15.06.2024

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Folge 34-22 vom 26. August 2022 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-22 vom 26. August 2022

Stimmen zur Zeit

Der frühere Präsident des Ifo-Instituts, Ökonom Hans-Werner Sinn, erklärt im Gespräch mit der „Berliner Zeitung“ (19. August) die Zwecklosigkeit des deutschen Ausstiegs aus fossilen Energieträgern wie Erdöl:


„Wenn wir auf Erdöl verzichten, geben wir es für andere Länder frei, die es zu fallenden Preisen gerne kaufen und an unserer Stelle verbrennen, allen voran China ... Wegen der Freigabe der Mengen geht der Klimawandel genauso schnell weiter wie ohne unseren Verzicht. Unsere Verzichtspolitik schädigt das Herzstück der deutschen Industrie, nämlich die Automobilindustrie, stärkt unsere Konkurrenten und reduziert den Lebensstandard der europäischen Bevölkerung, ohne der Umwelt auch nur ein bisschen zu helfen.“





Boris Reitschuster beschreibt auf seinem Blog (20. August), was heutige mächtige  Weltveränderer mit dem alten Sozialismus und Kommunismus gemein haben:


„Große Teile der Wirtschaft bzw. der wirtschaftlichen Elite – man nehme als beispielhaft das Weltwirtschafts-Forum und die Internet-Giganten – wollen im Schulterschluss mit linken Aktivisten die Welt umbauen. WEF-Chef Schwab nennt das ,Great Reset‘. Sie fühlen sich geradezu berufen für diesen Umbau, weil sie sich im Besitz einer ,Wahrheit‘ glauben, und eines Auftrags, die Welt zu retten. Genau das verbindet sie mit den Sozialisten bzw. Kommunisten.“





Der österreichische „Exxpress“ (22. August) zitiert den Schweizer Politiker und Polizisten Fredy Fässler, der für den Fall eines größeren Stromausfalls warnt:


„Stellen Sie sich vor, Sie können kein Geld mehr am Geldautomaten abheben, Sie können im Laden nicht mehr mit der Karte bezahlen oder an der Tankstelle tanken. Die Heizung funktioniert nicht mehr. Es ist kalt. Die Straßen werden dunkel. Es ist denkbar, dass die Bevölkerung rebelliert oder dass es zu Plünderungen kommt.“





Christian Dürr, Fraktionschef der FDP im Bundestag, äußerte in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ (22. August) heftige Kritik an Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wegen dessen Vorschlag, statt zu duschen lieber einen Waschlappen zu benutzen:


„Dieses herablassende von oben, nach dem Motto ‚Ich empfehle euch Kindern mal sich so und so zu verhalten‘ finde ich absolut merkwürdig und offen gestanden angesichts der Krise unangebracht. Deswegen kann sich Herr Kretschmann solche Hinweise wirklich sparen.“


Wort der Woche:

„Die vom Finanzminister geplante Reform ist kein Geschenk, sondern ein Inflationsausgleich. Wer ihn verweigert, schädigt bewusst die Mitte der Erwerbsgesellschaft.“

Gabor Steingart zum angeblichen Entlastungspaket von Bundes-Finanzminister Christian Lindner (FDP)auf „Focus online“ am 17. August