußnote in der Polizeistatistik aus dem Jahr 2018 offenbart: „PKS-Schlüssel 111200 („Vergewaltigung überfallartig [durch Gruppen])“ und 111300 („Vergewaltigung durch Gruppe“): Beide Straftatenschlüssel sind mit Unschärfen in der Erfassung belegt (hinsichtlich der Kriterien für „überfallartige“ Vergewaltigungen und hinsichtlich des Begriffs „Gruppe“ für Tatbeiträge von mindestens zwei Personen). Diese Unschärfen werden im vorliegenden Bericht in Kauf genommen. Die Vergewaltigung durch Gruppen wird ab dem Berichtsjahr 2018 nicht mehr mit eigenen Schlüsseln erfasst.“
Dass die Zahlen dennoch vorliegen, ist allein der hartnäckigen Nachfrage der „Bild“-Zeitung zu verdanken, die das bei den Behörden eingefordert hatte. Es bleibt dennoch die Frage zurück, warum man angesichts eines wachsenden Kriminalitätsbereiches diesen aus der Statistik löscht, anstatt ihn aktiv zu benennen, um Ursachenforschung und Prävention möglich zu machen.

Andererseits, warum sollte die Polizei etwas beklagen, was gesellschaftlich und sogar bei den selbsternannten Hüterinnen der Frauenrechte nicht problematisiert wird?  Immer wieder zeigen sich die Doppelstandards im Umgang mit muslimischen Männern, deren Frauenverachtung entweder negiert oder als kulturelle Eigenheit verniedlicht wird.
„Mut“ in Europa, Schweigen im Orient

Während zum Beispiel ein Viktor Orbán als Vertreter der Klasse des alten weißen Mannes inbrünstig und öffentlich angeprangert wird wegen Ungarns Gesetzen zu Schwulen und Lesben und sich halb Europa bei der Fußball-EM deswegen in Regenbogenfahnen hüllte, interessierte es niemanden, dass bei der Frauen-Schach-WM im Iran ein Kopftuchzwang für alle Teilnehmerinnen galt, auch für jene aus dem Westen. Exemplarisch kann an diesem Ereignis nachvollzogen werden, wie die Gleichberechtigung der Frau sich beugen musste, damit Mullahs und Sportfunktionäre ungestörte Sportfeste veranstalten konnten. Die internationalen Teilnehmerinnen hatten also die Wahl zwischen „freiwilliger“ Erniedrigung auf Anordnung iranischer Behörden oder eben zu Hause zu bleiben. Falls Sie den Aufschrei unter den empörten Feministinnen dieser Welt nicht gehört haben, sind Sie nicht allein. Es gab nämlich keinen.

Während aktuell ein erbitterter Kampf um sogenannte „geschlechtergerechte“ Sprache mit allerlei Gendersternen entbrannt ist, der gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunk sich in künstlichen Sprechpausen ergötzt und die ARD gar in ihren Meldungen aus Afghanistan ernsthaft von „Taliban*innen“ schrieb, hatte die deutsche Familienministerin Franziska Giffey bereits vor Jahren den Burkini als offizielle Schwimmkleidung für den Schulsport genehmigt, weil die Erreichung eines Seepferdchen-Abzeichens als wichtiger erachtet wurde als die Würde der Frau. Es sei eine „pragmatische Lösung“, ließ sie verlauten, damit die Väter die Mädchen doch zum Unterricht lassen. Man zwingt also auch in Deutschland lieber die Mädchen in ein „Ganzkörperkondom“, statt ihren Vätern, Brüdern und Onkeln zu erklären, dass ihre Familienehre gerne am Hindukusch verteidigt werden kann, aber hier das deutsche Grundgesetz und die Selbstbestimmung der Frau gelten.
Die absurde Verteidigung der islamischen Sicht auf die Frau fand ihren bisherigen traurigen Höhepunkt aber wahrscheinlich im Jugendmagazin „Fluter“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Dort ist man ernsthaft besorgt, dass sich angesichts des Zuzugs von Flüchtlingen auch die Vorurteile mehrten, Muslime unterdrückten ihre Frauen, verschleierten sie und gefährdeten damit unsere Gleichberechtigung. Ja, wie kommen die Menschen nur auf so absurde Ideen? Um solche rassistischen Irrtümer aus dem Weg zu räumen, durfte im „Fluter“ die Muslima Kohla Maryam Hübsch ausführen, dass der Prophet Mohammed trotz heftigen Widerstands die Unterdrückung der Frau zu bekämpfen versuchte und seine erste Frau Khadija eine emanzipierte, erfolgreiche Kauffrau gewesen sei. Nahezu vorbildlich führten sie also eine moderne, partnerschaftliche Ehe.

Es ist nicht überliefert, ob Mohammed auch brav den Müll rausgebracht und regelmäßig das Zelt durchgefegt hat. Unerwähnt bleiben auch die zum Teil minderjährigen Nebenfrauen des Propheten, und sicher war einfach kein Platz im Heft, um alle zu erwähnen. Gut ist stattdessen, wenn auch die deutschen Schülerinnen gleich offiziell aus staatlichem Schulmaterial lernen, wem sich die Frau von heute auf der Suche nach Emanzipation vertrauensvoll zuwenden sollte: Mohammed, dem Frauenversteher.

Kapitulation des Gender-Feminismus

Doch was will man von einem grassierenden Gender-Feminismus erwarten, dessen US-amerikanische Ikone Judith Butler ernsthaft von der Burka als einem Symbol der Selbstermächtigung der afghanischen Frau fabuliert: „Die Burka symbolisiert, dass eine Frau bescheiden ist und ihrer Familie verbunden; aber auch, dass sie nicht von der Massenkultur ausgebeutet wird und stolz auf ihre Familie und Gemeinschaft ist“, so Butler. Die afghanischen Frauen, die im Jahr 2001 beim Einmarsch der Amerikaner das Ablegen ihrer Burka als neue Freiheit feierten, sind in der Logik von Butler gar nicht befreit worden, sondern in Wahrheit Opfer der amerikanischen „Zwangsverwestlichung“ geworden.

Wir wissen noch nicht, wie viele der afghanischen Frauenrechtlerinnen den Abzug des Westens überleben werden und wie viele der Frauen, die gerade verschleiert in den Universitäten sitzen, das als Akt der Emanzipation verstanden wissen wollen. Aber es ist für Deutschland sicher wichtig, wenn wir zukünftig unbedingt darauf achten, sehr gendersensibel von „Vergewaltiger*innen“ zu sprechen im Zusammenhang mit Gruppenvergewaltigungen, denn wir wissen schließlich nicht, mit welchem Geschlecht sich die afghanischen „Täter*innen“ dabei gerade identifizieren.