Berlin setzt auf Geothermie
Berlin – Nachdem 13 potentielle Standorte untersucht worden sind, hat sich Berlin auf drei Orte festgelegt, an denen es Probebohrungen für Geothermie geben soll. Nach Angaben von Umwelt- und Klimaschutzsenatorin Manja Schreiner (CDU) handelt es sich dabei um das Schumacher-Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel, das Fernheizwerk Neukölln und den Campus Berlin-Buch. Für Probebohrungen an den drei Orten stellt der Senat insgesamt sechs Millionen Euro aus seinem Innovationsfonds bereit. Ziel der Projekte ist es, Erdwärme für das Berliner Fernwärmenetz zu nutzen. Allerdings ist die Tiefen-Geothermie eine kostspielige Technik. Die geplanten Tiefenbohrungen kosten zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro pro tausend Meter. Um Erdschichten mit Temperaturen von über 50 Grad Celsius zu erreichen, muss mehrere Kilometer in die Tiefe gebohrt werden. H.M.


