04.02.2026

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
Folge 28-23 vom 14. Juli 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 28-23 vom 14. Juli 2023

Meldungen

RKI-Studie widerlegt

Wiesbaden – Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 28. Juni haben Hitzschläge, Sonnenstiche und andere durch Wärme verursachte Gesundheitsschäden zwischen 2001 bis 2021 in Deutschland zu im Durchschnitt „knapp 1500 Krankenhausbehandlungen jährlich“ geführt. Darüber hinaus heißt es in der Mitteilung: „Als direkte Todesursache lässt sich Hitze bei durchschnittlich 19 Fällen pro Jahr allerdings selten feststellen.“ Diese Zahl steht im krassen Widerspruch zu einer auf Modellrechnungen basierenden Studie des Robert-Koch-Institutes (RKI) vom Ende des vorigen Jahres, der zufolge die Temperaturen im Sommer 2022 4500 Menschen hierzulande das Leben gekostet hätten. Ebenso werden die Spekulationen des RKI durch Meldungen aus Spanien ad absurdum geführt: 2022, also im angeblich „heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“, seien dort 122 Personen an Hitzschlag gestorben und weitere 233 aufgrund von Dehydrierung.W.K.





Gewalt gegen Deutsche

Berlin – Die Zahl der behördlich registrierten Hassverbrechen gegen Deutsche hat sich seit Beginn ihrer statistischen Erfassung von 132 im Jahre 2019 auf 340 im vergangenen Jahr mehr als verzweieinhalbfacht. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung an den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hervor. Besonders drastisch stiegen antideutsche Gewalttaten, von 22 im Jahre 2019 auf 107 im Vorjahr. Das ist fast eine Verfünffachung. Der Anteil der Gewalttaten stieg in den drei Jahren von 14,4 auf 31,4 Prozent. Die Bundesregierung konstatiert mittlerweile ein „bandenmäßiges Agieren“ von Gruppen aus „vornehmlich Jugendlichen und Heranwachsenden“. Zur Dunkelziffer trägt nicht zuletzt bei, dass bei Weitem nicht jeder Täter aus Deutschfeindlichkeit sich zu seinem Motiv bekennt.W.K.





Zunahme der Totgeburten

Wiesbaden – Die Rate der Totgeburten steigt in Deutschland seit einigen Jahren kontinuierlich an. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts. Im Jahre 2007 hatten die Statistiker mit 3,5 Totgeburten je 1000 Geborenen den bislang niedrigsten Wert erreicht. Seit dem Jahr 2010 steigt die Quote tendenziell wieder an. Im Jahre 2019 und 2020 gab es jeweils 4,1, im Jahre 2021 4,3 und im vergangenen Jahr 4,4 Totgeburten je 1000 Geborene. Über die Gründe des Anstiegs herrscht unter Fachleute Uneinigkeit. Als eine mögliche Ursache nennen Experten das steigende Alter von Müttern. Außerdem wurde die Definition des Begriffs „Totgeborene“ 1994 und 2018 jeweils großzügiger gefasst. Vom 1. Juli 1979 bis zum 31. März 1994 musste das Geburtsgewicht mindestens ein Kilogramm betragen. Seitdem beträgt das Mindestgewicht nur noch ein Pfund. Bei einem niedrigeren Gewicht genügt seit dem 1. November 2018 auch das Erreichen der 24. Schwangerschaftswoche als Kriterium.H.M./PAZ