15.06.2024

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Folge 07-22 vom 18. Februar 2022 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-22 vom 18. Februar 2022

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

LO Ost und Westpreußen 

Nürnberg – Dienstag, 22. Februar, 15 Uhr, Haus der Heimat, Imbuschstraße 1, Nürnberg-Langwasser, Ende der U1 gegenüber.

Wir stellen das Buch vor: Zeugnis vom Untergang Königsbergs von Michael Wieck.Joachim Korth


Bremen

Vorsitzender: Heinrich Lohmann, Geschäftsstelle: Parkstraße 4, 28209 Bremen, Telefon (0421) 3469718

BREMER WEST- UND OSTPREUßENTAG 

Bremen - Sonnabend, 5. März, 15 Uhr, Einlass ab 14.15 Uhr, Hotel Airport Bremen, Flughafenallee 26, Bremen: Bremer West- und Ostpreußentag.

Nach der Begrüßung besteht die Gelegenheit, Kaffee und Kuchen zu bestellen. Zur Unterhaltung haben wir wieder das „Akkordeon-Duo Cornelia & Klaus“ eingeladen. Die beiden Musiker werden mit uns ein Wunschkonzert mit Frühlingsliedern gestalten. Das Essen beginnt um 17.30 Uhr mit dem traditionellen „Pillkaller“. Anschließend gibt es „Königsberger Klops“ mit den üblichen Beilagen. 

Für die Veranstaltung gelten folgende ermäßigte Preise: Eintritt und Essen (Königsberger Klops): 16 Euro; Eintritt und Essen (vegetarischer Gemüseteller): 15 Euro. Anmeldungen sind erforderlich unter Benennung des Speisewunsches in unserer Geschäftsstelle ab dem 17. Februar jeden Donnerstag von 15 bis 17.30 Uhr, oder auf dem Anrufbeantworter, Telefon (0421) 3469718 oder bei unserer stellvertretenden Vorsitzenden Dagmar Schramm unter Telefon (04298) 698765.


Hessen

Vorsitzender: Ulrich Bonk Stellv. Vorsitzender:: Gerhard Schröder, Engelmühlenweg 3, 64367 Mühltal, Tel. (06151)148788

Jahresprogramm:

Kassel – Donnerstag, 3. März, 15 Uhr, Landhaus Meister: „Was wollen die hier?“ Flüchtlinge und Einheimische in Deutschland 1945.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Heinz Kutzinski, Im Wiesengrund 15, 29574 Ebsdorf, Tel.: (05822)5465. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel.: (0531) 2509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Vorsichtiger Start 

Holzminden – Noch haben uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie fest im Griff, und es fällt etwas schwer, perspektivisch eine Fortsetzung unserer Veranstaltungen zu planen. Aber wir wollen uns nicht untätig verlieren, sondern positiv in die Zukunft schauen. 

Sonntag, 27. Februar zum beliebten Königsberger Klopsessen im Restaurant „Felsenkeller“. 

Am 25. März wird Frau Nütz Sprichwörter, Weisheiten und Redewendungen erklären, die ursprünglich aus der Bibel stammen. 

Am 29. April ist Jahreshauptversammlung mit anschließender Fortsetzung des Films „Alltag in Ostpreußen in den 1920er und 1930er Jahren.

Spannend wird es am 20. Mai bei einem Vortag über „Alt-Holzminden“, der Ort, der nach dem Krieg für viele neue Zukunft und Zuhause wurde. 

Am Sonnabend, 11. Juni plant die Gruppe eine Fahrt zum Jahrestreffen der Landsmannschaft Ostpreußen in Wolfsburg. Hoffen wir doch, dass in diesem Jahr alle Termine wahrgenommen werden können.Renate Bohn


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Edmund Ferner, Julius-Wichmann-Weg 19, 23769 Burg auf Fehmarn, Tel.: (04371) 8888939, E-Mail: birgit@kreil.info

Schleswig-Holstein 

Bad Oldesloe und Tremsbüttel – Im Februar waren die Ost- und Westpreußen aus Bad Oldesloe und Tremsbüttel zu Gast bei Annemarie Knopf in Tremsbüttel.

Thema des Nachmittags war der Kriminalroman von unserem Landesvorsitzenden Edmund Ferner „Deutsch-polnischer Treibsand – Das Mädchen Ingrid“, der in Lübeck und in der Lübecker Bucht angesiedelt ist. 

Die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges und die Nachkriegszeit sind die aufregenden, gefahrvollen und zugleich spannenden Phasen, in die Edmund Ferner die Leser in seinem Roman führt. Der Roman beginnt in der alten Hansestadt Lübeck mit den bombenzerstörten Häusern und Kirchen, knappem Wohnraum und knappen Wirtschaftsgütern. Und dann ist da noch das Lager, das Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, Bombengeschädigte aus den deutschen Großstädten und Gestrandete verschiedener Nationen beherbergt. 

Dreht sich alles um Ingrid Kracht aus Tilsit und Peter Bergmann? Oder sind ganz andere Personen von entscheidender Bedeutung? Was entsteht aus der Wiederbegegnung Peter Bergmans mit Barbara Kosyra, die als Flüchtling aus Ostpreußen bei ihrem Onkel Willy, einem Kriminalbeamten, in Lübeck Unterkunft gefunden hat. 

Was geht in Barbara vor, als Peter mit Ingrid vor ihr im Wohnzimmer steht – dieser Peter Bergmann, dem sie im Krieg in Warschau begegnet war und mit dem sie ihre Heimatadressen ausgetauscht hatten? Peter erkannte Barbara zunächst nicht und verließ mit Ingrid die Wohnung. 

Barbara war noch am Sonntag mit ihren Gedanken bei dieser Begegnung als ihr Onkel Willy mittags mitteilte, Fräulein Kracht wurde heute Nacht ermordet. Von den Kriminalbeamten wurde Peter Bergmann als Mörder verdächtigt und verhaftet. Barbara wehrt sich gegen diese Verdächtigung und sagt es auch. 

Ingrid war die Geliebte von Peter, hatte den Tag zuvor aber einen anderen Mann geheiratet und war an ihrem Hochzeitstag erschossen worden. Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf die Bewohner des Flüchtlingslagers in Lübeck. 

Welche Lebenswege hatte hier das Schicksal zusammengeführt? 

Kracht war Schönheit in Tilsit, Kind einer unglücklichen Familie, Stenotypistin bei der Gestapo, bei der sie auch selbst Vernehmungen durchführte. 

Bergmann im Frontgeschehen, dreimal verwundet, Flucht aus der Kriegsgefangenschaft, Flüchtlingslager Pöppendorf, lebt naturverbunden in einem Gartenhaus an der Wakenitz. 

In Lübeck trifft Ingrid den jungen Mann, den sie einmal verhört hatte, unter falschem Namen beim Schwarzhandel in Lübeck. Sie versorgt die Eltern mit Lebensmitteln vom Schwarzmarkt; der Vater verlangt in der Hauptsache Zigaretten. Nach einer Tanzveranstaltung folgt Ingrid Peter in sein Gartenhaus, beide werden ein Paar. Sie wirkt als „Herrin“ immer noch im Flüchtlingslager, trifft den jungen Mann, den sie einst verhört hatte, immer wieder, auch einen Letten. 

Aus einer Männerrunde nimmt Ingrid einen Revolver mit und steckt ihn in ihre Manteltasche. 

Inzwischen spielen sich in der Familie Kracht unerfreuliche Dinge ab. Die Mutter, die immer zur Tochter gehalten hatte, hält jetzt zum Vater. Zwischen Ingrid und Peter entsteht ein Bruch. Sie erklärt ihrer Mutter, dass sie den Letten heiraten will. Nun ist der Revolver in der Hand ihres Vaters gelandet. Vielleicht kann man ihn mal zu Geld machen! 

Kosyra und ihre Freundin wollen immer noch der Kriminalpolizei beweisen, dass Peter als Mörder nicht infrage komme, auch der junge Mann mit dem falschen Namen ist es nicht. Der Vater auch nicht. Wer war es dann? Gisela Brauer