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Folge 34-23 vom 25. August 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 34-23 vom 25. August 2023

Meldungen

Dänen bremsen Zigarettenkauf

Kopenhagen – In Dänemark gibt es Bestrebungen, den Preis für eine Schachtel Zigaretten auf umgerechnet 13,40 Euro zu verteuern. Parallel dazu erwägt die Regierung, die Zahl der Stangen (je zehn Schachteln), die zollfrei eingeführt werden dürfen, von vier auf eine zu reduzieren. Bereits 2020 verteuerte sich der Preis für eine Schachtel um umgerechnet gut zwei Euro. Das führte zu einem Anstieg der Zigarettenkäufe im Grenzhandel. Von 2019 bis 2022 stieg die Zahl der in Deutschland an Dänen verkauften Zigaretten Schätzungen zufolge von 250 Millionen auf 700 Millionen Stück an. Zurzeit kostet eine Schachtel Zigaretten im Schnitt  acht Euro. Bei ALDI Nord kosten die dortigen Hausmarken (Cora oder Boston) zwischen 4,70 und 5,65 Euro. Janick Nytoft, Geschäftsführer der Handelsorganisation De Samvirkende Køb-mænd, gibt zu bedenken: „Im Ausland gekaufte Zigaretten machen die Däninnen und Dänen nicht gesünder, aber sie machen die Staatskasse leerer und die hiesigen Geschäfte ärmer.“F.B.





China verlässt Abkommen

Peking – Die Volksrepublik China hat ihren faktischen Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen vom 12. Dezember 2015 verkündet. Dieses wurde seinerzeit auch von Staatspräsident Xi Jinping unterzeichnet, womit sich Peking verpflichtete, die chinesischen Kohlendioxidemissionen drastisch zu reduzieren. Allerdings gab Xi dann im Oktober 2022 bekannt, dass sein Land nicht darauf verzichten könne, weiterhin in großem Umfang fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas zu nutzen, weil dies für das Gedeihen der Wirtschaft notwendig sei. Nun äußerte Xi zum Abschluss der dreitägigen Gespräche des Klimabeauftragten des US-Außenministeriums John Kerry mit Vertretern Chinas, die Volksrepublik wolle das Tempo ihrer Klimaschutzbemühungen weiterhin ohne Einmischung von außen festlegen. Nur so könnten der Lebensstandard des chinesischen Volkes und eine Versorgung der Unternehmen mit preiswerter Energie gesichert werden. W.K.





Mercedes liefert nicht

Moskau – Der Mercedes-Konzern, der keine Fahrzeuge mehr nach Russland liefert, kappt nun auch alle Softwareverbindungen zu seinen früheren Vertriebspartnern. Das beschert Fahrern von Benz-Modellen enorme Einschränkungen. Moderne Software kann nicht mehr bezogen, Fehler können nicht mehr ausgelesen werden. Es kann vorkommen, dass die Autoschlüssel nicht mehr funktionieren oder die Tankanzeige ausfällt. Probleme können auch mit dem Antiblockiersystem, der Motorsteuerung oder den Bremsen auftreten. Russland muss westliche Technologie mit Alternativen aus dem Ausland ersetzen oder selbst neue entwickeln. Dennoch bleibt die deutsche Luxusmarke bei Russen beliebt. Obwohl Präsident Putin Beamten die Nutzung von westlichen Luxusprodukten untersagt hat, wollen viele nicht auf ihren Mercedes oder ihr Apple-Telefon verzichten.MRK


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