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Folge 02-23 vom 13. Januar 2023 / Seefahrt / Das neue Spielzeug der Milliardäre / Immer mehr Superreiche legen sich ein privates U-Boot zu – Zwei Hersteller in den USA und den Niederlanden konkurrieren

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 02-23 vom 13. Januar 2023

Seefahrt
Das neue Spielzeug der Milliardäre
Immer mehr Superreiche legen sich ein privates U-Boot zu – Zwei Hersteller in den USA und den Niederlanden konkurrieren

Dass ein Milliardär eine repräsentative Luxusjacht besitzt, gilt mittlerweile als Selbstverständlichkeit. Deshalb versuchen die ganz besonders Reichen seit einiger Zeit, sich von der Masse ihrer knapp 2700 „Kollegen“ abzusetzen, indem sie dem eigenen schwimmenden Statussymbol noch ein Tauchfahrzeug als Accessoire hinzufügen. 

Kreiert wurde dieser Trend vom 2018 verstorbenen Microsoft-Mitbegründer Paul Allen. Der kaufte 2003 die Superjacht „Octopus“, welche mit dem Kleinst-U-Boot „Pagoo“ ausgerüstet war. Damit ging Allen auf die Suche nach prominenten Schiffswracks und erzielte dabei auch mehrere Erfolge. So brachte er im August 2015 die Schiffsglocke des 1941 von dem deutschen Schlachtschiff „Bismarck“ versenkten britischen Schlachtkreuzers „Hood“ an die Wasseroberfläche. Im gleichen Jahr gelang es ihm zudem, das japanische Schlachtschiff „Musashi“ zu finden. Dieses gilt gemeinsam mit seinem Schwesterschiff „Yamato“ als größtes Schlachtschiff aller Zeiten und wurde im Oktober 1944 durch US-amerikanische Trägerflugzeuge auf den Grund der Sibuyan-See bei den Philippinen geschickt, wo es nun in 1100 Metern Tiefe liegt.

Noch sehr viel weiter nach unten konnte der US-Investor Victor Vescovo vordringen, obwohl er „nur“ über ein Vermögen von rund 1,2 Milliarden Dollar verfügt. Der ehemalige Marineoffizier erreichte mit dem Tiefsee-U-Boot „Limiting Factor“ die tiefsten Stellen von fünf Ozeanen und hält auch den absoluten Tiefenweltrekord, seit er am 28. April 2019 im Marianengraben im westlichen Pazifik bis auf 10.928 Meter hinabtauchte. Außerdem entdeckte Vescovo im Juni 2022 das Wrack des legendären US-Zerstörers „Samuel B. Roberts“, der 1944 nach einem Volltreffer des japanischen Schlachtschiffes „Kongō“ bis auf 6895 Meter Tiefe sank.

Das Tauchboot des Texaners war auf der Werft von Triton Submarines in Sebastian (Florida) gebaut worden, welche seit 2007 existiert und aktuell drei Personen gehört: dem Triton-Gründer Patrick Lahey, dem Hollywood-Regisseur James Cameron, der im Marianengraben ebenfalls schon bis auf 10.898 Meter Tiefe vorstieß, und Ray Dalio, welcher mit seinem Hedgefonds Bridgewater Associates 22 Milliarden Dollar gescheffelt haben soll und selbst vier kleine U-Boote für den standesgemäßen Zeitvertreib besitzt. 

Für 2,5 bis 40 Millionen US-Dollar

Triton Submarines produziert mehrere Typen von zivilen Unterwasserfahrzeugen, nämlich touristische Tauchboote mit bis zu 66 Passagierplätzen, Profi-U-Boote für wissenschaftliche und kommerzielle Zwecke sowie Tiefsee-U-Boote, sogenannte Bathyskaphen, deren Tauchtiefe so bemessen ist, dass sie theoretisch jedweden Punkt auf dem Meeresgrund erreichen können. 

Die Kaufpreise für die Vehikel bewegen sich dabei zwischen 2,5 und 40 Millionen US-Dollar. Allerdings hat Triton Submarines mit U-Boat Worx im niederländischen Breda einen ernst zu nehmenden Konkurrenten, wenn es um Tauchtiefen von bis zu 3000 Metern geht. Der bietet zudem auch eine Beteiligung an Privat-U-Booten analog dem Carsharing an. Hierfür müssen Interessenten dann „lediglich“ 80.000 Euro hinblättern. W.K.



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