Sauberes Trinkwasser
Heilsberg – „Es geht um die Sicherstellung von Trinkwasser. Die Station ist damit eine der wichtigsten Investitionen der Stadt in der letzten Zeit“, so Heilsbergs Bürgermeister Jacek Wiśniowski. Seit dem 21. Juli können die Bewohner im nördlichen Teil der Stadt unbedenklich Wasser aus dem Hahn trinken. Dank Mitteln aus dem Regierungsprogramm „Polnische Ordnung“ gelang es, die vor sieben Jahren stillgelegte Anlage zu modernisieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Im selben Gebäude von 1906 hatte die erste Aufbereitungsanlage 110 Jahre ihren Dienst getan. Das Wasser aus drei Tiefenbohrungen dieser Station wird dort von Eisen, Mangan und Ammonium befreit und außerdem belüftet. „Es erfüllt damit alle Bedingungen und ist gesund“, lobte der Chef von „Polenwasser“ in Allenstein, Dariusz Wasiela, gegenüber Radio Olsztyn.U.H.
Neue Malerei auf Holz
Dietrichswalde – Aus Anlass der Feiern zum 670-jährigen Bestehen des Ortes Dietrichswalde entstanden im Jahr 2022 drei sogenannte Deskale. Sie sind seither eine touristische Attrakion. Der Begriff kommt vom Wort deska (Brett) und bezeichnet Malereien auf den Holzwänden alter Gebäude. Dabei ermöglicht das Holz als lebendiges Hintergrundmaterial eine sehr plastische, realistische Darstellung. In Dietrichswalde sind das Scheunenwände; die drei Gemälde des Künstlers Arkadiusz Andrejkow aus der Stadt Sanok in Südpolen kurz vor der Grenze zur Slowakei und der Ukraine spiegeln die Fotos ehemaliger Bewohner wider. Jetzt ergänzt er die Dietrichswalder Sammlung seiner Werke um ein viertes Bild nach einem Foto von drei Kindern Anfang der 1960er Jahre. Es entsteht auf einer Scheune nahe der Regionalstube, sodass sich aus dieser Initiative von Einwohnern und Freunden des Orts ein kleiner Rundweg entwickelt.U.H.
Glanz von Münzen
Lyck – Wer gerne historische Münzen, das Silberbesteck der Erbtante und andere Gegenstände aus Metall poliert, ist beim Historischen Museum in Lyck herzlich willkommen. Die Einrichtung kann sich dank einer Zuwendung des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe an die Konservierung eines wertvollen Fundes machen. Es geht um den sogenannten „Schatz aus der Hauptstraße“. Vor zwei Jahren hatte die Lycker Historische und Forschungsgesellschaft „Jaćwież“ (Sudauen) 680 Münzen gefunden, hauptsächlich aus der Zeit der schwedischen Dynastie des Hauses Wasa, aber auch dänisches Geld. Dank umgerechnet 11.500 Euro aus Warschau werden sie nun fachmännisch gereinigt, über die Prüfung des Gehalts der Elemente sollen eventuelle Fälschungen aufgedeckt werden. Ein Teil des Schatzes war bereits ausgestellt, nach der Konservierung wird er vollständig gezeigt werden. U.H.


