04.02.2026

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Folge 34-23 vom 25. August 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-23 vom 25. August 2023

Meldungen

Weiße bald in der Minderheit 

Washington – Aus der Untersuchung Washingtoner Denkfabrik Brookings Institution mit dem Titel „Neue Volkszählungsdaten für 2020 zeigen ein alterndes Amerika und große Rassenunterschiede zwischen den Generationen“ geht hervor, dass es in den USA um das Jahr 2045 herum keine nichthispanisch-weiße Mehrheitsbevölkerung mehr geben wird. Bislang, so Studienautor William Frey, seien die Weißen ohne hispanischen Immigrationshintergrund noch in der Überzahl. Das dürfte sich aber mit der Generation Alpha, welche auf die Generation Z folge und die Geburtenjahrgänge von 2010 bis 2025 umfasse, ändern. Gleichzeitig weisen andere Experten darauf hin, auf welche Schwierigkeiten man mittlerweile in den USA bei der Zuordnung von Menschen zu Rassen stoße: So hätten Millionen Amerikaner bereits eine derart breit gestreute Vorfahrenschaft, dass dies zu ständig „wechselnden ethnischen Identitäten“ führe. W.K.





Diplomaten „desertieren“

Kiew – Laut dem ukrainischen Nachrichtenportal Zerkalo Nedeli weigern sich viele Mitarbeiter von Botschaften und Konsulaten der Ukraine, in die Heimat zurückzukehren, wenn sie dazu aufgefordert werden oder ihre reguläre Dienstzeit endet. So sollen im Jahre 2022 immerhin 19 von 20 abberufenen Diplomaten einfach weiter in den USA geblieben sein, und aus vielen anderen Ländern reiste angeblich überhaupt niemand ab. Zerkalo Nedeli nennt hierfür unter Berufung auf diplomatische Kreise verschiedene Gründe: Zum Ersten hätten bereits mehr als einhundert Rückkehrer der vergangenen Jahre keinerlei passende Weiterbeschäftigung im Kiewer Außenministerium gefunden. Zum Zweiten gebe es unter den Männern eine weit verbreitete Furcht vor der Einberufung zum Kriegsdienst. Und zum Dritten wollten viele ukrainische Diplomaten und deren Familien nicht auf das angenehme Leben im Ausland verzichten. W.K.





Musk trägt Anwaltskosten

San Francisco – Der südafrikanisch-kanadisch-US-amerikanische Unternehmer Elon Musk, welcher auch Besitzer des Kurznachrichtendienstes X ist, hat allen Menschen, die aufgrund einer politischen Meinungsäußerung in dem sozialen Netzwerk ihren Arbeitsplatz verloren haben, die Übernahme der Anwaltskosten versprochen,, wenn sie den Arbeitgeber wegen willkürlicher Kündigung vor Gericht bringen. Das gilt auch und gerade für Wortmeldungen via Twitter, den Vorläufer von X. Darüber hinaus sagte Musk: „Wir werden nicht nur klagen, es wird auch extrem laut sein und wir werden gegen die Vorstände der Unternehmen vorgehen.“ Grund für diese Ankündigung sind spektakuläre Einzelfälle in den USA unter bekannten Schauspielern und Sportlern wie Gina Carano und Noah Gragson. Allerdings will Musk auch einfache Angestellte, Beamte oder Arbeiter unterstützen. Und dafür gebe es finanziell „kein Limit“, so der 180-fache Milliardär. W.K.