04.02.2026

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Folge 33-23 vom 18. August 2023 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 33-23 vom 18. August 2023

Stimmen zur Zeit

Matthias Iken empfiehlt im „Hamburger Abendblatt“ (11. August) den harten Asylkurs Dänemarks, das sogar nach Syrien abschiebe:

„In Dänemark ist es eine sozialdemokratische Regierung, die den harten Kurs verfolgt ... Die Dänen wissen, was der  Ökonom Milton Friedman einst postulierte – man kann einen Sozialstaat haben oder offene Grenzen, beides aber sei auf die Dauer nicht möglich.“





John Lydon, früher bekannt als Johnny Rotten und als Urvater des Punk („Sex Pistols“) in die Musikgeschichte eingegangen, wirft in der „Welt“ (9. August) einen kritischen Blick auf die westlichen Gesellschaften:

„Die Welt ist viel zu weit nach links gerückt. Es gibt nur noch Symbolpolitik: Sie laden Schwarze zum Abendessen ein, weil sie schwarz sind und weil es trendy ist. Es ist aber vor allem herablassend ... Die Politik zerstört die Werte der Arbeiterklasse, die auf Empathie, Liebe und Respekt basieren ... Das sind alles Werte, die jetzt zugunsten eines modischen Elitismus beiseitegeschoben werden.“





Ralf Schuler nimmt auf „nius.de“ (12. August) die von der Ampel geplante Anhebung der CO₂-Bepreisung auseinander:

„Das Kuriose an der geplanten CO₂-Bepreisung ist ...: Aus Angst vor sozialen Verwerfungen und einem Abwürgen der Wirtschaft hat die Bundesregierung Gas, Strom und Kraftstoffe mit Milliarden an Steuermitteln heruntersubventioniert und diskutiert derzeit ähnliches für den in Deutschland nicht konkurrenzfähigen Industriestrom. Mit anderen Worten: Die Bundesregierung mildert einen Preis-Effekt ab, den sie in Zukunft Jahr für Jahr verschärfend selbst herbeiführen möchte.“





Wenn etwa Drogenszene und Kinder aufeinandertreffen in Berlins Problemzonen, antworten Politiker oft beschwichtigend, dies sei eben ein „Platz für alle“. Dem widerspricht Moritz Einhorn in der „Berliner Zeitung“ (13. August) und warnt Bürgermeister Kai Wegner (CDU) vor dem Bruch seines Wahlversprechens:

„Mit seiner harten Haltung zu den Krawallen hat Kai Wegner die Wahl gewonnen. Wenn Wegner sich jetzt wie viele seiner Vorgänger für Kosmetik statt Konsequenzen entscheidet, wenn die Lage ,tabuisiert wird‘ wie ein Vertreter der Anwohner vom Leopoldplatz den bisherigen Umgang mit dem Problem nannte, dann bekommen wir am Ende weder Plätze für alle noch für manche, sondern für keinen.“





Im britischen Online-Magazin „Spiked“ (14. August) sagt Fraser Myers zur Debatte um ein AfD-Verbot:

„Die AfD zu verbieten wäre ein brutaler Angriff auf die Demokratie. Es brächte Millionen deutscher Wähler zum Schweigen. Das Establishment schließt die Reihen gegen das Volk.“





Wort der Woche

„Wir haben einen Wirtschaftsminister, der sich nicht um die Wirtschaft kümmert.“

Peter Hübner, Präsident des Bauindustrieverbandes HDB, gegenüber der „Bild“-Zeitung vom 15. August über Wirtschaftsminister Robert Habeck