04.02.2026

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Folge 31-23 vom 04. August 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 31-23 vom 04. August 2023

Meldungen

52 Staaten am Rand der Pleite

New York City – Der Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), der Deutsch-Brasilianer Achim Steiner, hat es als „sehr besorgniserregend“ bezeichnet, dass 52 Staaten weltweit um ihr finanzielles Überleben kämpfen müssen und am Rande der Zahlungsunfähigkeit stehen. Die globale Staatsverschuldung liegt aktuell bei 92 Billionen US-Dollar. Als die drei Hauptursachen hat das UNDP die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, die Inflation und die steigenden Zinsen ausgemacht. Afrikanische Länder müssen inzwischen viermal höhere Zinsen zahlen als die USA. Einer Umschuldung mit der Folge günstigerer Konditionen für die Schuldner steht entgegen, dass zwei Drittel der Schulden mittlerweile von privaten Investment- und Hedgefonds gehalten werden, die schwerlich zu motivieren sind, aus politischen Gründen Konzessionen an die in Geldnot befindlichen Staaten zu machen.W.K.





Reisexporte eingeschränkt 

Neu Delhi – Indien hat Ende Juli mit sofortiger Wirkung die Ausfuhr von weißem Reis untersagt. Betroffen sind die Sorten weißer Nicht-Basmati-Reis und Bruchreis. Das indische Lebensmittelministerium begründet das Exportverbot mit dem Ziel, eine angemessene Verfügbarkeit der Reissorten auf dem eigenen Markt sicherzustellen. Zudem will die Regierung auch den Preisanstieg in Indien abmildern. Heftige Monsunregen haben in dem Land schwache Ernteerträge und steigende Preise verursacht. Auch auf dem Weltmarkt haben die Preise für Reis den höchsten Stand seit über einem Jahrzehnt erreicht. Das Exportverbot Indiens könnte die Preisentwicklung noch weiter anheizen. Mit einem Anteil von 40 Prozent ist Indien der größte Reisexporteur der Welt, Die Rice Exporters Association schätzt, dass Indiens Exportbeschränkungen schneller Auswirkungen auf den globalen Reismarkt haben werden als dies auf dem Weizenmarkt nach Ausbruch des Ukrainekrieges zu beobachten war. H.M.





Appell an Immigranten

New York City – Der demokratische Bürgermeister von New York City, Eric Adams, der im Januar davon gesprochen hatte, dass seine Stadt infolge der Aufnahme von Immigranten aus Lateinamerika „am Abgrund“ stehe, hat während einer Pressekonferenz im Rathaus offiziell verkündet: „Wir haben keinen Platz mehr in der Stadt.“ Deshalb sollen künftig Handzettel an die hereindrängenden Einwanderer verteilt werden, auf denen zu lesen ist: „Seit April 2022 sind mehr als 90.000 Migranten nach New York City gekommen. Es gibt keine Garantie dafür, dass wir Neuankömmlingen Unterkunft und Dienstleistungen bieten können … Wohnen in NYC ist sehr teuer. Die Kosten für Lebensmittel, Transport und andere lebensnotwendige Güter sind in New York die höchsten in den Vereinigten Staaten. Bitte ziehen Sie bei Ihrer Entscheidung, wo Sie sich in den USA niederlassen möchten, eine andere Stadt in Betracht.“W.K.


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