Baden-Württemberg
Vorsitzende: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Tel.: 0711 - 85 40 93, uta.luettich@web.de Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, 2. Stock, Zimmer 219,
Internet: www.low-bw.de
Landesdelegiertentagung
Stuttgart – Sonnabend, 16. September, 10 bis etwa 12.30 Uhr, Haus der Heimat: Landesdelegiertentagung.
Landeskulturtagung
Stuttgart – Sonnabend, 16. September, 14.30 Uhr, Haus der Heimat: Landeskulturtagung mit Vorträgen.
Landesfrauentagung
Stuttgart – Sonntag, 17. September, 9.30 Uhr, Haus der Heimat: Landesfrauentagung, ab 11 Uhr, Mahnmal für die Opfer von Flucht und Vertreibung, Kurpark am Kursaal: Kranzniederlegung.
Tag der Heimat
Stuttgart – Sonntag, 17. September, 14 Uhr, Liederhalle, Hegelsaal: Tag der Heimat.
Bayern
Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de
Deutscher Orden
Nürnberg – Dienstag, 26. September, 15 Uhr, Haus der Heimat, Nürnberg-Langwasser, Imbuschstraße 1: Der Deutsche Orden und seine Anfänge.
Bremen
Vorsitzender: Heinrich Lohmann, Geschäftsstelle: Parkstraße 4, 28209 Bremen, E-Mail: heinrichlohmann@gmx.de, Telefon (0421) 3469718
Ausstellung
Bremen - Bis Sonnabend, 30. September, montags bis sonnabends, 11 bis 18 Uhr, WeserArt Galerie im Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19: Ausstellung „Bedeutende Ostpreußen jüdischen Glaubens“. Vertreter der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen e.V. sind während der Dauer der Ausstellung jeweils mittwochs von 11 bis 18 Uhr am Infotisch in der Ausstellung anwesend.
Begleitvortrag
Bremen – Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, Wall-Saal, Zentralbibliothek Bremen, Am Wall 201: Dr. Michael Leiserowitz „Vom Auftrag, ein jüdisches Museum in Kaliningrad/Königsberg einzurichten“.
Neue Patenschaft
Bremerhaven – Sonnabend, 30. September, Haus am Blink: Fortsetzung der Elbinger Treffen.
Im Land Bremen gibt es nur eine kommunale ostdeutsche Patenschaft, die von Bremerhaven zu Stadt und Kreis Elbing. Nachdem der Elbinger Heimatkreisvertreter Günther Kuhn seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen angekündigt hatte, überlegte der Vorstand der Landesgruppe Bremen der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen e.V., was nun zu tun sei, besuchten das letzte Treffen doch 82 Personen, eine Zahl, die für die Zukunft Hoffnung macht. Die Elbingerin Ingeborg Rebischke aus Oldenburg wird die Treffen mit Unterstützung Kuhns und der Bremer Landesgruppe fortführen.
Hamburg
Erster Vorsitzender: Hartmut Klingbeutel, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Teilfeld 8, 20459 Hamburg, Mobiltelefon (0178) 3272152
Tag der Heimat
Hamburg – Sonnabend, 16. September, 14.30 Uhr (Einlass), Bach-Saal Gemeindehaus St. Michaelis, Krayenkamp 4: Tag der Heimat, veranstaltet vom Landesverband der vertriebenen Deutschen in Hamburg e. V.
Hessen
Vorsitzender: Ulrich Bonk Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700
Bericht
Darmstadt/Dieburg – Als Freunde und Mitglieder der hessischen Landsmannschaften der LOW begrüßte Gerlinde Groß, Vorsitzende der LOW Frankfurt, die Gäste am 22. August zur LOW Kreisgruppe Frankfurt, sprach das Grußwort und verlas die feierliche Erklärung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen vom 5. August 1950. Eine kleine Diskussionen wurde auch geführt bei gutem „Plumekoke met Schmand“. Christian Keller
Louis Spohr
Kassel – Donnerstag, 5. Oktober, 15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: „Als Louis Spohr Napoleon sehen wollte“. Anekdotisches aus dem Leben des großen Kasseler Komponisten. Autor Jürgen Pasche trägt aus seiner Schreibwerkstatt vor.
Filmvortrag
Wetzlar – Dienstag, 19. September, 11 Uhr, Gaststätte Matchball beim Tennisplatz, Bodenfeld, Telefon (06441) 45439: „Der Segen vom Altenberg“, Erinnerungen an das Königsberger Diakonissenmutterhaus.
Mecklenburg-Vorpommern
Vorsitzender: Manfred F. Schukat, Hirtenstraße 7 a, 17389 Anklam, Tel.: (03971) 245688
Landestreffen
Anklam – Sonnabend, 16. September, 10 bis 17 Uhr, Mehrzweckhalle „Volkshaus“, Baustraße 48-49: Landestreffen.
Niedersachsen
Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Heinz Kutzinski, Im Wiesengrund 15, 29574 Ebsdorf, Tel.: (05822)5465. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel.: (0531) 2509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968
Jahreshauptversammlung
Lüneburg – Sonnabend, 30. September, 11 bis 16 Uhr, Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38: Jahreshauptversammlung. Diese Einladung erfolgt gemäß Paragraf 8 der Satzung der LO-Gruppe Niedersachsen. Anmeldung bis zum 22. September erbeten. Gäste sind willkommen!
Wir freuen uns über die Teilnahme des Hausherrn, Museumsdirektor Dr. Mähnert, der uns über die Arbeit und die zukunftsgerichteten Aktivitäten des Ostpreußischen Landesmuseums, insbesondere über den Kantbau, informieren wird.
Tagesordnung: Eröffnung und Begrüßung, Totenehrung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung des Protokolls der Versammlung am 22. September 2022, Bericht der Vorsitzenden, Berichte der Bezirksgruppen Vorsitzenden, der Vertreter der Kreis- und Ortsgruppen und der Einzelmitglieder, Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfer, Aussprache zu den Punkten 4 bis 8, Entlastung des Vorstands, Wahlen, der/des Vorsitzenden des Schatzmeisters, Wahl der Vertreter der Landesgruppe für die Landesvertretung 2023, Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit der Landesgruppe, der Bezirks-, Kreis- und Ortsgruppen, Verschiedenes.
Die Landesgruppe lädt zu einem kleinen Imbiss ein.
Ab 14 Uhr wird Buchautor Jörg Ulrich Stange zum Thema „Ostpreußen unter der Zarenherrschaft 1757-1762 – Russlands preußische Provinz im Siebenjährigen Krieg“ vortragen. Barbara Loeffke
Nordrhein-Westfalen
Erster Vorsitzender: Klaus-Arno Lemke, Stellv. Vorsitzende: Dr. Bärbel Beutner, Arnold Schumacher Schriftführerin: Elke Ruhnke, Geschäftsstelle: Buchenring 21, 59929 Brilon, Telefon (02964)1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: Ostpreussen-NRW.de
Ökumenischer Gottesdienst
Bonn – Sonnabend, 16. September, 10.30 Uhr, Münster: Ökumenischer Gottesdienst am Sonnabend zum Tag der Heimat mit Stadtdechant Dr. Picken, unter Beteiligung von Weihbischof Hauke aus Erfurt und dem evangelischen Weihbischof Wollenweber.
Ostdeutscher Markttag
Bonn – Sonntag, 17. September, 10 bis 17 Uhr, Münsterplatz: Ostdeutscher Markttag, Veranstaltung des BdV Kreisverbands Bonn.
Heimatnachmittag
Bielefeld – Montag, den 18. September, 15 Uhr, Gasthaus-Restaurant Bültmannshof „Das Wirtshaus 1802“, Kurt-Schumacher-Straße 17a, Heimatnachmittag der Ost- und Westpreußen mit einem Bildervortrag der Reise zum Sommerfest der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren und der Glockenübergabe in Siegfriedswalde [Zegoty] durch Bischof Fürst aus Stuttgart. Infos bei Barbara Dörr unter Telefon (0521) 82026.
Alle Mitglieder werden gebeten, nach Möglichkeit teilzunehmen. Willkommen sind Angehörige unserer Mitglieder, Mitglieder anderer Kreisgruppen sowie anderer Landsmannschaften und Freunde Ostpreußens. Gerhard Scheer
NRW-Landestreffen
Düsseldorf – Zum ersten Mal seit 2019 fand am 19. April 2023 wieder das NRW-Landestreffen der Ostpreußen, Pommern und Schlesier statt, allerdings nicht auf Schloss Burg. Wegen der Bauarbeiten dort wurde das Treffen nach Düsseldorf ins Gerhart-Hauptmann-Haus verlegt.
Die Feierstunde wurde von der Gruppe „Geigenleut“ unter Leitung von Dr. Winfried Küttner eröffnet, die die musikalische Umrahmung übernahm. Der Vorsitzende der Landsmannschaft Ostpreußen NRW, Klaus-Arno Lemke, begrüßte die Ehrengäste, die Landsleute und die Mitwirkenden und ging auf die politische Lage ein: Krieg in Europa, der sich besonders auf das Königsberger Gebiet auswirkt. Er warf einen kritischen Blick auf die Entschädigungsforderungen der PiS und auf die sogenannte „Rückgabe“ der „Beutekunst“, um dann auf das Kant-Jahr 2024 zu verweisen. Kants Appell an die Menschen, sich in Mündigkeit ihres eigenen Verstandes zu bedienen, sowie seine Schrift „Zum ewigen Frieden“ haben heute eine besondere Aktualität erlangt.
Nach Küttners Andacht und der Totenehrung durch den Vorsitzenden der Landsmannschaft Pommern, Adalbert Raasch, sprach Rudi Pawelka, Vorsitzender der Landsmannschaft Schlesien und des BdV NRW, ein Grußwort. Seine positive Bilanz der Vertriebenenarbeit in NRW machte Mut. Er berichtete von Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten, von Veranstaltungen wie der „Tag der neuen Heimat“ eine Woche zuvor und vom bevorstehenden Empfang zum „Tag der Heimat“ in der Staatskanzlei. Gute Kontakte bestehen zu den Ministerien und zu den Oberbürgermeistern der benachbarten Städte. „Wir sind anerkannt!“, lautete sein erfreuliches Fazit.
Raasch rief in seinem Grußwort zur Ehrfurcht vor dem Erbe der Väter auf. „Heimat prägt den Menschen von innen und außen!“ Die Heimat zu bezeugen und diese Stafette weiterzugeben, stellte er als Voraussetzung für etwas Neues in der Zukunft heraus.
Den Festvortrag hielt der Historiker Dr. Guido Hitze. Er wandte sich gegen die Gleichsetzung von Flucht und Vertreibung als Synonyma. Flucht kann die verschiedensten Ursachen haben, Vertreibung bedeutet eine gezielte „ethnische Säuberung“. Heute gäbe es im öffentlichen Bewusstsein keine Unterscheidung mehr, bedauerte der Redner, „alles in einem Topf“. Zwei verbrecherische Systeme (Stalin-Diktatur und Hitler-Diktatur) hätten im 20. Jahrhundert zu einer gigantischen Völkerverschiebung mit Millionen unschuldiger Opfer geführt. Die deutschen Vertriebenen – er sprach von „unserem Schicksal“, da seine Familie selbst vertrieben wurde – sehen ihr Schicksal heute in der Ukraine widergespiegelt. Sie helfen, wie sie immer auch in ihrer Heimat geholfen haben. Als Historiker rief er dazu auf, die Ursachen für dieses Vertreibungsschicksal aufzuarbeiten und gegen jedes totalitäre Regime anzugehen, denn ein totalitärer Staat führe in einen totalen Krieg.
Nach der Mittagspause folgte ein gelungenes Kulturprogramm. Die „Danzdeel Salzkotten“ unter der Leitung von Julian Lienecke trat mit einer Kindergruppe, einer Jugendgruppe, gekleidet in die „Weizsäcker Arbeitstracht“, und einer Erwachsenengruppe auf. Niederdeutsche und pommersche Volkstänze wurden vorgeführt, aber eine Zigeunerpolka war auch dabei. Eine Musikgruppe und ein Chor, der ein „Pommersches Lügenlied“ vortrug, rundeten den beeindruckenden Auftritt ab.
So ergab sich eine Einstimmung auf die Mundartvorträge, denn Herbert Meske beherrschte perfekt das Pommersche Platt, eine hohe Kunst heute. Bärbel Beutner führte an die Samlandküste. Badefreuden – passend zu dem heißen Augusttag – wurden mit in ostpreußischer Mundart erheiternd geschildert. Die Feinheiten der schlesischen Sprache brachte Christa Heinke in Verbindung zu schlesischen Spezialitäten und Festen.
Das reiche ostdeutsche Liedgut pflegt die Sängerin Dr. Petra Behrens, die von Gregor Langheid auf dem Flügel begleitet wurde. Die Zuhörer dankten bewegt mit der Bitte um Zugabe und mit herzlichem Applaus.
Hans-Peter Mann, der Vorsitzende der LM Schlesien und des BdV Herne, hatte „seinen“ Bläserchor „Herner Bergleute“ für den Festtag gewinnen können und moderierte dessen Programm. In seinem Schlusswort brachte Mann überzeugend zum Ausdruck, dass die Pflege des ostdeutschen Kulturerbes auch weiterhin eine Herzensangelegenheit der Landsmannschaften bleiben werden.B. B.
Sachsen-Anhalt
Vorsitzender: Michael Gründling, Dorotheenstraße 1, 06108 Halle, Tel. privat (0172) 3566475
Veranstaltungsreihe
Stendal – Sonntag, 1. Oktober, bis Sonntag, 29. Oktober, König Kaffee, Poststraße 3, (neben der Stadt Sparkasse): vierwöchige Veranstaltungsreihe zum Thema „Ostpreußen einst und jetzt“. Inhaber Maximilian Baisel, der bis vor zwei Jahren ein Restaurant in Königsberg leitete und nun nach Stendal gezogen ist, lädt zu dieser Ausstellung ein. Dabei werden historische Bilder von Ostpreußen vor 1945 und restaurierte Sehenswürdigkeiten der Neuzeit zu sehen sein. Die Bildausstellung wird von Thementagen, einer ist Sonntag, 8. Oktober, begleitet. Der international bekannte Hippologe Hans Helwig wird über das weltbekannte Staatsgestüt Trakehnen (1732-1944) und dessen Flucht berichten. Während der gesamten Ausstellung gibt es sonntags den Ostpreußentisch. Besucher haben die Möglichkeit, über Ostpreußen, ihre genetischen Wurzeln zu erzählen. In der Altmark gibt es einige Namen, die auf Ostpreußen hindeuten.
Weitere Auskünfte erteilt Maximilian Baisel per E-Mail: konigkaffee@gmail.com oder unter Telefon (03931) 414081 oder (0176) 24716428. Hans Helwig
Schleswig-Holstein
Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de
Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.
Flensburg – Die Vereinigten Landsmannschaften hatten zum traditionellen Orgelkonzert im August eingeladen, und viele waren der Einladung gefolgt. Der Nachmittag begann im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Adelby mit der reichlich gedeckten Kaffeetafel, die von Renate Kunde und Waltraud Grimm vorbereitet worden war. Die Teilnehmer wurden von Wolfgang Kanstorf, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, begrüßt; er konnte neben den Mitgliedern auch wieder Gäste der Deutsch-Polnischen Gesellschaft mit der Vorsitzenden Elisabeth Rosner willkommen heißen. Die Zeit verging rasch und wurde lebhaft zum Austausch von Informationen und zum Plachandern genutzt. Der später eintreffende Vorsitzende Hans Legies erinnerte begrüßte den Organisten Sven Rösch, den Hauptorganisten der Kirche in Adelby. Stolz berichtete dieser von seinen ostpreußischen Wurzeln, die in der Nähe von Königsberg liegen. Nach der Kaffeetafel ging es in die nur einen Katzensprung entfernte Kirche zum Orgelkonzert, das exklusiv für uns stattfand. Rösch hatte in seinem Programm zehn Kompositionen ausgesucht, die ein weites Spektrum der Orgelmusik abdeckten. Der wunderbare Nachmittag endete mit dem von der Orgel begleiteten gesungenen Pommernlied wie dem Ostpreußenlied und – unter lebhaftem Applaus der Zuhörer – dem Dank des Vorsitzenden an den Organisten für seine Orgelvariationen. Die eingesammelten Spendengelder sollen für die technische Erweiterung der Orgel eingesetzt werden.
So endete der Nachmittag in dankbarer Harmonie und der Hoffnung auf eine Fortsetzung der Tradition im nächsten Jahr.Der Vorstand
Königsberg-Stadt
Stadtvertreter: Klaus Weigelt, Albertstraße 11, 93047 Regensburg. Patenschaftsbüro: Stadtverwaltung, Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Telefon (0203) 2832151
Kant-Bild als Wegweiser
Berlin – Dienstag, 19. September, 17 Uhr, Parlamentarische Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2: wissenschaftliches Kolloquium über Immanuel Kant.
Neun Jahre – vom 13. Oktober 2014 bis zum 19. September 2023 – hing das Kant-Bildnis der Stiftung Königsberg von Johannes Heydeck aus dem Jahre 1872 in der Bibliothek der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG) in Berlin als Wegweiser der Kant-Dekade in das Kant-Jahr 2024, in dem der 300. Geburtstag des Weltweisen in zahlreichen Ländern begangen wird. Die Finissage, die unter der Schirmherrschaft von Stefan Zierke MdB, Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft steht, beendet die Präsenz des Kant-Bildes in der DPG, zugleich aber öffnet sie die Tür in das Kant-Jahr, in dem eine große Zahl von Veranstaltungen auf das Leben und das bis heute noch nicht abschließend erforschte Wirken des großen Königsberger Philosophen hinweisen wird.
Programm der Finissage: Eröffnung und Begrüßung, Dr. Christean Wagner, Lahntal, Kuratorium der Stiftung Königsberg „Immanuel Kants Bedeutung für die Politik“, Christoph de Vries MdB, Hamburg, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen und Aussiedler der CDU/CSU-Fraktion, „Kants Gedanken zum ,ewigen Frieden‘“, Prof. Dr. Steffen Dietzsch, Berlin, „Zum Begriff ,Aufklärung‘ in der Königsberger Kultur“, Direktor Dr. Jochen Mähnert, Lüneburg, „Heydecks Kant-Bild im Rahmen der Exponate zum Kant-Jahr 2024“, Klaus Weigelt, Regensburg, Vorsitzender der Stiftung Königsberg, „Dank als moralischer Imperativ bei Kant“, anschließend kleiner Empfang.
Anmeldungen an: Klaus Weigelt, E-Mail: klaus-w-weigelt@t- online.de; Albertstraße 11, 93047 Regensburg. Mit der Zusage ist das Geburtsjahr anzugeben; notwendig für den Einlass!
Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung drücken Sie Ihr Einverständnis aus, dass Ton- und Bildaufnahmen Verwendung zur Dokumentation der Veranstaltung finden.
Kant-Seminar
Oeversee – Freitag, 17., bis Sonntag, 19. November, Akademiezentrum Sankelmark, Akademieweg 6, 24988 Oeversee: Seminar mit der Stiftung Königsberg: „Immanuel Kant - ein Weltbürger aus Königsberg“. Eine Anmeldung ist über die Internetseite des Akademiezentrums 222.sankelmark.de möglich, Fragen beantwortet Marion Clausen unter Telefon (04630) 55110 oder per E-Mail: m.clausen@sankelmark.de.
Lötzen
Kreisvertreter: Dieter Arno Milewski, Am Forstgarten 16, 49214 Bad Rothenfelde, Telefon (05424) 4553; E-Mail: kgl.milewski@osnanet.de Stellvertreterin: Petra-Kathrin Karpowski, 22880 Wedel Geschäftsstelle und Heimatmuseum: Gudrun Marlies Christians, Sudetenlandstraße 18 H, 24537 Neumünster, Telefon: +49 152 2903 2268, E-Mail: KGL-info@web.de
Mitgliedertreffen
Anklam – Sonnabend, 16. September, Mehrzweckhalle Volkshaus: Anlässlich des Landestreffens in Mecklenburg-Vorpommern, werden wir uns am Tisch der Lötzener treffen. Besonders gut wird es sein, dass unsere Brüder mit dem Chor „Stimme der Heimat“ aus Lötzen auch mit uns am Tisch Platz haben werden. Es werden sicherlich interessante und wiedersehensfreudige Gespräche sein.
Lyck
Kreisvertreterin: Bärbel Wiesensee, Diesberg 6a, 41372 Niederkrüchten, Telefon (02163) 898313. Stellv. Kreisvertreter: Dieter Czudnochowski, Lärchenweg 23, 37079 Göttingen, Telefon (0551) 61665
12. Lycker Treffen
Bremen – Donnerstag, 16. November, 13 Uhr, Beginn um 14 Uhr, Best Western Hotel zur Post: Lycker Treffen in Bremen unter neuer Leitung. Nähere Auskünfte bei Heidi Mader: E-Mail: heidi-mader@gmx.de oder unter Telefon (0421) 67329026. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.
Memel-Stadt/Land
Kreisvertreter: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesnheim, Telefon (06203) 43229, Mobil: (0174)9508566, E-Mail: uwe.jurgsties@gmx.de. Gst. für alle Memellandkreise: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesheim
Jubiläen
Memel – Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr, Hotel Aurora: Gründungsjubiläum der Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise e.V. (AdM) und der Patenschaft zwischen Mannheim und Memel.
Einlass zur Feier ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter (06203) 43229 oder per E-Mail unter memelland@admheddesheim.de bis zum 20. September möglich.
Neidenburg
Kreisvertreter: Ulrich Pokraka, An der Friedenseiche 44, 59597 Erwitte, Telefon (02943) 3214, Fax -980276, E-Mail: u-pokraka@t-online.de Stellvertreterin: Ute Kondritz, Säuerlingstraße 8, 56154 Boppard, Telefon (06742) 4349
Heimattreffen
Bochum – Das Heimattreffen im August, mit der Feierstunde zur 70-jährigen Patenschaft mit der Stadt Bochum, hatte viele Höhepunkte. Zahlreiche Neidenburger und Soldauer waren dem Ruf der Organisatoren gefolgt. Kreisvertreter Pokraka konnte auch zahlreiche Gäste, die ihr Interesse an den Neidenburgern zeigten, begrüßen. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, Vertretern der im Rat vertretenden Parteien, Alt- Oberbürgermeister Ernst Otto Stüber sowie ehemalige Mitarbeiter der Stadt Bochum, zeigten ihre treue Verbundenheit zu den Neidenburgern und Soldauern.
Der Vertreter der Landesregierung NRW Heiko Hendriks, zuständig für Vertriebenenangelegenheiten, der die Festrede hielt, wurde freundlich begrüßt.
Der Chor der Deutschen Minderheit aus Neidenburg weilte das erste Mal in Bochum und untermalte die Veranstaltung durch Beiträge mit deutschen Liedern.
Besonders herzlich wurde Erich Rosslan begrüßt, der einen Tag später seinen 100. Geburtstag feiern konnte. Er stammt aus Schuttschenofen, ein Ort der früher zum Kreis Neidenburg gehörte und nach einer Gebietsreform zum Kreise Ortelsburg kam. Seine Tochter erfüllte ihm den Wunsch zur Teilnahme an diesem Heimattreffen. Der Bürgermeister von Gedwangen [Jedwabno], Slawomir Ambroziak, war ebenfalls aus Masuren angereist, um Rosslan zu ehren und an dem Heimattreffen teilzunehmen. Auch Oberbürgermeister Eiskirch richtete in seinem Grußwort freundliche Worte an Rosslan, der seit 1986 Bochumer Bürger ist. In seinem Grußwort betonte er die sehr gute Patenschaft, die von beiden Seiten ernst genommen wird.
Die geistigen Worte von Pfarrer Herbert Schimanski wurden andächtig aufgenommen. Beim Totengedenken an alle Verstorbenen, stellvertretend Günther Ernst und Herbert Kalwa, wurde die Glocke vom ehemaligen Kreisvertreter Jürgen Szepanek angeschlagen. Alle Anwesenden verharrten stehend einen Augenblick zur Besinnung. Das Ostpreußenlied “Land der dunklen Wälder“ wurde mit dem Neidenburger Chor lautstark und inbrünstig mitgesungen. Viele Ostpreußen bekamen eine richtige Gänsehaut.
Es folgte die Festrede von Hendriks, die man ohne Zweifel auch einen Höhepunkt bezeichnen kann. Sehr bildhaft, untermauert mit Beispielen, zeigte er die Schwächen unserer Zeit auf. Unsere Jugend und auch viele ältere Mitbürger haben Wissenslücken zur Geschichte und Kultur der Ostgebiete. Als aktuelles Beispiel, ist das Fehlen der Presse bei dieser Veranstaltung, trotz Einladung zu werten. Die Festrede wurde mit großer Zustimmung und Beifall bedacht. Das “Lied der Deutschen“ wurde anschließend von allen Teilnehmern stehend, laut und deutlich mitgesungen.
Ein weiterer Höhepunkt, nach der Ehrung Rosslans, war die Auszeichnung von Reinhard Kayss. Er wurde für seine unermüdliche Arbeit für ganz Ostpreußen in Sachen Familienforschung vom Bund der Vertriebenen mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Sichtlich gerührt ließ er sich die Ehrennadel unter dem Beifall der Anwesenden von Ute Kondritz anstecken.
Hier endete der offizielle Teil der Feierstunde und man konnte sich bei einem kostenlosen Imbiss stärken. Auch Kaffee und Kuchen konnte man frei genießen. Am Nachmittag waren die Neidenburger Heimatstuben zur Besichtigung geöffnet. Ab 14.30 Uhr hat der Schriftsteller Siegfried Burghardt aus seinem Buch „Die Masurin Caroline“ gelesen. Zahlreiche Zuhörer lauschten seinen Ausführungen. Der Chor der Deutschen Minderheit unterhielt die anderen Gäste beim Plachandern. Eine junge Solistin aus dem Chor, Iga Potapiuk, brachte den Saal zum Kochen. Unter anderem mit dem Lied „99 Luftballons“ standen alle und klatschten im Takt mit. Mit dieser Stimmung endete langsam der Tag, der sich bis fast 17 Uhr hinzog. Das Echo zu dieser Veranstaltung war ausnahmslos positiv.
Der Besuch und die Darbietungen des Chores der deutschen Minderheit aus Neidenburg [Nidzica] wurde durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW NRW) gefördert.
Ulrich Pokraka
Ortelsburg
Kreisvertreter: Marc Plessa, Hochstraße 1, 56357 Hainau, Telefon (06772) 9699799, E-Mail: kontakt@kreisgemeinschaft-ortelsburg.de, Geschäftsführerin: Karola Kalinski, Meisenstraße 13, 45698 Gladbeck, Telefon (02043) 9824112, E-Mail: k.kalinski@kreisgemeinschaft-ortelsburg.de, Internet: www.kreisgemeinschaft-ortelsburg.de
75 Jahre Kreisgemeinschaft
Herne – Sonntag, 17. September, 9 Uhr (Saalöffnung), 11.30 Uhr (Beginn), Willi-Pohlmann-Platz 1: Hauptkreistreffen mit Jubiläum.
Osterode
Kreisvertreter: Burghard Gieseler, Elritzenweg 35, 26127 Oldenburg, Telefon (0441) 6001736. Geschäftsstelle: Bergstraße 10, 37520 Osterode am Harz, Tel.: (05522) 919870. E-Mail: kgoev@t-online.de; Sprechstunde: Do. 14 bis 17 Uhr
Jahrestreffen
Lüneburg – Freitag, 15., bis Sonnabend, 16. September, Hotel Berg-ström, Bei der Lüner Mühle: Jahrestreffen.
Preußisch Eylau
Kreisvertreterin: Evelyn v. Borries, Tucherweg 80, 40724 Hilden, Telefon (02103) 64759, Fax: (02103) 23068, E-Mail: evborries@gmx.net. Kartei, Buchversand und Preußisch Eylauer-Heimatmuseum im Kreishaus Verden/Aller Lindhooper Straße 67, 27283 Verden/Aller, E-Mail: preussisch-eylau@landkreis-verden.de, Internet: www.preussisch-eylau.de. Unser Büro in Verden ist nur noch unregelmäßig besetzt. Bitte wenden Sie sich direkt an die Kreisvertreterin Evelyn v. Borries
Kreistreffen
Verden – Freitag, 22., bis Sonntag, 24. September: Kreistreffen mit folgendem Programm: Freitag, 22. September: jährliche Gesamt-Vorstandssitzung. Die Tagesordnung ist den Mitgliedern des gesamten Vorstandes zwischenzeitlich übermittelt worden. Von 9.30 bis 11 Uhr, Landkreis Verden, Eingang Ost, Kreishaus, Lindhooper Straße 67, 27283 Verden/Aller: Heimatmuseum ist für die Delegation aus Ostpreußen und Besucher des Kreistreffens geöffnet. Für einen Besuch des Archivs bitten wir um Anmeldungen bei Christiane Bilke-Krause per E-Mail: preussisch-eylau@landkreis-verden.de. Die Anmeldungen müssen bis zum 15. September vorliegen.
Sonnabend, 23. September, „Landhotel zur Linde“, Thedinghauser Straße 16, 9.30 Uhr: Abfahrt Shuttlebus am Landhotel „Zur Linde“, 10 Uhr: Kranzniederlegung im Bürgerpark und Ansprache von Pfarrer Hermann, 11 Uhr: offizieller Empfang und Feierstunde der Stadt Verden (Aller) und des Landkreises Verden im Landhotel, Ansprachen der offiziellen Vertreter, der Partner und der Kreisvertreterin, Umtrunk mit original Ostpreußischem Pillkaler und der Möglichkeit zur Unterhaltung mit den Gästen und den Partnern, 13.30 Uhr: Mitgliederversammlung der Kreisgemeinschaft Preußisch Eylau mit Vorstandswahlen in dem reservierten Raum im Landhotel mit folgender Tagesordnung:
Begrüßung und Eröffnung durch die Vorsitzende, Totengedenken, Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Mitgliederversammlung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung, Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 24. September 2022, veröffentlicht im Kreisblatt Nr. 114, Jahresbericht der Kreisvertreterin, Evelyn v. Borries, Jahresbericht der stellvertretenden Kreisvertreterin und Beauftragten des Archivs, Christine Bilke-Krause, Bericht der Schatzmeisterin, Erika Zschiesche und Genehmigung des Haushaltes für 2024, Bericht der Kassenprüfer und Antrag auf Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes für das Geschäftsjahr 2022, Wahl eines neuen Kassenprüfers für das Geschäftsjahr 2023 und 2024, Deutsche Gesellschaft Natangen und deren Tätigkeit in Landsberg und Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Deutschen Minderheiten in Ostpreußen, Neuwahl des Vorstandes, Konstituierung des neuen Vorstandes durch den Wahlleiter, Verschiedenes. 16 Uhr: gemeinsames Kaffeetrinken. Der Beauftragte der Kreisgemeinschaft beantwortet Fragen zur Familienforschung und gibt Tipps und Anregungen, gemeinsames Abendessen mit allen Teilnehmenden, 19.30 Uhr: Heimatabend.
Sonntag, 24. September, 9.30 bis 11 Uhr: Heimatmuseum ist geöffnet, 10 Uhr: „Klein Mittag“ mit Austausch.Evelyn v. Borries