04.02.2026

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Folge 32-23 vom 11. August 2023 / Leserforum

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 32-23 vom 11. August 2023

Leserforum

Scherzbold der Nation

Zu: Mit der „Brandmauer“ manövriert sich die CDU in eine linke Falle (Nr. 30)

Friedrich Merz, der CDU-Vorsitzende, mutiert mittlerweile zum Scherzbold der Nation. Wie gnädig ist doch seine Ablehnung eines AfD-Verbots. Wo lebt denn der Mann eigentlich, dessen Partei unter Ex-Kanzlerin Merkel und ihrem Flüchtlingsamoklauf gemäß dem Motto „Wir schaffen das!“ die AfD erst groß gemacht hat?

Claus Reis, Schwabach






Neu eingemauerte Deutsche

Zu: Reisefreiheit eingeschränkt (Nr. 30)

In der DDR war die Ausreise nur mit Genehmigung der Behörden gestattet. Genauso will anscheinend die Ampel mit uns bei der Ausreise aus Deutschland verfahren (bei Teilnahme an „anti-demokratischen“ Veranstaltungen im Ausland, d. Red.) Dann aber bitte auch bei der Einreise so konsequent wie in der DDR mit einer befestigten Grenze und stationären Grenzkontrollen sowie möglichen Zurückweisungen.

Carsten Zöllner, Berlin 






Ein „Kriegsgewinnler“

Zum Wochenrückblick: Kronzeuge des Unsinns (Nr. 30)

Als Pfarrer hat sich Ex-Bundespräsident Joachim Gauck im Wendeherbst vornehm zurückgehalten. Es war dem Mut einer Gruppe junger, christlich orientierter Bürger zu verdanken, die am 7. Oktober 1989 zum 40. Jahrestag der DDR im Pfarrhaus von Joachim Köhler die SDP gründeten. Dazu gehörten Angelika Barbe, Konrad Elmer, Martin Gutzeit, Stefan Hilsberg, Thomas Krüger und natürlich ein Spitzel der Stasi, Ibrahim Böhme, der mit falschem Namen und erfundenem Lebenslauf eingeschleust wurde.

Pfarrer Gauck war nach dem gelungenen Sturz der DDR-Führung das, was man einen Kriegsgewinnler nennt, brüderlich vereint mit Manfred Stolpe und Gregor Gysi. Letzterer sicherte auch Protestierenden in der Provinz seine Hilfe zu, falls es zu Verhaftungen kommen würde. So sicherten sich die Herren nach dem gelungenen Aufstand eine gute Startposition für die Zukunft.

Bärbel Ballhorn, Aschersleben






Bürgerlicher Sozialist?

Zu: Ein denkender, deutscher sozialistischer Staatsmann? (Nr. 30)

Mit Verwunderung habe ich den panegyrischen Artikel über Walter Ulbricht gelesen. Ulbricht sei also ein Berufsrevolutionär gewesen, erfüllt vom Ziel, den wahren Menschen schaffen zu können. Dieser neue Mensch habe sich nicht grundsätzlich vom allseits gebildeten Deutschen unterschieden, wie ihn sich die Bildungsenthusiasten um 1800 dachten. 

Bekanntlich haben die Theoretiker des Marxismus stets die Arbeiterbewegung als Erbin der bürgerlichen Kunst und Kultur betrachtet. Vielen marxistischen Intellektuellen ist die Ernsthaftigkeit ihrer Überzeugung durchaus abzunehmen. Je höher diese Vertreter des Marxismus in der politischen Hierarchie angesiedelt waren, umso stärker aber waren ihre Aussagen von taktischen Interessen bestimmt. Man berief sich auf bürgerliche Kultur, um sich Vertrauen und Legitimität zu verschaffen. 

Ulbricht interessierte sich für Städtebau, schreibt der Autor. Das mag stimmen und ist wohl der Grund dafür, dass er die Sprengung des Berliner Schlosses und der Leipziger Paulinerkirche veranlasste.

Georg Schirmers, Köln






Die Wahrheit aussprechen

Zu: Mitarbeiter kapitulieren (Nr. 29)

An Ihrer Berichterstattung schätze ich sehr, dass diese sich tatsächlich als „Vierte Gewalt“ sieht und Fakten wie die Gewalteskalation migrantischer Milieus in deutschen Freibädern klar benennt, anstatt falsche Rücksicht auf den Fortbestand einer politischen Agenda zu nehmen. Die heutige Wahrheit ist, dass es zu wenige Medien und Journalisten gibt, welche sich überhaupt trauen, die offensichtliche Wahrheit auszusprechen.

Marcel Jacobs, Berlin






Ein Staat ohne Zukunft

Zu: Auf Carsten Linnemann wartet ein Berg an Arbeit (Nr. 29)

Der Artikel ist interessant und gibt die aktuellen Gegebenheiten wieder. Die Merkel-CDU hat 16 Jahre lang unserem Land großen Schaden zugefügt. Dafür bekam die Ex-Kanzlerin einen Orden statt einen Prozess. Ursula von der Leyen ebenso, sie wurde zur Belohnung Königin von Europa, um weiteren Schaden anzurichten. Deutschland hat fast nichts von der EU.

Politisch gesehen erleben wir heute die schlimmste Phase in Deutschland seit 1949. Ein Staat ohne Ziel, ohne Zukunft, ohne Hoffnung. Eigensinn statt Gemeinsinn. Schrecklich! Die einstige Demokratie hat sich zu ihrem Erhalt in eine Meinungsdiktatur verwandelt. Allerorten Maßregelungen und Verbote. Eine Minderheit terrorisiert die Mehrheit. Und viele Massenmedien sind staatshörig.

Die PAZ gehört zu den wenigen Ausnahmen, die es noch gibt.

Fritz Luxmann, Berlin






Ideologische Zumutungen

Zu: Auf Carsten Linnemann wartet ein Berg an Arbeit (Nr. 29)

Es gibt noch einen anderen, viel zu wenig beachteten Aspekt bei der CDU: Da ich keine links-grüne Politik will und mich dagegen abgrenzen möchte, habe ich als 65 Jahre alter Konservativer noch einmal an die CDU-Tür geklopft, weil ich letztlich doch noch ein paar Berührungsängste mit der AfD habe.

Aber die CDU will mich gar nicht beziehungsweise die CDU will gar nicht (wieder) konservativ werden. Nur mit dem neuen CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann rechts blinken, reicht nicht und ist unglaubwürdig. Eigentlich blinkt Linnemann zu einer Mitte, die ich mir, wie so viele, wieder wünschen würde, eine Mitte, die aber jetzt „Rechts“ genannt wird.

So muss ich AfD wählen, denn sonst bekomme ich Schwarz-Grün, und das wäre auch nicht anders als jetzt mit der Ampel. So gesehen wird sich das politische Bild immer weiter in Richtung AfD verschieben, solange die CDU sich nicht bewegt, und zwar umso schneller bewegt, je mehr ideologische Zumutungen wie Klima, Energie, Asyl oder Gender sich die völlig abgehobenen Politiker einfallen lassen.

Jens Knipphals, Wolfsburg






Nicht Immer bargeldlos

Zu: Das Bezahlen mit Münzen und Scheinen wird immer schwieriger (Nr. 28)

Es gibt viele Unternehmen, die seit Jahren strikt Kartenzahlungen ablehnen. Im Gaststättengewerbe ist mir verstärkt aufgefallen, dass Kartenzahlungen abgelehnt werden. Mit Informationen hierzu wird aber nicht offen umgegangen. Im Extremfall geht man in ein Lokal und erfährt erst beim Bezahlen, dass Bargeld verlangt wird. Und wenn man dann noch Pech hat, gibt es in der Gemeinde keinen Geldautomaten mehr und man muss zwei bis drei Kilometer zum nächsten fahren. 

Solange es kein Muss zur Kartenzahlung gibt, muss beides angeboten werden. Der willkürliche Abbau von Geldautomaten ist jedenfalls keine Lösung, genauso wenig wie „ich mache, was ich will“. Wir benötigen dringend und schnell eine Entscheidung. Auch bei diesem Thema ist wieder festzustellen, dass in Deutschland zu viel und zu lange diskutiert wird.

Heinz-Peter Kröske, Hameln


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