04.02.2026

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
Folge 39-23 vom 29. September 2023 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 39-23 vom 29. September 2023

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Baden-Württemberg

Vorsitzende: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Tel.:  0711 - 85 40 93, uta.luettich@web.de Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, 2. Stock, Zimmer 219, Internet: www.low-bw.de

Landesgruppe:

Stuttgart – Sonnabend, 30. September, 18 Uhr, Stuttgart Haus der Heimat: „Otto von Bismarck – mehr als nur der„Eiserne Kanzler“, Referent: Dr. Mario Kandil.


Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Konzert-Matinee

Ansbach – Dienstag, 3. Oktober, 11 bis etwa 13 Uhr, Karlshalle, Karlsplatz: Tag der Heimat des BdV mit einer Konzert-Matinee. Aus organisatorischen Gründen sind wir für einen Hinweis auf Ihre Teilnahme dankbar.Jürgen Danowski

Tag der Heimat 

Hof – Sonnabend, 7. Oktober, 11 Uhr, Mahnmal der Vertriebenen, Blücherstraße: Tag der Heimat.

Erntedank

Hof – Ernten macht Spaß! Mit dieser Aussage begrüßte Vorsitzender Christian Joachim Mitglieder und Gäste der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen. Zunächst gratulierte er den Geburtstagskindern herzlich und dankte Frau Morgner für die gelungene Ausschmückung des Raumes. 

Seinen Vortrag zum Thema „Erntedank“ begann er mit einer Schilderung der Gefühle, die beim Setzen, Pflegen und Ernten der Pflanzen im eigenen Garten entstehen. Mit Freude und Befriedigung verfolgt der Gärtner das Wachsen und Gedeihen. Frustration kommt beispielsweise bei Misserfolg oder Schädlingsbefall auf. Danksagen und Feiern im Herbst sollte trotz allem nicht fehlen. 

Damals in Ostpreußen hatten die Landarbeiter viele Wochen mit schwerer Arbeit verbracht, um die Ernte einzubringen. Das geschah mit viel Mühe, die aber reich belohnt wurde. Nicht umsonst war Ostpreußen die Kornkammer Deutschlands. War die Arbeit getan, wurde bei Gottesdiensten gemeinsam gedankt und der Abschluss der Ernte gefeiert. 

Nach dem Krieg lieferte der ost- und westpreußische Boden kein Korn mehr in den Westen. Die neuen Bewohner mussten von Einfuhren leben. Im Laufe der letzten Jahre wendete sich das Bild wieder. Der Fleiß der Landwirte und ihrer Arbeitskräfte ist deutlich wahrnehmbar. 

Aber auch im Westen verändert sich das Aussehen der landschaftlichen Betriebe. Zunehmend geht der Trend zu Massenerzeugnissen, Rentabilität wird großgeschrieben. So stellt sich die Frage: Was können wir tun, um dieses Übel abzuwenden? Dazu kann jeder seinen Teil beitragen. Die wenigsten Menschen arbeiten noch körperlich schwer. So kommt man heute mit weniger gehaltvoller Nahrung aus und kann dafür mehr auf Qualität achten. 

Zum Schluss seiner Ausführungen beschrieb Joachim den „Plon“. Die Erntearbeiter marschierten, unter der Führung des Inspektors und begleitet von einer Musikkapelle, vom Hof. Die Frauen banden aus den Ähren der letzten Garben den Erntestrauß, den Plon. Körner daraus wurden unter die neue Aussaat gemischt, so schloss sich das Jahr zum Kreis. Mit zwei Versen von Agnes Miegel aus „Es war ein Land“ beendete der Vorsitzende seine Ausführungen. Jutta Starosta


Hessen

Vorsitzender: Ulrich Bonk Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700

Louis Spohr

Kassel – Donnerstag, 5. Oktober, 15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: „Als Louis Spohr Napoleon sehen wollte“. 

75 Jahre LOW KG Kassel

Kassel – Im Jahre 2018 trafen sich 49 Mitglieder und Freunde der LOW-Kreisgruppe Kassel, um das 70-jährige Bestehen des Vereins zu würdigen. In diesem Jahr nun stand das 75-jährige Gedenken an. Wie viel Interessierte würden wohl den Weg zum Jubiläumstreffen finden? fragte sich der Vorstand. Das Ergebnis war bezeichnend, aber auch erwartbar, wir zählten 17 Getreue! Eine melancholische Stimmung angesichts der kleinen Schar bestimmte aber nicht die festliche Stunde – im Gegenteil: die Gespräche bei Kaffee und Kuchen und die rege Beteiligung beim Rückblick auf die Vereinsgeschichte machten deutlich, dass der Kern der Gruppe das Interesse und die Liebe zur Heimat unverändert hochhalten und die Gemeinschaft weiterhin pflegen wollen. 

Als Überraschungsgäste konnten die Vorsitzenden Gerhard Landau und Gertraud Nitschky zwei Vorstandsmitglieder des Landesverbands Hessen begrüßen: Landesobmann für Ostpreußen Gerhard Schröder und Beisitzerin Hannelore Neumann. Beide ergänzten den Vortragsteil über die Entwicklung der Landsmannschaft auf Landesebene aufgrund ihres Erfahrungsschatzes. Vor Beginn der Rückschau auf das Werden des Kreisverbands gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder der letzten zehn Jahre. Anschließend erinnerten die Vorsitzenden an bemerkenswerte Veranstaltungen, Ausflüge und Ereignisse der Gruppe aus der letzten Zeit. Eingewoben in den Bericht wurden auch Dokumente aus den Vereinsakten mit teils lustigem, teils ernsterem Inhalt. Natürlich fehlte nicht der Hinweis auf das große Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Kassel im Jahre 2014, auf dem unsere Gruppe einen größeren Messestand bestückte und betreute. 

Aus Zeitgründen wurde der historische Weg, den der Bundesverband in den letzten Jahrzehnten gegangen ist, nicht mehr erörtert; dies soll im nächsten Jahr nachgeholt werden.G.L.

Spuren der Hugenotten

Wetzlar – Dienstag, 17. Oktober, 11 Uhr, Gaststätte Matchball beim Tennisplatz, Bodenfeld, Telefon (06441) 45439: „Auf den Spuren der Hugenotten“, Film-Vortrag von Wolfgang Post und Erntedankfeier. Weitere Informationen bei Kuno Kutz, Heinzewies 6, 35625 Hüttenberg, Telefon (06441) 770559, E-Mail: kuno.kutz@t-on-

line.de, Fax (06441) 770558.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Heinz Kutzinski, Im Wiesengrund 15, 29574 Ebsdorf, Tel.: (05822)5465. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel.: (0531) 2509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Erntedank

Oldenburg – Mittwoch, 11. Oktober, 15 Uhr, Stadthotel: Erntedank-Nachmittag der Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen, Oldenburg, mit einem Vortrag über die Kartoffel: „Alles Tolle von der Knolle“ von Irmgard Mohrmann. Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.Gisela Borchers

Bericht

Oldenburg – Die Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen nahm ihr Programm wieder auf mit einem Bildervortrag von Gisela Borchers über „Lebensbilder – Vertriebene in der Nachkriegsgeschichte Oldenburgs und des Oldenburger Landes.“ Deutsche Vertriebene haben nach der Flucht aus ihrer deutschen Heimat im Osten aktiv und sehr beflissen am Aufbau im Oldenburger Land und einer eigenen neuen Existenz gearbeitet. Der Vortrag stellte knapp 40 Personen mit Bild, Lebensdaten und kurzer Lebensbeschreibung vor: ein buntes Bukett unterschiedlichster Persönlichkeiten. Viele Persönlichkeiten weckten Erinnerungen und Geschichten, so ging der Nachmittag kurzweilig schnell vorbei. G. B.


Sachsen

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616

Veranstaltung

Dresden – Dienstag, 10. Oktober, 14 bis 17 Uhr, Großenhainer Straße 96, 01127 Dresden: Flammenmeer über Königsberg (Preußen).

 Edith Wellnitz


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

Bad Oldesloe und Tremsbüttel – Im September trafen sich die Ost- und Westpreußen bei Lieschen und Ulrich Klemens in Bad Oldesloe. Thema des Nachmittags war „Das Memelland _ Stiefkind der Geschichte“. Die Memel, der Fluss ist 937 Kilometer lang, mündet in einem Delta ins Kurische Haff. Memel, die Stadt mit dem litauischen Namen Klaipeda, 1252 vom livländischen Zweig des Deutschen Ordens gegründet, bekam zunächst Lübsches Recht, 1475 Culmer Recht. Das Memelland war ursprünglich ein Teil Ostpreußens, nördlich der Memel und des Ruß. Nach dem Ersten Weltkrieg (Versailler Vertrag) musste Deutschland das Memelgebiet ohne Volksabstimmung an die Alliierten abtreten. Am 16. Februar 1920 übernahm Frankreich in deren Namen die Verwaltung. 1924 überließen die Alliierten das Gebiet mit überwiegend deutscher Bevölkerung Litauen. So gab es im Landtag immer wieder Spannungen. Unter dem Druck der nationalsozialistischen Reichsregierung gab Litauen am 22. März 1939 das Memelland an Deutschland zurück, damit Wiedereingliederung in die Provinz Ostpreußen. Im Winter 1944/45 verließ der größte Teil der deutschen Bevölkerung die Heimat. Nach der Niederlage Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Memelland 1948 in die Litauische-SSR (heute Republik Litauen) eingegliedert.

Anschließend hörten die Teilnehmer die Ansprache von Pastorin Marita Klein zur Goldenen Hochzeit von Christian und Walburg Tiemann, geb. Klemens, Schwester von Ulrich Klemens. Walburg Klemens war im August 1944 in Ansorge, Kreis Elchniederung, geboren worden und wenige Monate alt, als es mit dem Treck vom elterlichen Bauernhof auf die Flucht ging. Nach einem langen beschwerlichen Fluchtweg wurde Neulingen in der Altmark mit Mutter und Brüdern ihre neue Heimat. Vom Vater gab es kein Lebenszeichen. Nach einer kaufmännischen Lehre heiratete sie vor 50 Jahren den staatlich geprüften Landwirt Christian Tiemann. Zusammen mit eigenen Kindern wuchs auch Pflegetochter Ramona in dieser wunderbaren Familie auf. Ulrich und Lieschen Klemens hatten mit Tochter Bettina an der Goldenen Hochzeit teilgenommen und berichteten darüber. Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit herzlichem Dank für den interessanten Nachmittag.Gisela Brauer

Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.

Flensburg – Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, Kirchengemeinde St. Michael: Erntedankfest, anschließend Wrukenessen, Anmeldung war erforderlich.

Flensburg – Mittwoch, 25. Oktober, 12 Uhr, TSB-Heim: Wrukenessen, anschließend Vortrag zum Tag der Heimat. Anmeldung bitte bis spätestens Mittwoch, 18. Oktober bei Frau Kunde.Michael Weber


Angerburg

Kreisvertreter: Wolfgang Schiemann, Gst.: Meike Dreyer, Landkreis Rotenburg (Wümme), Postfach 1440, 27344 Rotenburg (Wümme), Telefon (04261) 9833100, Fax (04261) 9833101

69. Angerburger Tage

Rotenburg (Wümme) – Auf Einladung der Kreisgemeinschaft Angerburg und des Landkreises Rotenburg (Wümme) trafen sich die Angerburger und deren Freunde am 8. und 9. September zu den 69. Angerburger Tagen. 

Bereits zum Begrüßungsabend am Freitag im Restaurant Harmonie war ein deutlicher größerer Teilnehmerkreis gekommen als im Vorjahr. Bei gutem Essen, frischen Getränken und spätsommerlichen Temperaturen entwickelten sich interessante Gespräche, und es wurden viele Erinnerungen ausgetauscht. Der Vorstand der Kreisgemeinschaft freute sich besonders über einige neue, jüngere Gesichter in der Runde, die erstmals oder nach vielen Jahrzehnten wieder einmal, den Weg zu den Angerburger Tagen gefunden hatten.

Der gute Zuspruch sollte sich am Sonnabend Morgen zur Kranzniederlegung am Patenschaftsstein fortsetzen. Kreisvertreter Wolfgang Schiemann erinnerte an die vielen Verstorbenen der Kriege und die Opfer von Flucht und Vertreibung. Zur anschließenden Mitgliederversammlung im Kreishaus waren neben Landrat Marco Prietz auch mehrere aktuelle und ehemalige Kreistagsmitglieder erschienen. In seinem Grußwort ging Prietz auf den seit 1945 erarbeiteten Wohlstand in Deutschland ein, der bereits vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein sorgenfreies Leben ermöglicht und schlug einen Bogen zur heutigen Arbeitsmarktsituation. Schiemann führte nachfolgend durch die Mitgliederversammlung, auf deren Tagesordnung Berichte des Vorstandes, der Schatzmeisterin Brigitte Junker und aus der Geschäftsstelle beziehungsweise dem Archiv standen und ein Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2024 gegeben wurde. Nach dem Tod der stellvertretenden Kreisvertreterin Susanne Hagen im Frühjahr dieses Jahres wurde Björn Bröcher einstimmig zu ihrem Nachfolger gewählt. Der 42-jährige Familienvater aus dem Sauerland, dessen Großmutter in Angerburg geboren wurde, ist der Kreisgemeinschaft seit vielen Jahren verbunden und zeichnet seit Kurzem für den Angerburger Heimatbrief verantwortlich. 

Nach der Mittagspause und einer Stärkung mit Suppe und Königsberger Klopsen in der Kantine des Kreishauses verfolgten die Teilnehmer den Film „Ermland und Masuren im Spiegel der Seen“, der einen vielfältigen Überblick über interessante Städte und Sehenswürdigkeiten in Ostpreußen vermittelte. Zeitgleich hatten sich mehrere neue Gäste auf den Weg ins Angerburger Archiv gemacht, um in den Archivalien nach Informationen und Hinweisen zu ihren Vorfahren und deren Lebensgeschichten zu suchen. 

Beim gemeinsamen Kuchen essen in gemütlicher Runde wurden dann die Gespräche des Vorabends fortgesetzt, über die Zukunft des Heimatbriefes diskutiert, neue Bekanntschaften geschlossen und bereits Verabredungen für die nächsten Veranstaltungen getroffen. Alle Anwesenden zogen ein positives Fazit und hoffen, dass die erfreuliche Entwicklung der Teilnehmerzahlen und das Interesse an Ostpreußen bestehen bleiben. B. B.


Braunsberg

Kreisvertreter: Manuela Begett, Virchowstraße 46, 44536 Lünen, Telefon (02306) 21236, Manuela.Begett@t-online.de, Gst.:  Stadtverwaltung Münster, Patenstelle Münster, 48127 Münster, Telefon (0251) 4926051

Jahreskreistreffen 

Münster – Sonnabend, 30. September, bis Sonntag, 1. Oktober, Johanniter-Akademie, Weißenburgstraße 60–64: Jahreskreistreffen mit folgendem Programm: 

Sonnabend, 30. September, 15 Uhr: Mitgliederversammlung, Tagesordnung: Begrüßung, Bericht der Kreisvertreterin Manuela Begett, Kassenbericht der Schatzmeisterin Gertrud Arendt, Bericht der Kassenprüfer/innen, Aussprache zu den Berichten, Vorstandswahl, Verschiedenes. 18 Uhr: gemeinsames Abendessen, 19 Uhr: Begegnungen, Gespräche, geselliges Beisammensein. 

Sonntag, 1. Oktober, 8.30 Uhr: Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche, 10.30 Uhr: Festliche Stunde in der Johanniter-Akademie mit musikalischer Gestaltung: Begrüßung, Totenehrung, Grußworte, Gastvortrag von Monsignore Achim Brennecke, Präses der Ermlandfamilie e.V., Ostpreußenlied, Nationalhymne, Empfang durch die Patenstadt Münster, 14 Uhr: Kaffee, Ausklang des Tages. 


Elchniederung

Kreisvertreter: James-Herbert Lundszien, Fritz-Reuter-Straße 24, 24601 Wankendorf, Telefon (04326)2195, GF: Barbara Dawideit, Am Ring 9, 04442 Zwenkau, Telefon/Fax (034203) 33567

Wahlergebnisse

Bad Nenndorf – Am 8. September trafen sich die Delegierten der Kreisgemeinschaft Elchniederung e. V. zu ihrer regulären jährlichen Sitzung in Bad Nenndorf. Neben den üblichen satzungsgemäßen Aufgaben hatten sie diesmal nach dem Rücktritt des bisherigen Kreisvertreters Manfred Romeike im Mai des Jahres einen neuen Kreisvertreter zu wählen. Zu einer Kandidatur hatte sich im Vorfeld der bisherige 1. Stellvertreter bereiterklärt, und sollte er gewählt werden, stünde als Kandidatin für diese Funktion die bisherige 2. stellvertretende Kreisvertreterin als Kandidatin bereit. Für die dann eventuell vakante Position der 2. Stellvertretung kandidierte dann eine Kirchspielvertreterin. Alle drei Wahlvorgänge wurden in offenen Abstimmungen durchgeführt. James-Herbert Lundszien wurde als neuer Kreisvertreter und Barbara Dawideit als 1. Stellvertreterin jeweils einstimmig gewählt. Als 2. Stellvertreterin wurde Astrid Schriewer-Romeike mit Stimmenmehrheit gewählt. Vor ihrer Wahl musste noch eine Hürde aus dem Weg geräumt werden: Die Satzung der Kreisgemeinschaft lässt keine Vorstandsmitglieder zu, die zugleich ein Kirchspiel vertreten oder eine andere Aufsichtsfunktion wahrnehmen. Astrid Schriewer-Romeike musste daher vor dem Wahlgang ihre Ämter als Kirchspielvertreterin für die Kirchspiele Her-

denau und Karkeln als auch die Aufgabe der Kassenprüferin niederlegen.

Nach den Wahlgängen gratulierte der Leiter der Delegiertenversammlung den jeweils Gewählten ganz herzlich, dankte für die bisherigen Aufgabenwahrnehmungen und wünschte eine glückliche Hand in der Amtsführung. Er stellte abschließend fest, dass mit dieser Wahl erstmals kein in der Heimat geborenes Mitglied mehr im Vorstand ist. Dies wird zwar in bestimmten Momenten eine Herausforderung darstellen, aber sicherlich durch das Engagement und die Verbundenheit mit der fernen Heimat die Erreichung der satzungsgemäßen Ziele der Kreisgemeinschaft sicherstellen.

Leider konnte die Sitzung nicht genutzt werden, dem bisherigen Vorsitzenden für seine langjährige Arbeit an vorderster Stelle für die Kreisgemeinschaft zu danken. Manfred Romeike musste der Sitzung aus gesundheitlichen Gründen fernbleiben. Der neue Vorstand wird es sich aber nicht nehmen lassen, nach einer passenden Gelegenheit für eine Ehrung zu suchen.

Am darauffolgenden Tag hatte die Kreisgemeinschaft zur Mitgliederversammlung geladen. Leider sind dieser Einladung nur wenige Mitglieder gefolgt. Der neue Vorstand wird gemeinsam mit den Kirchspielvertreterinnen und ‑vertretern die möglichen Ursachen analysieren und neue Möglichkeiten der Mitgliederbeteiligung entwickeln und nutzen.

Da am Vortag Astrid Schriewer-Romeike ihre Ämter als Kirchspielvertreterin niedergelegt hatte, mussten hier Neuwahlen durchgeführt werden. Für das Kirchspiel Herdenau wurde Ines Laue vorgeschlagen, die schon Kirchspielvertreterin für Schakendorf ist. Sie wurde in offener Wahl einstimmig gewählt. Für das Kirchspiel Schakendorf wurde Kathrin Bretzke-Schönknecht vorgeschlagen und ebenfalls in offener Abstimmung einstimmig gewählt. Die altersbedingt abnehmende Mobilität der Landsleute erschwert die Aufrechterhaltung der Kommunikationswege mit ihnen. Dies ist nur eine der Herausforderungen die auf die neuen Kirchspielvertreterinnen wartet, die aber auch von den anderen Funktionsträgern zu bewältigen ist.

Zur Mitgliederversammlung hatte Pastor Loeper aus Aachen, dessen Eltern in der Elchniederung geboren waren, ein geistliches Wort zugeleitet und der Landrat unseres Patenkreises Landkreis Grafschaft Bentheim hatte ein Grußwort übersandt. Beides wurde durch den Kreisvertreter verlesen. Wir gedachten der Verstorbenen beim Klang der Heinrichswalder Kirchenglocke und schlossen den offiziellen Teil mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes ab. Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen noch viele Erinnerungen an die Heimat ausgetauscht. Abends saßen noch einige Landsleute mit Delegierten und Vorstand beim gemeinsamen Abendessen zusammen, was angesichts der hochsommerlichen Temperaturen im Freien stattfinden konnte. So ging ein ereignisreiches Wochenende stimmungsvoll zu Ende.J.-H. L.


Gerdauen

Kreisvertreter: Walter Mogk, Am Eichengrund 1f, 39629 Bismark (Altmark), Tel. (0151) 12305377, Fax (039000) 51317, Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, geschaeftsstelle@kreis-gerdauen.de

Hauptkreistreffen

Rendsburg – Sonnabend, 7., und Sonntag, 8. Oktober, Hotel Conventgarten, Hindenburgstraße 38-42, Kleiner Festsaal: Hauptkreistreffen, zu dem alle Landsleute aus dem Kreis Gerdauen sowie alle, die sich unserem Heimatkreis verbunden fühlen oder sich dafür interessieren, eingeladen sind. 

Das Treffen steht ganz im Zeichen des 70-jährigen Bestehens der Patenschaften des Kreises Rendsburg (-Eckernförde) und der Stadt Rendsburg für Kreis und Stadt Gerdauen sowie des 75-jährigen Bestehens der Heimatkreisgemeinschaft Gerdauen. 

Laut Paragraph 1 unserer am 13. Oktober 2018 geänderten Wahlordnung werden 15 Kreistagsmitglieder gewählt, deren Verteilung auf die einzelnen Kirchspiele und Abteilungen wie folgt aussieht: Gerdauen: fünf Vertreter, Nordenburg/Karpowen (Karpauen): drei Vertreter, Assaunen, Friedenberg/Groß Schönau, Klein Gnie, Laggarben/Löwenstein, Molthainen/Momehnen, Muldszen (Mulden), Abteilung GIRDAWE: jeweils ein Vertreter. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder gemäß Paragraph 2 Absatz 1 unserer Vereinssatzung, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben. Laut Paragraph 5 der Wahlordnung schlägt der Vorstand nachstehende Landsleute für den neuen Kreistag vor: Kirchspiel Gerdauen: Jörg Beißel, Hannelore Gruschwitz, Hans Eckart Meyer, Uwe Nitsch, Dietmar Plaumann; Kirchspiele Nordenburg/Karpowen (Karpauen): Doris Biewald, Walter Mogk, Margitta Romagno; Kirchspiel Assaunen: Arnold Schumacher; Kirchspiel Klein Gnie: Dirk Bannick; Kirchspiele Laggarben/Löwenstein: Gertrud Holtermann; Kirchspiele Molthainen/Momehnen: Monika Weppelmann; Kirchspiel Muldszen (Mulden): Dietmar Hoffmann; Abteilung GIRDAWE: Brigitte Havertz-Krüger. Für das Kirchspiel Friedenberg/Groß Schönau liegt kein Wahlvorschlag des Vorstandes vor.

Einen Abdruck der kompletten Wahlordnung mit Stand vom 13. Oktober 2018 können Sie bei unserer Geschäftsstelle anfordern.

Folgendes Programm ist geplant (Änderungen vorbehalten): Sonnabend, 7. Oktober, 9 Uhr: Öffnung des Kleinen Festsaales im Hotel Conventgarten (Infotisch mit Ansichtsexemplaren unserer Publikationen), 9.30 bis etwa 11.30 Uhr: Kreistagssitzung mit Wahlen im Kleinen Festsaal, im Laufe des Tages: Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen von Landsleuten aus dem Heimatkreis und zum direkten Kontakt mit Ihren Kirchspielvertretern (nach der Kreistagssitzung), ab 12.30 Uhr: Mittagessen, 14 bis 17 Uhr: Möglichkeit zum Besuch der Heimatstube Kreis Gerdauen in Büdelsdorf, Neue Dorfstraße 67a, und der Ausstellung „Kreis Gerdauen – unvergessen“ im Neuen Rathaus Rendsburg, Am Gymnasium 4. Ein Pendelbusverkehr ist eingerichtet. Die Ausstellung über den Kreis Gerdauen vor 1945 kann bis Ende Januar 2024 zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Ab 15 Uhr: Kaffeetrinken, 18.30 Uhr: gemeinsames Abendessen, danach gemütliches Beisammensein mit Musik und kleinen Einlagen, gemeinsame Gestaltung; eigene Beiträge der Landsleute sind herzlich willkommen.

Sonntag, 8. Oktober, 9 Uhr: Öffnung des Kleinen Festsaales, 10.30 Uhr: Feierstunde mit Begrüßung durch den Kreisvertreter, Grußworte der Gäste, Festrede (Vertreter der Stadt Rendsburg), Geistliches Wort und Totengedenken, Schlusswort des Kreisvertreters, gemeinsamer Gesang des Ostpreußenliedes, anschließend Gelegenheit zum Mittagessen im Veranstaltungsraum, zum gemütlichen Beisammensein und Gesprächen mit den Landsleuten. 

Übernachtungswünsche richten Sie bitte an das Hotel Conventgarten, Hindenburgstraße 38-42, 24768 Rendsburg, Telefon (04331)  9050, Telefax (04331) 590565, E-Mail: info@conventgarten.de, Internet: www.conventgarten.de. Bitte geben Sie das Stichwort „Heimatkreistreffen Gerdauen“ an. Außerdem können Sie sich zwecks Vermittlung anderer Unterkünfte an die Rendsburg-Information wenden: Altstädter Markt, 24768 Rendsburg, Telefon (04331) 6634566, Mail: tourismus@rd-tm.de, Internet: www.rd-tm.de.

Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele Landsleute und Freunde des Kreises Gerdauen in Rendsburg begrüßen zu können.

Walter Mogk, Kreisvertreter


Königsberg-Stadt

Stadtvertreter: Klaus Weigelt, Albertstraße 11, 93047 Regensburg. Patenschaftsbüro: Stadtverwaltung, Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Telefon (0203) 2832151 

Kant-Seminar

Oeversee – Freitag, 17., bis Sonntag, 19. November, Akademiezentrum Sankelmark, Akademieweg 6, 24988 Oeversee: Seminar mit der Stiftung Königsberg: „Immanuel Kant - ein Weltbürger aus Königsberg“. Eine Anmeldung ist über die Internetseite des Akademiezentrums 222.sankelmark.de möglich, Fragen beantwortet Marion Clausen unter Telefon (04630) 55110 oder per E-Mail: m.clausen@sankelmark.de.


Memel-Stadt/Land

Kreisvertreter: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesnheim, Telefon (06203) 43229, Mobil: (0174)9508566, E-Mail: uwe.jurgsties@gmx.de. Gst. für alle Memellandkreise: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesheim

Jubiläen

Memel – Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr, Hotel Aurora: Gründungsjubiläum der Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise e.V. (AdM) und der Patenschaft zwischen Mannheim und Memel.

Dienstag, 3. Oktober, Konzertsaal, dem früheren Schützenhaus:  Tag der Deutschen Einheit.

Für Ende Oktober ist auch eine Jubiläumsfeier in Düsseldorf vorgesehen. Näheres in einer der nächsten Ausgaben.


Ortelsburg

Kreisvertreter: Marc Plessa, Hochstraße 1, 56357 Hainau, Telefon (06772) 9699799, E-Mail: kontakt@kreisgemeinschaft-ortelsburg.de, Geschäftsführerin: Karola Kalinski, Meisenstraße 13, 45698 Gladbeck, Telefon (02043) 9824112, E-Mail: k.kalinski@kreisgemeinschaft-ortelsburg.de, Internet: www.kreisgemeinschaft-ortelsburg.de

Hauptkreistreffen

Herne – Die Kreisgemeinschaft Ortelsburg feierte am 17. September beim Hauptkreistreffen ihr 75-jähriges Bestehen. Der erste Vorsitzende Marc Plessa begrüßte über 200 Gäste aus Nah und Fern. Das Grußwort der Stadt Herne sprach, wie in den letzten Jahren, die Bürgermeisterin Andrea Oehler. Der Bürgermeister aus Ortelsburg, Krzysztof Mankowski, war leider verhindert, übermittelte aber in einem Grußwort die besten Glückwünsche zum Jubiläum und dankte für die Unterstützung der Kreisgemeinschaft durch die Bruderhilfe. Der erste Vorsitzende des Freundeskreises Herten-Szczytno, Jürgen Hoffmann, gehörte ebenfalls zu den Ehrengästen. Eva Maria Soltys von der Heimatgruppe Strehlen/Schlesien konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen, ließ aber Grüße ausrichten und wünschte alles Gute für die Feierlichkeiten. Wie in den letzten Jahren wurde die Veranstaltung musikalisch vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Gelsenkirchen-Resse begleitet. Witold Twardzik, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Pas-senheim-Mensguth, erhielt für seine besonderen Verdienste die goldene Ehrennadel der Kreisgemeinschaft. Der ehemaligen Schatzmeisterin, Helga Frankiewicz, überreichte Plessa einen Blumenstrauß zu ihrem 90. Geburtstag, den sie vor einigen Tagen begangen hatte. In der Totenehrung gedachte Ingo Gosdek der verstorbenen Landsleute im letzten Jahr, im Besonderen an den langjährigen Vertreter des Landbezirks Farienen und ehemaligen Leiter der Heimatstube, Erich Sadlowski, der am 19. Juni im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Der ehemalige Vorsitzende Dieter Chilla zeichnete in seiner Festrede die Geschichte der Kreisgemeinschaft nach. Er sprach von den großen Herausforderungen der Vertriebenen in der Zeit nach der Flucht. Im Fokus stand zunächst die Suche nach den Angehörigen, Nachbarn und Freunden. Wie es Ernst Burdach, der ehemalige Pfarrer von Passenheim in seinen Briefen verdeutlichte, die hier zitiert wurden. Chilla hob die Leistungen der Flüchtlinge hervor, die unter schwersten Bedingungen ihren Nachkommen ein besseres Leben ermöglichten. Mit dem Satz: „Ich verneige mich“, endete der Vortrag. Karola Kalinski


Warning: file_get_contents(https://paz.de/lib/extern/sidebar.php): failed to open stream: Connection refused in /homepages/10/d855424685/htdocs/wrapper.php on line 48

Warning: file_get_contents(https://paz.de/lib/extern/footer.php): failed to open stream: Connection refused in /homepages/10/d855424685/htdocs/wrapper.php on line 53