Zur weiteren kräftigen Erhöhung des Bürgergelds schreibt Jan David Sutthoff auf „nius.de“ (30. August):
„Es sind genau diese toxischen Signale, die nicht nur in Deutschland falsche Begehrlichkeiten wecken, sondern zusätzlich weit über unsere Grenzen hinaus auch die Art der Migration bewirken, die weder vor Landesgrenzen noch vor den Grenzen des Sozialstaats endet. Die Ampel macht Politik für die Arbeitslosen. Sie bestraft die Leistungsträger. Gerechtigkeit wird im Kern verdreht. Wo soll das hinführen?“
Boris Reitschuster wirft in seinem Blog „reitschuster.de“ (31. August) den bürgerlichen Politikern einen grundfalschen Umgang mit linken Attacken vor, wie der Fall Aiwanger wieder beispielhaft zeige:
„Diese Selbstverzwergung und Selbstunterjochung der Bürgerlichen unter die linke Meinungshegemonie wird auch jetzt im Falle Aiwanger wieder deutlich ... Statt in die Offensive zu gehen und die Rufmörder zu attackieren, duckt sich Aiwanger von Anfang an weg. Lässt sich wie ein Schuljunge die 25 Fragen von Söder untertänigst aufzwingen.“
Trevor Neilson, Vorreiter der US-Klimabewegung und Gründer des „Climate Emergency Fund“ (aus dem er ausgestiegen ist), der Klimaaktivisten in aller Welt finanziert, äußert gegenüber der „Welt“ (31.August) Sorgen über die Entwicklung der Bewegung:
„Klimaaktivismus darf nicht die Sache von tätowierten Typen mit pinkfarbenen Haaren und Nasenringen sein, die einen Tellerwäscher anschreien, der auf dem Weg zur Arbeit ist ... Hart arbeitende, normale Leute wollen vor allem für ihre Familie sorgen und ein produktiver Teil der Gesellschaft sein. So ist das in den USA, so ist das in Großbritannien und so ist das in Deutschland.“
Der Finanzexperte Folker Hellmeyer stellt Deutschland im Sender ntv (30. August) eine verheerende Diagnose:
„Deutschland steht vor der größten Krise seit 1949, weil es dramatische Standortnachteile in vielen Bereichen gibt. Dabei spielt die Energie eine hervorgehobene Rolle.“
Der Publizist Michael Klonovsky erklärt in seinem Internettagebuch „acta diurna“ (1. September) seine schwierige Position zum Ukrainekrieg:
„Ich will, dass beide verlieren, Nato-Biden samt seiner Marionette im T‑Shirt und Putin, nur das ukrainische Volk soll siegen, das russische seinen Frieden finden, und die Grenzregionen mögen sich per Volksabstimmung auf die eine oder andere Seite schlagen.“
Wort der Woche
„Das Thema Kernkraft ist in Deutschland ein totes Pferd.“
Olaf Scholz, Bundeskanzler von der SPD, hält entgegen der ganzen Welt und ungeachtet der deutschen Energiekrise am Atomausstieg fest, wie er am 1. September im Deutschlandfunk bekräftigte


