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Folge 02-23 vom 13. Januar 2023 / Buchempfehlung / Dora, altes Haus! / Ein pommerscher Lebensweg

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 02-23 vom 13. Januar 2023

Buchempfehlung
Dora, altes Haus!
Ein pommerscher Lebensweg

„Ich glaube, je älter man wird, desto mehr Gedanken macht man sich um die Vergangenheit“ – das war die Motivation für die Stralsunderin Rosemarie Schmidt-Walther, den Lebensweg ihrer Mutter Dora aufzuzeichnen. Eigenes Erleben, Erzählungen, auch der Geschwister, ließen das doch schwierige Leben der Mutter, die 1920 geboren wurde, in eine Zeit hinein, die nur zwei Jahre nach dem Ersten Weltkrieg als chaotisch zu bezeichnen ist, Revue passieren. 

Dora war ein ungewolltes Kind, das bei Verwandten in der pommerschen Provinz aufwächst. Bescheiden, brav und fleißig entwickelt sie sich zu einem hübschen Mädchen. Zur Konfirmation bekommt sie ihr erstes Kompliment vom Onkel, der sie später bitter enttäuschen sollte. Sie wünschte, ihre Mutter könnte sie so sehen, in ihrem schönen Konfirmationskleid, doch ihr wurde erzählt, diese würde sich unerreichbar im Ausland aufhalten.

Arbeit bestimmt Doras Leben, immer wieder musste sie sich behaupten und durchsetzen. Ihre späteren wechselnden Beziehungen bescheren zumeist nur ein kurzes Glück, woran auch die Umstände der Zeit schuld waren. Sie bekommt drei Kinder, denen sie gab, was sie nie hatte. 

Das Buch ist ein Spiegel der Zeit. Dora erlebt als Kind die 1920er Jahre, das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg, die Nachkriegszeit und das Leben im sozialistischen Teil Deutschlands bis hin zur sogenannten Wende und zum Jahr 2008, in dem sie starb. Trotzdem verliert sie auch in schwierigsten Zeiten nie den Humor. Rosemarie Schmidt-Walther nennt dieses Buch „eine Hommage an meine Mutter“, ein literarisches Denkmal für eine starke Frau. „Ich möchte allen jüngeren Menschen sagen: Fragt eure Mütter und Väter nach ihren Lebensgeschichten, fragt sie, solange das noch möglich ist.“BS


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