Defizite im Fach Informatik
Zu: Deutschland geht mit einem Fehlstart ins neue Schuljahr (Nr. 36)
Die Ausführungen von Josef Kraus spiegeln in der Kürze eines Zeitungsartikels einen Großteil des Schuldesasters in unserem Staat sehr treffend wieder. Hinzuzufügen ist noch der Mangel an naturwissenschaftlichen Lehrkräften und an Lehrkräften für Informatik. Das hätte man alles schon vor mindestens zwei Jahrzehnten in den Kultusministerien erkennen können. Nun, das hat man nicht. Warum? Man darf den Verdacht äußern, dass in diesen Amtsstuben zu einem nicht unerheblichen Teil Schulflüchtlinge auf ihrer Karriereleiter einen gut dotierten Platz gefunden haben.
Nicht zu fassen, dass man nun im Bereich der Informatik mit viel Geld versucht, das Unterrichtsdefizit dieses Faches in den Schulen zu lösen. Man finanziert massenhaft die Anschaffung von Computern, ohne schon vor Jahrzehnten Steuergelder in die Ausbildung von Lehrkräften gesteckt zu haben, die es in dem erforderlichen Umfang heute nicht gibt.
Ottmar Framke, Barsinghausen
Problematische Beziehung
Zu: Ein Projekt mit Schlagseite (Nr. 36)
Wer die Ergebnisse der jahrelangen „Auseinandersetzung“ der deutschen Historiker mit der polnischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts kennt, weiß, dass diese Historiker nur bedingt einen objektiven und sachgemäßen Überblick und Einblick in die Geschichte unseres Nachbarn haben.
Immer stand Polen vor dem Problem, von dem mächtigen Deutschen Reich erobert und beherrscht zu werden, ganz abgesehen von den Interessen und Zielen des unheimlichen Nachbarn im Osten, Russland. Doch wer so denkt und die komplizierte Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen seit dem 19. Jahrhundert bis 1918/19/1945 so betrachtet und beurteilt, geht meilenweit an einer sachgemäßen und objektiven Betrachtung und Beurteilung der Vergangenheit vorbei.
Die deutsch-polnische Geschichte ist problematischer, ambivalenter und tragischer, als es die wichtigsten Erinnerungs- und kulturpolitischen Projekte Deutschlands erkennen. Auf dem Hintergrund der politischen Interessen der deutschen und polnischen Regierung und ihrer verordneten, nicht historisch vertretbaren Geschichtserzählung, die sie durchsetzen wolle, wird sie die deutsche Öffentlichkeit nicht überzeugen.
Klaus Fleischmann, Kaarst
großes Mundwerk?
Zu: Ein Projekt mit Schlagseite (Nr. 36)
Beim Namen Claudia Roth stellen sich mir die Haare hoch vor Wut. Die grüne Kulturstaatsministerin hat doch von Geschichte weniger als keine Ahnung, dafür aber eine ziemlich große Klappe.
Wer redet denn von den vielen tausenden Deutschen, die von den Polen aus ihrer Heimat vertrieben wurden? Haben sich die Polen hierfür bei den Deutschen entschuldigt? Nein, stattdessen verlangen die Polen immer noch nach fast 80 Jahren Reparationszahlungen von uns. Ich frage mich, wofür eigentlich? Die haben doch von Deutschland jede Menge fruchtbares Land bekommen, was sie allerdings vergammeln und verrotten ließen.
Christina Brauer, Frankfurt am Main
schmutzige Kampagne
Zum Wochenrückblick: In der Suhle (Nr. 35)
Dass Denunziantentum in diesem von ideologischen Eiferern, die fatal an den Wahnsinn der „Wiedertäufer“ erinnern, regierten Land zum „Gutmenschentum“ gehören muss – das haben wir sehr intensiv während des Corona-Irrsinns erlebt, als manche Politiker unverblümt die Bürger aufgefordert hatten, Nicht-Impfwillige zu denunzieren. Damit passt diese schmutzige Kampagne gegen Aiwanger auch in diese links-grüne Parteienwelt.
Übrigens: Sowohl der gegenwärtige Bundeskanzler als auch der gegenwärtige Bundespräsident haben sich vor 1989 prächtig mit den DDR-Parteibonzen verstanden. Als Student soll Frank-Walter Steinmeier unter anderem Mitglied der radikalen Gruppierung „Kritische Juristen“ und Betreiber einer von der DDR finanzierten und vom Verfassungsschutz beobachteten Zeitschrift gewesen sein. Und Olaf Scholz hielt sich mit seinen Genossen in diversen FDJ-Schulungscamps auf. Hat da schon einmal irgendjemand nur die Spur einer Kritik geäußert?
Aber diese Aktivitäten spielen in diesem Land keine Rolle mehr – sie passen zum regierenden Klüngel. Der Titel „In der Suhle“ passt leider: Schweinestall Deutschland.
Manfred Kristen, Freital
Schicksalsgemeinschaft
Zu: Entschleierung einer vorgeblichen Herzensangelegenheit (Nr. 35) und: Wo das Deutsche überlebt hat (Nr. 35)
Vielen Dank für gleich zwei Artikel über deutsche Kultur südlich des heutigen Österreich. Die umfangreiche Arbeit des Historikers Hubert Speckner ist ein kultureller Meilenstein. Und das in einer Phase, in der das historisch deutsche Südtirol und die vielen deutschen Orte südlich davon in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland bei der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung rein als Touristenziele angesehen werden. Die linken Medien tun ihr übriges. Sehr traurig, wenn man bedenkt, was diese deutsche Bevölkerung alles ertragen musste, denkt man nur an den Faschismus des erbärmlichen Kriegsverbrechers Benito Mussolini und die nach dem Kriege weiterhin praktizierte unwürdige Assimilationspolitik.
Hier in Deutschland denkt die Ampelregierung an alles und jedes, am liebsten über den größten Unsinn. Das unvergleichliche Band jedoch, dass die Bundesdeutschen mit jenen Ländern, Regionen und Orten verbindet, die mit uns eine gemeinsame Sprache und somit einen gemeinsamen Ursprung und eine lange gemeinsame Schicksalsgemeinschaft teilten, wird von den Regierenden hierzulande ignoriert, ja totgeschwiegen. Erbärmlich ist dafür noch ein sehr mildes Wort.
Alexander Müller, Markt Schwaben
kluge Obstruktion
Zu: „Das dankbare Vaterland dem siegreichen Heere“(Nr. 35)
Die französischen „Befreier“ hatten vor, die Siegessäule zu sprengen, doch der Berliner Magistrat konnte das durch kluge Obstruktion verhindern. Die Rückgabe der beschlagnahmten Platten geschah bereits 1982 als Folge der Veröffentlichung von Rainer Hildebrandts Buch „Berlin – von der Frontstadt zur Brücke Europas“.
Peter Faethe, Bad Pyrmont
Anreize sollten wegfallen
Zu: Das Schleusergeschäft blüht auf wie noch nie (Nr. 34)
Illegale Migration bedeutet ja gerade, dass alle Menschen, die sich ein besseres Leben wünschen, in unser Sozialsystem einwandern können. Dieser Zustand wird erst dann aufhören, wenn wir die europäischen Außengrenzen so sichern, dass niemand mehr illegal nach Europa kommen kann. Wem es doch gelingen sollte, der muss sofort zurückgeschafft werden.
Gleichzeitig muss Deutschland alle Illegalen und auch alle Abzuschiebenden, die unser Land nicht freiwillig verlassen, von allen Transferleistungen ausschließen. Damit hört auch der Anreiz auf, in unser Land zu kommen, um es auszuplündern. Passiert weiter nichts, dann muss diese Regierung wegen Unfähigkeit zurücktreten und es muss Neuwahlen geben.
Claus Hörrmann, Neustadt in Sachsen