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Folge 37-23 vom 15. September 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-23 vom 15. September 2023

Meldungen

EU größter LNG-Kunde

Brüssel – Die EU ist der mit Abstand größte Abnehmer von russischem Flüssigerdgas (LNG). Mittlerweile geht mit 52 Prozent über die Hälfte der LNG-Exporte Moskaus in die EU, wobei Spanien an erster Stelle steht, das aufgrund seiner diplomatischen Anerkennung der illegalen Besetzung der Westsahara durch Marokko keine Lieferungen mehr aus Algerien erhält. Laut den Berechnungen der Nichtregierungsorganisation Global Witness importierten die EU-Staaten in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres 22 Millionen Kubikmeter LNG aus der Russischen Föderation und zahlten dafür 5,3 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2021 um vier Zehntel. Global Witness kritisiert: „Es ist schockierend, dass die EU-Länder so hart daran gearbeitet haben, sich von russischem fossilem Pipeline-Gas unabhängig zu machen, nur um es dann durch das verschiffte Äquivalent zu ersetzen.“W.K.





Gesunkene Temperaturen

Alabama – Die University of Alabama in Huntsville (UAH) hat ein neues Verfahren zur Ermittlung der realen Temperaturverhältnisse auf der Erde entwickelt, mit dem sich auch die Zustände in der unteren Troposphäre, die für die Bestimmung des Ausmaßes des angeblichen Klimawandels von zentraler Bedeutung sind, präzise abbilden lassen. Dabei werden pro Monat 15.000 durch Satelliten erhobene Datensätze für Messpunkte an Land und zu Wasser berücksichtigt. Da die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA seit 1979 über entsprechende Satelliten verfügt, konnten die UAH-Forscher die Entwicklung der globalen Temperaturen in den letzten 44 Jahren modellieren. Die so erzielten Ergebnisse stehen im Widerspruch zu den Angaben des Weltklimarates IPCC, aus denen ein „Klimanotstand“ abgeleitet wird: Die Durchschnittstemperaturen gingen seit 2016 signifikant zurück – sogar am Nordpol und über den Ozeanen.W.K.





Japaner nähren Verdacht­

Osaka/Kyoto – In dem Fachartikel „Unnatürlichkeiten im Evolutionsprozess der SARS-CoV-2-Varianten und die Möglichkeit einer bewussten Selektion“, von dem ein Vorabdruck auf der von der EU finanzierten wissenschaftlichen Speicherplattform Zenodo erschienen ist, schreiben die Virologen Atsuki Tanaka von der Medizinischen Universität Osaka und Takayuki Miyazawa von der Universität Kyoto, dass die Omikron-Variante des Coronavirus nicht erst im November 2021, sondern bereits ein Jahr zuvor aufgetaucht sei. Deshalb könne der Omi­kron-Subtyp nicht auf normalem Wege durch Mutationen der Delta-Variante entstanden sein. Das deute auf eine künstliche Herkunft hin. Darüber hinaus vermissen die beiden Japaner auch bei den anderen Corona-Varianten ab Alpha die typischen „stillen“ oder „synonymen“ Mutationen, die ein Beweis für die natürliche Fortentwicklung des Erregers wären.W.K.


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