04.02.2026

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Folge 37-23 vom 15. September 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-23 vom 15. September 2023

Meldungen

Preistreiberei beim Diesel

Berlin – Die Preise für Benzin und Diesel waren im August so hoch wie lange nicht. Begründet wird der Anstieg mit dem Ende der Sommerferien in einigen Bundesländern. Zum anderen ist Dieselkraftstoff seit Ausbruch des Ukrainekriegs auf dem europäischen Markt ein knappes Gut. Obwohl Diesel aufgrund von Steuervorteilen im Normalfall günstiger ist als Benzin, wird der Abstand zum Benzinpreis immer kleiner. „Das ist ungewöhnlich, da der Dieselkraftstoff rund 18 Cent weniger besteuert wird“, sagt Alexander von Gersdorff, Pressesprecher des Wirtschaftsverbandes Fuels&Energie en2x. Der Autofahrerverband ADAC sieht Preistreiberei als Ursache für die hohen Preise und spricht von einer ungerechtfertigten Belastung der Autofahrer. „Entscheidende Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Spritpreise sind der Rohölpreis sowie der Euro-Dollar-Wechselkurs. Beides ist in einer Größenordnung, die in der Regel deutlich geringere Spritpreise ausmachen“, sagt Katrin van Randenborgh vom ADAC.P.E.





Erfolgreiche Briten

London – Angesichts der häufig geäußerten Vermutung, dass sich die britische Wirtschaft nach dem Brexit schlechter von der Corona-Krise erholt habe als die der anderen G-7-Staaten, ist die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches überraschend stark gewachsen. Wie aus nun veröffentlichten Daten des Office for National Statistics in London hervorgeht, stieg das britische Bruttoinlandsprodukt etwa in der Größenordnung des französischen und deutlich stärker als das deutsche. Diesen Umstand kommentierte der britische Finanzminister Jeremy Hunt mit den Worten: „Das zeigt einmal mehr, dass jene, die Großbritanniens Wirtschaft schlecht reden wollen, widerlegt sind.“ In dem Zusammenhang verwies Hunt auf eine Prognose des IWF, der zufolge die Wirtschaftsleistung seines Landes in den nächsten Jahren nicht nur schneller zunehmen werde als die Deutschlands, sondern auch als die Frankreichs und Italiens.W.K.





BA mit geringer Erfolgsquote

Nürnberg – Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bringt immer weniger Langzeitarbeitslose direkt in reguläre Beschäftigung. Laut einem Bericht der „Epoch Times“ lag die Vermittlungsquote bei Beziehern von Hartz IV, jetzt Bürgergeld, im vergangenen Jahr bei nur noch knapp sechs Prozent. 2014 hatte die Quote noch fast 14 Prozent erreicht. Möglicherweise spielt der hohe Ausländeranteil hier eine Rolle. Von den derzeit knapp vier Millionen Empfängern von Bürgergeld haben etwa 1,8 Millionen keinen deutschen Pass, darunter fast eine halbe Million ukrainische Kriegsflüchtlinge. Doch selbst wenn man die Ukrainer herausrechnet, sind immer noch 34 Prozent der Bürgergeld-Empfänger Ausländer. Dabei beträgt der Anteil ausländischer Staatsbürger an der Bevölkerung Deutschlands insgesamt nur 14,6 Prozent.H.H.