Im „Hamburger Abendblatt“ (23. September) äußert der Sänger Heino eine klare Meinung über Zeitgenossen, für die „Heimat“ ein reaktionärer Begriff ist:
„Nur leider gibt es einzelne Gruppierungen, die mit Heimat und Brauchtum nichts zu tun haben wollen. Aber bitte welche Ideologie soll das sein, seine eigene Heimat zu verleugnen und alle Werte brechen zu wollen? Entschuldigen Sie, aber so etwas finde ich vertrottelt.“
Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel wirft Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Beispiel ihrer China-Attacken im „Focus“ (25. September) eine nur aufs heimische Wahlvolk gerichtete „Außenpolitik mit dem Megaphon“ vor:
„Wenn Sie in jedem Interview, in jedem Gespräch, in jedem öffentlichen Auftritt ein Land nur kritisieren und geißeln, dann können Sie nicht erwarten, dass unter vier Augen eine gute Gesprächsatmosphäre herrscht ... Hätten Willy Brandt oder Helmut Kohl so über die Sowjetunion geredet, wäre die deutsche Einheit schwieriger oder gar nicht zustande gekommen.“
Die „Berliner Zeitung“ (26. September) befasst sich selbstkritisch mit dem verharmlosenden Umgang der meisten Medien mit der „Letzten Generation“ und meint:
„Doch es muss klar sein: Die Blockierer – oder ,Aktivisten‘, wie sie beschönigend genannt werden – sind keine Demonstranten, die ,kriminalisiert‘ werden, wie es von interessierter Seite heißt. Es sind Straftäter, die das Versammlungsrecht missbrauchen. Sie begehen Nötigungen, Eingriffe in den Straßenverkehr, Sachbeschädigungen. Das alles tun sie organisiert und finanziert von Organisationen und Unternehmen. Jedes öffentliche Verständnis, das dieser wachsenden Sekte entgegengebracht wird, macht sie größer. Und jede Kritik an ihnen lässt sie die Reihen ihrer Wagenburg enger schließen. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist der Sauerstoff, den die Letzte Generation braucht. Wir sollten ihn ihr entziehen.“
Markus Söder (CSU) kritisiert im „Focus“ (23. September) die „hausgemachte“ Wirtschaftskrise der Ampel-Regierung:
„Es werden 15 Milliarden Euro Subventionen für zwei Chip-Fabriken aus den USA und Taiwan ausgegeben. Aber beim Mittelstand, beim Handwerk und bei der Forschung wird gespart.“
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ (26. September) befasst sich mit dem französischen Ansatz für eine Energiewende und erkennt:
„Statt auf Ermahnungen und Verbote setzt Macron auf Anreize und finanzielle Unterstützung: 40 Milliarden Euro will die französische Regierung im kommenden Jahr für die grüne Transformation ausgeben, sieben Milliarden Euro mehr als ursprünglich geplant. Damit sollen Gebäude renoviert, Bahnstrecken gebaut und neue Technologien gefördert werden. Die Worte ,Verzicht‘ oder ,Verbot‘ hingegen kommen im Plan des Präsidenten nicht vor.“
Wort der Woche
„Mittlerweile haben die Schleuser die Kontrolle darüber, was Richtung Deutschland passiert.“
Sachsens Innenminister Armin Schuster laut „focus.de“ (26. September) zur Lage an den deutschen Außengrenzen