04.02.2026

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Folge 39-23 vom 29. September 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 39-23 vom 29. September 2023

Meldungen

Von Jatwingern und Wilhelm II.

Goldap – „Zum Kaiserstein“ nennt sich ein neues Geländespiel, mit dem der Landschaftspark Rominter Heide zwischen Goldap und Szittkehmen entlang der Grenze zum Königsberger Gebiet zur Entdeckung seiner Geheimnisse einlädt. Die etwa vier Kilometer lange Trasse beginnt und endet nahe der Eisenbahnbrücke in Staatshausen, dem „Aquädukt des Nordens“. Die Aufgaben findet man auf der Internetseite des Landschaftsparks. Die Erkundung von Wald und Feld führt die Teilnehmer auf den höchsten Punkt einer Siedlung der Jatwinger, auf die alte Trasse der Eisenbahn, und zu einem „Kaiserstein“, der einen besonders stattlichen Jagderfolg Kaiser Wilhelms II. dokumentiert. Davon gibt es einige in der Rominter Heide, die Anfang des 20. Jahrhunderts geschlossenes kaiserliches Jagdrevier war. Empfohlen wird auch ein Abstecher zum Aussichtsturm nach Pablindszen.U.H.





Energie aus Mini-AKWs

Heilsberg – Heilsberg hat eine Absichtserklärung für die Ausarbeitung eines Energiesystems für die Stadt unterzeichnet, die sich auf kleine Kernkraftwerke der sogenannten SMR-Technik, also Reaktoren aus kleinen Modulen, stützt. Das Konzept erarbeitet das polnisch-tschechisch-ukrainische Konsortium Cesta Synergatom, das in einigen Forschungszentren derzeit diese kleinen Reaktoren entwirft. Ein Reaktor von der Größe eines Fußballfelds könnte eine Stadt wie Heilsberg mit Strom versorgen. „Die Stadt trägt keine Kosten und kann ein interessantes Projekt für die Zukunft haben“, so Bürgermeister Jacek Wiśniowski zu Radio Olsztyn, „das ist ein Forschungsprojekt, das in zehn bis 15 Jahren eingeführt wird.“ Laut Konsortium sind die kleinen Reaktoren eine sichere und effektive Technologie, die große Einsparungen bei den Energieausgaben ermöglichen wird. U.H.





Ein Kind – ein Baum

Lyck – Einen ungewöhnlichen, aber liebenswerten Weg wählt die Selbstverwaltung der Stadt Lyck zur Begrünung des Stadtgebiets. Dank der Aktion „Ein Kind – ein Baum“ soll jeder kleine Lycker, der oder die nach dem 1. Januar 2019 geboren wurde, einen eigenen Baum bekommen können. So entsteht entlang des Flusses Lyck und beim Papst-Johannes-Paul II.- –Platz ein typischer Park, die Familien haben ein lebendiges Andenken, und in der Stadt gibt es mehr Bäume. Um einen solchen Baum zu pflanzen, reicht ein Antrag im Lycker Rathaus. Jeder Baum erhält eine kleine Tafel mit dem Vornamen des Kindes und seinem Geburtsdatum und wird von der Familie und den Kindern gepflegt. Die Stadt Lyck wird für die Setzlinge und die Tafeln sorgen, auf die Eltern kommen keinerlei Kosten zu. U.H.