04.02.2026

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Folge 34-23 vom 25. August 2023 / Kolumne / Ein Aufreger?

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-23 vom 25. August 2023

Kolumne
Ein Aufreger?
Theo Maass

Am Columbiadamm in Berlin-Neukölln auf der Höhe des Columbiabads ist nach wie vor ein größeres Polizeiaufgebot zu beobachten, das offenbar der dortigen Immigrantengewalt geschuldet ist. In den letzten Tagen unternahm die Tageszeitung „taz“ – offenbar um das zu relativieren – den Versuch, einen angeblich ausländerfeindlichen Vorfall an einer Badestelle am Stadtrand zu thematisieren. 

Am Groß Glienicker See gilt: „An der Badestelle besteht Hundeverbot. Auf den umliegenden Wegen sind Hunde an der Leine zu führen.“ Eine 35-jährige Türkin, ihre 31-jährige Schwester und deren Eltern (Familie S.) sowie deren Hund hielten sich an der Badestelle des Sees auf. Was dann geschah, ist unklar, weil lediglich die Schilderungen der 35-Jährigen vorliegen. 

Ein älterer (offenbar indigener deutscher) Mann habe sich über die Anwesenheit des Hundes beschwert:. „Er schimpfte, ob ich nicht lesen könne. Dann pöbelte er, als wären wir neu angekommene Asylbewerber, die rein gar nichts verstehen würden.“ Als der Vater der Türkin den Mann aufforderte einzuhalten, soll der Pöbler die Familie bedroht haben: „Wenn du nicht parierst, muss man dir ein paar hinter die Ohren hauen!“ 

Wie und warum es zu der angeblichen Aussage kam, erfahren wir nicht. Die Hundebesitzer versuchten sich herauszureden, sie hätten die Verbotsschilder nicht gesehen. Zahlreiche anwesende Badegäste wollten der Türkenfamilie angeblich nicht helfen. Ein Anruf bei der Polizei blieb erfolglos. Die Anruferin solle zur nächsten Polizeidienststelle gehen und Anzeige gegen Unbekannt erstatten, habe sie von den Beamten am Telefon erfahren. Ob die eingeräumte Ordnungswidrigkeit der türkischstämmigen Familie mit ihrem Hund irgendwelche juristischen Folgen hatte, erfahren wir nicht.

Dafür soll jetzt polizeiintern ermittelt werden, welcher Beamte mit der türkischstämmigen Familie, die sich diskriminiert fühlt, gesprochen habe, um ihn zurechtzuweisen.