04.02.2026

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Folge 38-23 vom 22. September 2023 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 38-23 vom 22. September 2023

Stimmen zur Zeit

Martina Schweinsburg, CDU-Landrätin im thüringischen Landkreis Greiz und ab kommendem Jahr womöglich im Erfurter Landtag, sagte gegenüber dem „heute journal“ (17. September) zum Beschluss der Bundes-CDU, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben dürfe:

„Dieser Beschluss ist überflüssig wie der Schmutz zu Ostern. Und Sie werden keine klare Definition für so etwas finden. Das Konrad-Adenauer-Haus (CDU-Bundeszentrale in Berlin, d. Red.) sollte sich tunlichst zurückhalten, wie die ehemalige SED-Parteileitung in Berlin die Doktrin vorzugeben, was man zu denken und zu fühlen und zu tun und zu lassen hat.“





Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt rechnet im Portal „Nius.de“ (12. September) mit den Grünen ab:

„Grüne glauben, dass Atomstrom die Netze so sehr verstopft, dass man die Kraftwerke abschalten muss. Grüne glauben, dass man Stahlwerke mit Windmühlen betreiben kann. Grüne glauben wie alle Sozialisten, dass ihre Idee klüger ist als alle Menschen des Landes zusammen. Grüne glauben, dass man Innovation schafft, indem man verbietet, was einem nicht passt.“





Der Niedergang, den das einst stolze Filmfestival Berlinale unter Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) erleidet, fügt sich für Hanns-Georg Rodek in den Niedergang des ganzen Landes, wie er in der „Welt“ (18. September) schreibt:

„Die Säulen des mächtigen Nachkriegsdeutschland bröckeln. Die gewaltige Autoindustrie – von der E-Revolution ausgebremst. Der stolze Exportweltmeister – vom Sockel gestoßen. Das eiserne Arbeitsethos – von Grundeinkommensträumen angefressen. Die trendsetzende Documenta – selbstdemontiert. Und nun auch die Berlinale. Lange gehörte sie zur heiligen Trias der Festivals, neben Cannes und Venedig; zeitweise sogar als Primus inter pares.“ 





Maximilian Both sieht Bundesinnenministerin Nancy Faeser immer tiefer in eine unentrinnbare Krise rutschen, wie er in der „Berliner Zeitung“ (18. September) schreibt:

„Eine Doppelniederlage im hessischen Wahlkampf und in der Causa Schönbohm haben das Potential, Faeser dauerhaft politisch zu beschädigen. Die sich aktuell zuspitzende Lage in Lampedusa wirkt da wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte.“





Wort der Woche

„Eigentlich könnte ich ganz normal arbeiten gehen. Und das würde ich auch gern. Aber zu Hause bleiben ist lukrativer, da Steuern und Abgaben exorbitant hoch sind.“

Angelika Lütt, Rentnerin, die als Lehrerin, Personalentwicklerin und Innovationsmanagerin gearbeitet hat, begründet gegenüber „Focus online“ vom 19. September, warum sich Arbeit für sie nicht mehr lohnt