28.01.2022

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Folge 37-21 vom 17. September 2021 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-21 vom 17. September 2021

Meldungen

Warnung vor Einwanderern

Genf/Bonn – Sicherheitsexperten warnen vor der Gefahr, dass der in Afghanistan aktive Ableger des Islamischen Staates (IS) die Auswanderungswelle nach der Machtübernahme der Taliban dazu nutzen könnte, Terroristen in westliche Länder einzuschleusen. David Otto vom Geneva Centre for Africa Security and Strategic Studies sagte, für den Westen bestehe ein hohes Risiko von Terrorangriffen durch Personen, die sich bei ihrer Einreise als Verbündete der Vereinigten Staaten ausgeben. Laut David besteht nach dem Kollaps der afghanischen Verwaltung die Möglichkeit, dass Menschen von Afghanistan aus mit gefälschten Identitätsdokumenten ins Ausland gehen. Dies sei einer der Gründe, warum die USA evakuierte Hilfskräfte zunächst in Drittländer unterbringen, so Otto. Jassim Mohamad, Leiter des European Centre for Counter-Terrorism and Intelligence Studies in Bonn, wies zudem darauf hin, dass es in Ländern wie Deutschland selbst einen Abschiebestopp nach Afghanistan für unter Terrorverdacht stehende Personen gibt.N.H.




Rückstand bei Glasfaser

Paris – Beim Ausbau eines weitverzweigten Glasfaser-Netzes, das durchgehend hohe Datenübertragungsraten erlaubt, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinterher. Nur fünf Prozent aller stationären Breitband-Internetanschlüsse in der Bundesrepublik hängen derzeit an Glasfaserkabeln. Unter den Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegt der Durchschnitt bei 26 Prozent. Einsamer Spitzenreiter ist Südkorea mit 84 Prozent. Noch vor Deutschland rangieren Portugal mit 55 und Slowenien mit 44 Prozent.W.K.




Juden gegen Anti-AfD-Aufruf

Berlin – Der Zentralrat der Juden und weitere jüdische Vereinigungen haben dazu aufgerufen, „am 26. September eine zweifelsfrei demokratische Partei zu wählen“ und die AfD aus dem Bundestag „zu verbannen“. Sie solle dort nicht erneut „ihr Unwesen treiben“. Auf deutlichen Widerspruch stieß dies bei den „Juden in der AfD“ (JAfD). Deren Bundesvorsitzender Artur Abramovych erklärte: „Die Basis in den jüdischen Gemeinden denkt völlig anders.“ Dort halte man „linken und muslimischen Antisemitismus für weitaus gefährlicher“ als etwa den „vereinzelten Missbrauch des gelben Sterns auf Corona­skeptiker-Demonstrationen“. Aus dem JAfD-Vorstand hieß es, dass sich vor allem staatsfinanzierte Organisationen an dem Aufruf beteiligt hätten, unabhängige Foren wie die „Jüdische Rundschau“ oder konservative Verbände hingegen nicht vertreten seien. Die AfD sei die einzige Partei, welche die „oftmals israelfeindliche Politik“ der „etablierten Parteien“ wirklich kritisiere. E.L.