Schwulenklub gegen Asylheim
Berlin – Die Inhaberin des Berliner Schwulen- und Lesbenklubs „Busche“ sieht durch die Eröffnung eines Asylsucherheims die Existenz ihres Lokals bedroht. Unmittelbar gegenüber der „Busche“ soll in den kommenden Wochen in einem ehemaligen Hostel ein Heim für bis zu 650 Immigranten eröffnet werden. In einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) schrieb „Busche“-Inhaberin Carla Pahlau: „In den letzten Monaten erhöhte sich die Zahl der Straftaten gegen homosexuelle Personen in Berlin enorm. Die weitaus überwiegende Zahl der Straftäter sind Migranten mit muslimischem Hintergrund.“ Möglicherweise bestätigt fühlen kann sich die Klub-Inhaberin durch einen Angriff auf Teilnehmer des Christopher-Street-Days in Halle an der Saale am 9. September. Dabei hatte eine Gruppe von Männern vier Teilnehmer der Veranstaltung angegriffen und teils schwer verletzt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt gegen zwei Jugendliche aus Afghanistan. H.M.