Mittlerweile glauben schon fast zwei Drittel der autochthonen Franzosen, in ihrem Land finde ein demographischer Austausch statt, in dessen Rahmen sie durch zugewanderte Ausländer aus dem orientalischen und afrikanischen Kulturkreis verdrängt würden. Diese Annahme ist die Folge solcher Vorfälle wie in der Gemeinde Les Mureaux westlich von Paris.
Hier wurde der sozialistische Vizebürgermeister Boris Venon in den vergangenen zwei Jahren insgesamt elf Mal körperlich attackiert, wobei einer der schwarzen Angreifer brüllte: „Die Weißen sollen aus der Stadt verschwinden – wir sind hier zu Hause!“ Deshalb fühlen sich inzwischen 80 Prozent der Franzosen ohne Immigrationshintergrund auch als Opfer eines gegen sie gerichteten Rassismus. Dennoch kreiert die Einwanderungslobby ständig neue Begriffe, um die Bürger des Landes, das die Fremden aufgenommen hat und oft auch alimentiert, permanent ins Unrecht zu setzen. Einer davon ist der sogenannte „Racisme de volume“, zu Deutsch „Lautstärke-Rassismus“.
Afrikaner und Araber verursachen in Frankreich bei vielerlei Gelegenheiten Lärm, weit über das gewöhnliche Maß hinaus, was die lokalen Behörden immer öfter mit strengen Verordnungen einzudämmen versuchen. So müssen Trauungen in den Départements Seine-Saint-Denis, Vaucluse und Bouches-du-Rhône sowie in Nizza, der Hauptstadt des Départements Alpes-Maritimes, jetzt ohne Geschrei, Pfeifen, laute fremdländische Musik und hupende Autokorsos erfolgen. Das wiederum stößt auf Kritik von Nichtregierungsorganisationen wie NEOIFRI, welche sich vor allem für die Interessen der Nordafrikaner stark machen. Die Regelungen zum Lärmschutz seien eine klare „Stigmatisierung von Menschen aus den Maghreb-Ländern“.
Was kommt als nächstes?
Dabei verweisen die Aktivisten auf den US-amerikanischen „Anti-Rassisten“ mit palästinensischen Wurzeln und dem Pseudonym „Sbeih“, dem in den sozialen Netzwerken 750.000 Menschen folgen: Der propagiert vehement, dass es in der Natur der Farbigen und Orientalen liege, laut zu sein, womit die Weißen klarkommen müssten. Denn diese hätten kein Recht festzulegen, welche Lautstärke akzeptabel sei.
Die feministische Agitatorin und Betreiberin eines „antirassistischen und postkolonialen“ Internetportals Elsa Miské alias Zazem bezeichnete das Konzept des Lautstärke-Rassismus als ausgesprochen „brillant“ und „hyper-relevant“. So biete es beispielsweise die Möglichkeit, weißen Franzosen, die sich in einem Lokal über das Lärmen von Gästen mit Immigrationshintergrund beschwerten, Paroli zu bieten.
Nun bleibt abzuwarten, welche Vorwürfe die Einwanderer aus dem afrikanisch-arabischen Kulturkreis den autochthonen Bürgern Frankreichs noch entgegenzuschleudern gedenken. Vielleicht den des „Opfer-Rassismus“ auf Seiten jener Einheimischen, die immigrantische Straftaten anzeigen? In diesem Punkt könnten Leute wie „Sbeih“ und „Zazem“ Inspiration bei den deutschen Fridays-for-Future-Aktivisten suchen, die sich tatsächlich selbst des Rassismus bezichtigten, weil sie einen Dieb ausländischer Herkunft gestellt und der Polizei übergeben hatten. W.K.


