Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Corona-Pandemie am 5. Mai dieses Jahres für beendet erklärt hat, könnte es im bevorstehenden Winter wegen der Ausbreitung angeblich gefährlicher neuer SARS-CoV-2-Varianten zu einer Rückkehr des medizinischen Ausnahmezustands kommen. Darauf deuten etliche Signale aus den Vereinigten Staaten und anderen Ländern hin.
In den USA haben das private Morris Brown College in Atlanta sowie die State University of New Jersey in New Brunswick und Piscataway wieder mehrere Corona-Restriktionen von der Masken- und Abstandspflicht über Versammlungsverbote bis hin zur verbindlichen Kontaktnachverfolgung eingeführt. Wobei die größte Hochschule des Bundesstaates New Jersey auch gleich noch die Impfpflicht reaktivierte. Masken müssen zudem im Auburn Community Hospital und der Klinik der Upstate Medical University im Bundesstaat New York getragen werden. Das Gleiche gilt für das Filmstudio der Lions Gate Entertainment Corporation in Südkalifornien und mehrere Schulen in Texas und Kentucky.
Des Weiteren berichten Medien, ein Whistleblower von der Transportsicherheitsbehörde TSA habe Informationen über eine demnächst geltende Maskenpflicht für Reisende in Flugzeugen, Zügen und Bussen durchgestochen.
Alarmisten drängen nach vorn
Ähnliche Signale kommen aus Irland, Österreich und auch aus der Bundesrepublik. Das Clontarf Hospital im Norden von Dublin und das Universitätsklinikum Krems in Niederösterreich setzten ebenfalls wieder einige zentrale Corona-Maßnahmen in Kraft. Genau wie auch das Altenheim Roncallistift der Diakonie in Erlangen bei Nürnberg und die Notaufnahme beziehungsweise Aufnahmestation des Standortes Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Parallel hierzu drängen erneut einige der bekanntesten deutschen Corona-Alarmisten in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
So ließ sich die Virologin Isabella Eckerle, welche während der Pandemie auf Schulschließungen drängte, vom „Spiegel“ mit den düsteren Worten zitieren: „Das Virus ist noch nicht fertig mit uns.“ Ins gleiche Horn stieß der Nachrichtenkanal ntv in seinem Bericht „Mediziner befürchten harten Corona-Winter“, in dem es unter anderem hieß: „Die Corona-Schutzmaske könnte ab Herbst wieder nötig werden.“ Ebenso kündigte die weit links stehende „taz“ eine „neue deutsche Welle“ an.
Wenig überraschend stieß auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) unter Verweis auf das anhaltende Mutieren des Virus eine seiner üblichen Warnungen aus: „Das muss man im Auge behalten. Unser Frühwarnsystem steht.“ Letzteres gilt freilich auch für all jene, die nicht bereit sind, sich erneut einem Bündel von Maßnahmen zu unterwerfen, deren Nutzlosigkeit oder gar Schädlichkeit inzwischen vielfach wissenschaftlich nachgewiesen wurde, was die politisch Verantwortlichen aber mit stupender Hartnäckigkeit ignorieren.
So schrieb die dänische Ärztin Anastasia Maria Loupis auf X (ehemals Twitter): „Die Masken haben nicht funktioniert. Die Lockdowns haben nicht funktioniert. Die ‚Impfstoffe‘ haben nicht funktioniert. Warum wollen die das also wiederholen?“ Und der US-Mediziner Kevin Bass meinte: „Die Maskenmandate kehren zurück. Sie werden nicht durch wissenschaftliche Beweise gestützt. Sie sind durch Aberglauben und Macht motiviert.“
Kritiker mobilisieren bereits
Noch drastischer fielen die Worte der bei den Republikanern jetzt mit tonangebenden Abgeordneten Marjorie Taylor Greene aus, die seit Januar 2021 für den Bundesstaat Georgia im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten sitzt: „Sehr geehrter Präsident Psychopath, Sie haben ein Gesetz unterzeichnet, welches besagt, dass die Covid-19-Pandemie vorbei ist. Ich werde nicht dafür stimmen, Ihre Covid-bezogene Geisteskrankheit zu finanzieren, die jemandem Masken und Impfungen aufzwingt. Vor allem nicht Kindern … Hören Sie auf, Big Pharma zu dienen … Die Amerikaner haben genug von der COVID-Hysterie. Wir werden nicht nachgeben.“ Der abschließende Satz könnte auch das Leitmotto einer auf dem Twitter-Nachfolger X angelaufenen Widerstandskampagne unter dem Schlagwort „DoNotComply“ (wörtlich: Nicht nachkommen; sinngemäß: Gehorche nicht) sein.
Der Zorn vieler Gegner erneuter Corona-Einschränkungen in den USA rührt dabei neben allem anderen auch aus dem Verdacht, dass die jetzt anlaufenden und dann möglicherweise im Wahljahr 2024 weiter geltenden Maßnahmen die Bevölkerung erneut zur Briefwahl bewegen sollen, denn diese gilt als besonders manipulationsanfällig. Dahingegen wird in Deutschland vermutet, die mutmaßliche Panikmache diene der Erhöhung der Impfbereitschaft.


