04.02.2026

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Folge 36-23 vom 08. September 2023 / Transgender Wer verstehen will, warum einer so kleinen Gruppe so große gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit gewidmet wird, muss wissen, wer hier alles massiv profitiert / Eine ganze Industrie ist entstanden / Im Geschäft mit den Geschlechtsumwandlungen tummeln sich Kliniken und Pharmakonzerne

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 36-23 vom 08. September 2023

Transgender Wer verstehen will, warum einer so kleinen Gruppe so große gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit gewidmet wird, muss wissen, wer hier alles massiv profitiert
Eine ganze Industrie ist entstanden
Im Geschäft mit den Geschlechtsumwandlungen tummeln sich Kliniken und Pharmakonzerne
Wolfgang Kaufmann

Die Zahl der Menschen in der Bundesrepublik, welche sich nicht mit ihrem biologisch zugewiesenen Geschlecht identifizieren und somit unter einer sogenannten Genderdysphorie leiden, hat explosionsartig zugenommen. Im vergangenen Jahrzehnt stieg der Anteil der deswegen Behandlungsbedürftigen um 4500 Prozent, wobei zu vier Fünfteln Mädchen oder Frauen betroffen waren. Daraus resultierte eine reichliche Versechsfachung der geschlechtsangleichenden Operationen. Fanden 2007 noch 419 solcher Eingriffe statt, belief sich deren Zahl 2021 bereits auf 2598. Ähnlich sind die Verhältnisse in anderen hoch entwickelten Staaten. Beispielsweise kam es in den USA während der vergangenen fünf Jahre zu rund 50.000 Transgender-Operationen – dreimal mehr als in den fünf Jahren zuvor.

Dieser Boom resultiert keineswegs nur daraus, dass die Gesellschaft „offener“ geworden ist, wie man oft hört. Vielmehr liegt ein ganzes Bündel von Ursachen vor, beginnend bei der Pathologisierung normaler pubertärer Verhaltensweisen über Nachahmungseffekte und den Einfluss der Sozialen Medien bis hin zur gezielten Manipulation durch finanzielle Nutznießer der Transgender-Hysterie. So ist es mehr als nur eine Geste der Anbiederung, wenn am Rande der Parade zum Kölner Christopher Street Day plötzlich Plakate mit der Aufschrift „Pharma for Pride“ auftauchen. Denn die Genderdysphorie beschert der Pharmaindustrie erhebliche Einnahmen. Medikamentöse Wirkstoffe, welche die Bildung der „falschen“ Geschlechtshormone stoppen, sind nicht gerade billig, sodass sich die Einnahmen pro „Patient“ im Laufe der Zeit auf bis zu 25.000 Euro summieren können.

Ähnlich kostenintensiv und somit auch gewinnträchtig fallen die verschiedenen Operationen zur Geschlechtsangleichung (siehe rechts) aus. In Deutschland zahlen die Krankenkassen hierfür zumeist zwischen 5000 und 15.000 Euro. Allerdings kommen auf die Betroffenen im Regelfall noch weitere Ausgaben zu, welche die Krankenversicherungen nicht tragen, so unter anderem für psychologische Gutachten oder teure „gesichtsfeminisierende“ Operationen, die als kosmetische Eingriffe gelten. Außerdem verlangen spezialisierte Privatkliniken teilweise mehr als 70.000 Euro für das chirurgische Prozedere.

Die Liste der Einrichtungen, an denen Transgender-Operationen vorgenommen werden, ist in den vergangenen Jahren immer länger geworden und umfasst auch kirchliche und universitäre Krankenhäuser. Auf mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Geschlechtsangleichung verweisen dabei die Lubos Kliniken Bogenhausen in München. Hier führt ein Team von über 20 Spezialisten mehr als 300 Eingriffe pro Jahr an Männern und Frauen durch.

EU will gezielt verharmlosen

Wem die Kosten in Deutschland zu hoch sind, der kann auf Länder wie Thailand oder die Türkei ausweichen. Dort fallen kaum mehr als 8000 bis 9000 Euro für das „Basispaket“ an. Hier helfen Vermittlungsunternehmen bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner und kümmern sich auch um alles Organisatorische – womit sie natürlich ebenfalls an dem Phänomen Genderdysphorie verdienen.

Aus einer detaillierten Analyse des US-amerikanischen Consulting-Unternehmens Global Market Insights geht hervor, dass der Markt für geschlechtsangleichende Operationen künftig jährliche Wachstumsraten von 25 Prozent verspricht, wobei die höchsten Steigerungen in den USA, Deutschland und Südostasien zu erwarten sind, weil der Staat hier einen erheblichen Teil der Kosten übernimmt.

Allerdings gibt es auch Kritik an der Expansion der Transgender-Industrie, wie beispielsweise von Seiten der 2021 gegründeten Gruppierung Genspect. Sie verweist unter anderem auf die Suizidrate nach Operationen zur Geschlechtsumwandlung, welche fast 20 Mal höher liegt als in der Durchschnittsbevölkerung. Ebenso führen die Hormontherapien zu etlichen gesundheitlichen Problemen. So steigt das Adipositas- und Diabetes-Risiko auf signifikante Weise, während die Knochendichte abnimmt. Außerdem wurden Belege für eine Minderung des Intelligenzquotienten gefunden. Und wie nach Lage der Dinge kaum anders zu erwarten, drohen mannigfache Funktionseinschränkungen an den künstlich geformten Sexualorganen bis hin zum kompletten Verlust der Reproduktionsfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt ein nicht zuletzt mit Unterstützung der Europäischen Union publiziertes Strategiepapier namens „Nur Erwachsene? Gute Praktiken bei der rechtlichen Anerkennung des Geschlechts von Jugendlichen“ den angstmachenden Begriff „Operation“ zu vermeiden und stattdessen von Maßnahmen im Zusammenhang mit dem „Recht, man selbst zu sein“ zu sprechen. Darüber hinaus sollten die Trans-Rechte mit dem Thema Menschenrechte verknüpft werden, um Kritiker ins Abseits zu drängen.