Am 19. Oktober beginnt die Frankfurter Buchmesse, die neuerdings für „Diversität“ steht. Da man nicht vorsichtig genug sein kann, gibt es vorab einen „Code of Conduct“ („Verhaltenskodex“). Hier heißt es: „Wir tolerieren keinerlei Belästigungen, Übergriffigkeiten oder unangebrachte Äußerungen gegenüber unseren Besucher*innen, Aussteller*innen, Partner*innen oder Teammitgliedern.“ Belästigend etwa sei „jede Form von unangebrachten, diskriminierenden verbalen Äußerungen in Bezug auf sexuelle Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität, körperliche oder mentale Beeinträchtigungen, Alter, Aussehen, Ethnie, Nationalität oder Religion.“ Wer belästigt werde oder Belästigungen anderer feststelle, solle dies „unverzüglich“ melden – ansprechbar sei neben dem Sicherheitspersonal auch das „Awareness-Team“ (etwa: „Team für das richtige Bewusstsein“). Nicht nur die physische, auch die „psychische Unversehrtheit der Messe-Teilnehmenden“ habe für die Veranstalter „oberste Priorität“. E.L.


