Gunter Weißgerber enthüllt in schlichten Worten das Erfolgsgeheimnis der AfD. Auf „Achgut.de“ (1. August) schreibt er:
„Die AfD muss eigentlich nur eines machen: das Transformationsprogramm der Bundesregierung drucken und mit dem Hinweis ,Danke, liebe Bundesregierung! Deine AfD‘ versehen. Noch längst nicht alle Deutschen kennen dieses Programm. Das ist das Glück der Bundesregierung. Je bekannter der Umsturzversuch des Lebens in Deutschland wird, desto mehr Menschen werden AfD wählen. Denn die Union steht als Gegner der Transformation (noch) nicht zur Verfügung.“
Wolfgang Reitzle, Aufsichtsrat verschiedener Unternehmen, rechnet in der „Welt“ (3. August) mit der Ampel-Politik ab:
„Wenn Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagt, man müsse jetzt den Industriestrompreis für ein paar Jahre subventionieren, bis dann flächendeckend der billige Wind- und Solarstrom verfügbar ist, bewegt er sich in der Welt der Märchen – oder er belügt die Bürger. Habecks Plan für „Renewables Only“ wird scheitern. Er und die Grünen sind gemeinsam mit einer großen Glaubensgemeinschaft links-grüner Journalisten auf einer ideologischen Reise, die Deutschland in gigantische Wohlstandsverluste führt.“
Peter Voß, langjähriger Intendant des SWR und zuvor mehr als 20 Jahre beim ZDF („heute journal“), kritisiert in der „Frankfurter Allgemeinen“ (5. August) die Einseitigkeit seiner Kollegen:
„Da scheint mir nach wie vor bei den eigentlichen Reizthemen – vor allem beim Themenkomplex Migration und Integration und bei der Frage nach der richtigen Strategie gegen die zunehmende Erderwärmung – ein Defizit an Differenzierung zu bestehen. Und nicht nur bei diesen Themen ersetzt der Predigerton noch zu oft die nüchterne Analyse.“
Jan Fleischhauer erklärt im „Focus“ (5. August), warum Deutschland für seine sozialen Wohltaten keine Dankbarkeit von gewissen Immigrantengruppen erwarten sollte:
„Wir braven Deutschen können uns nicht vorstellen, dass uns unsere Nachsicht als Dummheit ausgelegt wird. In der Welt zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße wird ein Staat, der sich an der Nase herumführen lässt, nicht bewundert, sondern verachtet. Wer dem Faulenzer Geld gibt, obwohl der über zwei gesunde Hände verfügt, gilt nicht als vernünftig, sondern als deppert.“
Wort der Woche
„Deutsche Tugenden zu fördern, würde muslimischen Schülern sehr viel mehr helfen, als ihnen eine Deutschland-feindliche Opferkultur zu vermitteln.“
Rafael Castro, Lehrer in Berlin, macht auf „Achgut.de“ vom 7. August einen Vorschlag zur besseren Integration islamischer Schüler