Batteriewerk in der Lausitz?
Stuttgart/Potsdam – Der Sportwagenhersteller Porsche plant laut Medienberichten den Bau einer neuen Batteriefabrik in Brandenburg. Demnach prüft der Autobauer das Areal des Flugplatzes Schwarzheide/Schipkau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Standort für die neue Fabrik. In unmittelbarer Nähe befindet sich das BASF-Werk Schwarzheide. Dort hat BASF erst im Juni eine moderne Anlage zur Produktion von Batteriematerial und zum Batterierecycling eingeweiht. BASF und Porsche arbeiten bereits seit 2021 zusammen. Brandenburgs Wirtschaftsministerium und die Wirtschaftsförderung lehnten es ab, sich zu den möglichen Ansiedlungsplänen zu äußern. Porsche bestätigte, dass der Aufbau einer weiteren Batteriefabrik geprüft werde. Derzeit baut der Stuttgarter Autobauer eine Batteriefabrik in Kirchentellinsfurt (Baden-Württemberg) auf. Dieses Werk soll Mitte 2024 fertig sein. H.M.
Zweifel am Lohn der Arbeit
Erfurt – Mittlerweile glauben 52 Prozent aller Deutschen, dass sich Arbeit hierzulande nicht mehr lohne. Dahingegen vertreten 40 Prozent die gegenteilige Meinung und acht Prozent sind unsicher. Dies ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere im Auftrag der „Bild“-Zeitung vor dem Hintergrund der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes im Jahre 2024. Besonders die Anhänger von AfD, CDU/CSU und Linkspartei halten die Aussage, Arbeiten lohne nicht mehr, für richtig. Die Zustimmungsrate bewegt sich zwischen 77 und 50 Prozent. Im Gegenzug meinen mehr als die Hälfte bis zwei Drittel der Wähler der Ampel-Parteien, dass Arbeit nach wie vor mit finanziellen Vorteilen verbunden sei. Ähnlich zweigeteilt ist das Land in der Bewertung der Erhöhung des Bürgergeldes: 60 Prozent der AfD-Anhänger lehnen diese ab, während fast drei Viertel der grünen Wählerschaft die Anhebung befürworten.W.K.
Bill Gates steigt in Brauerei ein
St. Louis – Der US-amerikanische Multimilliardär, Software-Pionier und Investor Bill Gates erwarb 1,7 Millionen Aktien der weltgrößten Brauerei Anheuser-Busch mit Hauptsitz in St. Louis (Missouri) und elf weiteren Betriebsstätten quer durch die Vereinigten Staaten zu einen Preis von 95 Millionen Dollar. Damit wurde er zum Großaktionär des Unternehmens, dessen Umsätze wie auch Börsenkurse dramatisch fielen, nachdem es die Transperson Dylan Mulvaney vor fünf Monaten zur Werbe-Ikone für die in den USA bislang äußerst beliebte Biermarke „Bud Light“ gemacht hatte. Nun rätseln Anlageexperten über die Gründe für Gates’ plötzliches Investment: Will der „Philanthrop“ Anheuser-Busch finanziell aufhelfen, um so zu verhindern, dass die misslungene politisch korrekte Werbekampagne die Brauerei am Ende komplett ruiniert? Oder ging es ihm lediglich um den Erwerb von Firmen-Anteilen zu momentan gerade besonders günstigen Konditionen?W.K.