21.01.2022

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Folge 37-21 vom 17. September 2021 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-21 vom 17. September 2021

Stimmen zur Zeit

Sahra Wagenknecht (Linkspartei) rechnet im Gespräch mit der „Welt“ (9. September) mit der um sich greifenden Intoleranz in Deutschland ab:

„Wer nicht denkt wie ein bestimmtes Milieu, wird nicht als Andersdenkender respektiert, sondern als schlechter Mensch abgestempelt ... Die Polarisierung hat sich weiter verschärft. Auch der missionarische Eifer einiger, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben, zu denken und zu reden haben, ist nicht geringer geworden.“





Henryk Broder kommentiert auf „Achgut“ (14. September) den Aufruf von 60 jüdischen Organisationen, nicht die AfD zu wählen:

„Es lohnt sich, den ,Aufruf‘ im Wortlaut zu lesen, zeugt er doch davon, dass die Juden aus der Geschichte gelernt haben. Sie stellen sich hinter die Regierung, von der sie alimentiert werden, damit sie das tun, was die Regierung von ihnen erwartet: Dhimmitum in Vollendung. Ungeachtet der Tatsache, dass diese Regierung mit ihrer Zuwanderungspolitik dafür gesorgt hat, dass der Antisemitismus in Deutschland nicht nur eine Vergangenheit, sondern auch eine Zukunft hat.“





Jan Fleischhauer wundert sich im „Focus“ (11. September) über die Zustimmungswerte für Olaf Scholz und die SPD:

„Es scheint über die Olaf-Euphorie irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein: Aber vor anderthalb Jahren wurde er von seiner eigenen Partei als Vorsitzender abgelehnt, weil er ihr zu mittig war. Gewählt wurde stattdessen ein Pärchen, das den Mitgliedern versprach, aus der Großen Koalition auszutreten, um sie in eine rote Zukunft zu führen.“





Seit 20 Jahren lebt die St. Petersburgerin Ekaterina Quehl in Berlin, das sie eigentlich liebt. Doch bei „reitschuster.de“ (11. September) beschreibt sie eine einst freie Stadt, die sich dramatisch verändert habe:

„Diese Stadt verwandelt sich in einen Ort des Hasses, der Hetze und der Spaltung. Wasserwerfer gegen friedliche Demonstranten, Polizeigewalt, Quälerei der Kinder durch Maskenpflicht in Schulen, Teilung der Gesellschaft in Ungeimpfte und Geimpfte, ein ängstliches und aggressives Miteinander und ein unendlicher Gehorsam der Mehrheit.“





Ex-Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier kritisiert in der „Berliner Zeitung“ (13. September) die Übermacht der Regierung (Exekutive) in der Pandemie:

„Aktuell haben wir weitgehend einen ,Freibrief‘ für die Exekutive. Das geht in meinen Augen nicht. Wesentliche Entscheidungen über die Grundrechtsverwirklichung hat die vom Volk gewählte Vertretung zu treffen. Es kann nicht sein, dass diese sich verschweigt und alle schwierigen und schicksalhaften Fragen der Exekutive überlässt.“




 Wort der Woche

„Warum gibt es so viele Freunde des Ausnahmezustands? Er macht Leute wichtig, die es sonst nicht wären.“

Wolfram Ackner fragt sich auf „publicomag“ (12. September), warum so viele Deutsche die Corona-Restriktionen